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Trennung: Herz gegen Verstand !?

sternmaedchen

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Hallo zusammen,
ich habe mich grade bei Euch angemeldet, nachdem ich lange stille Mitleserin geesen bin. Ich hoffe hier viel Unterstützung, Rat, Trost und vielleicht auch ein Lächeln zu finden.

Zur Zeit geht es mit nicht gut : Liebeskummer mit einsam fühlen, nicht besser werden und ich komme keinen Schritt voran. und das seit fast 6 Wochen.

Heute bin ich das erste mal NICHT zur Arbeit gegangen, da ich mich nicht dazu in der Lage Stimmung gefühlt habe, habe die Nacht wieder kaum geschlafen und viel zuviel an ihn gedacht.

Habe mich heute gefragt ob ich einen Psychologen brauche.

Gerne erzähle ich mehr von der ganzen Trennung (wird sehr lang, deshalb erstmal nur kurz): Trennung von ihm aus nach 3,5 Jahren, wir wollten grade zusammenziehen, Wohnung war schon fast fertig renoviert, er trennt sich mit div. Begründungen unter anderem: sein Herz jagt ja und liebt mich, aber sein Verstand sagt nein und deshalb geht es nicht. Ich kann ihn nicht glücklich machen.

Und ich bin zur Zeit nicht zurechnungsfähig: ich habe ich seit der Trennung mehrfach bei ihm gemeldet

ich freu mich auf eure antworten
sternmädchen

10.06.2013 10:11 • #1


sternmaedchen


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Ich bin zu ungeduldig, warte auf Antworten von Euch.

Ich hschreibe in der Zwischenzeit mal etwas mehr zu meiner Geschichte: Ich war 3,5 Jahre mit meinem Ex zusammen, ich liebe ihn sehr und habe mit zum ersten mal vorstellen können: den Mann will ich für immer mit allem Kinder zusammen alt werden und Alltag. Ich bin 37 und er 35 Jahre alt. Bisher sind wir nicht zusammen gezogen, wohnen aber beide in der gleichen Kleinstadt.

Letztes Jahr im Mai hat er sich von mir mit Beziehungspause getrennt, wir sind wieder zusammen gekommen, aber ich hatte nicht mehr das Gefül von Sicherheit. Dann ist er mit seinen Jungs in Urlaub geflogen, dort hat er mich betrogen. Zuhause gestanden, ich war sehr sehr verletzt verunsichert und alles, ABER bin mit ihm zusammen geblieben. 3Monate später hat er mit mir Schlußgemacht, da ich die Beziehung nicht fester möchte und noch nicht bi ihm eingezogen bin.
Ich muß dazu sagen, daß seine Wohnung nicht meine Traumwohnung ist und auch zu klein für 2 Leute ( meiner Meinung nach). Die Option eine neue gemeinsame Wohnung zu suchen, kam für ihn nicht in Frage.

Ich habe sehr gelitten unter der Trennung. Als es mir nach 2 Monaten und völligem Kontaktabbruch grade wieder etwas besser ging, hat er sich gemeldet und angefangen um mich zu kämpfen. Seine Gefühle waren die ganze Zeit da.

Ich war der glücklichste Mensch, habe es genossen und einen Monat später waren wir wieder zusammen - das war im Oktober 2012. Im Dezember kam das Thema zusammenziehen wieder, ich habe eingewilligt mit bei ihm einzuziehen, wenn wir die Wohnung renovieren und eine Wand rausnehmen. Im Januar haben wir begonnen, er ist dann übergangseise zu mir gezogen.

Fortsetzung folgt...

10.06.2013 10:53 • #2



Trennung: Herz gegen Verstand !?

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Elfe2013


Hallo liebes Sternmädchen,

dass man in der Trennung nicht zurechnungsfähig ist, ist normal. Pass nur bitte auf, dass das nicht zu sehr nach außen dringt. Beschränke das auf ein Minimum an Wissenden, denen Du vertraust. Damit Dein Leben auch "hinterher" wieder normal werden kann. Ich war beim Psychotherapeuten in der Hochphase des Kummers und habe mir jmd mit der "systemischen Therapie" gesucht. Nach ca. 5 Sitzungen war alles viel, viel besser. Kann ich nur empfehlen.
Was ist denn eigentlich passiert?
LG elfe2013

10.06.2013 10:55 • #3


sternmaedchen


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Fortsetzung:
Die ersten beiden Monat zusammen war sehr schön, ich fand es super daß er bei mir war und wir einen Alltag hatten und ich morgens neben ihm aufgewacht bin.

Dann wurde es anders: er lag nur noch stumm auf meinem Sofa oder hat geschlafen. Er hat ausgestrahlt: Laß mich in Ruhe!
Auf der Baustelle stockte es, es ging nich mehr voran und Kisten wollte er nicht mit mir packen. Ich war hilflos und ußte nict was ich machen soll. Ich soll ihn mehr emotional unterstützen ( wie?) und ihm sagen, daß ich mich auf die Wohnung freue. Zugegeben, habe ich ihm auch gesagt: ich freue mich darauf mit ihm zusammen zu wohnen, aber mit der Wohnung muß ich erst da wohnen um zu sagen wie schön ich es finde ( aber es war auch noch eine Baustelle). Ich habe versucht schöne Dinge für ihn zu tun: Badewanne, Kino,... er blockte alles ab.
Einmal hat er gesagt: ich wünschte mir, ich hätte Krebs, sterbe, dann kannst du aleine glücklich werden. und als ich ihn gefragt habe ob er auch mal wieder glücklich wird: ich glaube ich habe Burn-out.
Und er hat auch gesagt, wenn ich die richtige Partnerin an meiner Seite hätte, würde ich das alles mt links schaffen.

Er hatte in dieser Zeit einfach viel zu viel, war meiner Meinung nach Überfordert: Baustelle, neue Verantwortlichkeit auf der Arbeit unf Fortbildung begonnen und dann zum ersten mal mit mir zusammen leben.

Was sagt ihr dazu?

10.06.2013 11:03 • #4


sternmaedchen


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Liebe elfe2013,
was meinst du mit nicht nach außen dringt?

Ich habe das mit Therapie heute auch schon überlegt und auf den AB der Dame gesprochen. Wie bist du an deine Theraputen gekommen?

lg

10.06.2013 11:06 • x 1 #5


Alena-52


Zitat von sternmaedchen:
: Trennung von ihm aus nach 3,5 Jahren, wir wollten grade zusammenziehen, Wohnung war schon fast fertig renoviert, er trennt sich mit div. Begründungen unter anderem: sein Herz jagt ja und liebt mich, aber sein Verstand sagt nein und deshalb geht es nicht. Ich kann ihn nicht glücklich machen.
willkommen

eine trennung ist eine heftige sache, die ihre zeit braucht um verarbeitet zu werden, minderwertigkeits- und schuldgefühle sowie die trauer um den verlust ziehen erstmal alle energien raus, vor allem das ständige gedankenkreisen um den einen und gut tut es auch nicht, sondern zieht nur noch mehr herunter und helfen tuts auch nicht.

meine fragen an dich :
willst du wirklich mit einem menschen deine lebenszeit verbringen, der sich beziehungsmäßig von seinem verstand leiten läßt ?
meinst du nicht, das liebe alles möglich machen kann, sofern man will ?

glaubst du wirklich, dass du dafür zuständig bist ihn glücklich zu machen ?
meinst du nicht, das er selbst dafür verantwortlich ist ?
genauso wie du auch selbst für dich und dein glück verantwortung trägst ?

ich würde abstand halten und meinen weg weitergehen und überprüfen, was in mir ist, was mich so fühlen läßt, die gedanken, die ich dazu habe, warum ich jemanden "hinterherrenne", der mich nicht zu schätzen weiss.

vielleicht bekommst du mithilfe einer therapie klarheit für dich.
behalte deinen stolz und gehe auf abstand, überprüfe was du willst und dann schaue weiter.

allees gute!

10.06.2013 11:18 • #6


sternmaedchen


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hallo alena,
danke für deine Antwort.
Ja, mein Verstand weiß das auch, aber meine doofen Gefühle machen das große Chaos in mir.
Mir ist grade beim Schreiben klar geworden ( vielleicht zum 1. mal), daß er scheinabr schon seit Mai 2012 versucht sich von mir zu trennen und es nicht geschafft hat bisher.

Was ich habe nicht verstehe: warum wollte er unbedingt mit mir zusammen ziehen und Kinder . Das ging von ihm aus, er hat mir sogar Druck gemacht. ( ich berichte in einer weiteren Fortsetzung).

Und nein, ich bin nicht dafür zuständig ihn glücklich zu machen. Jeder Partner sollte für sich glücklich sein und man zusammen natürlich auch. Dazu gehören eigene Freunde und Hobbies - also Freiraum und natürlich auch Zeit zu zweit. Und das Partnerschaft nicht immer leicht ist, man zusammen daran arbeiten muß, ist auch klar. Und für mich stehen oben drüber die Gefühle für einander.

E hat es geschafft mich in den letzten Wochen runterzudrücken, das ich nicht mehr weiß wer ich bin.

10.06.2013 11:27 • #7


sternmaedchen


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Fortsetzung3: Trennung
ich glaube er kann nicht gut mit Stress umgehen, hat dann alle Schuld bei mir gesucht. Er hat begonnen Fehler bei mir zu suchen, Erwartungn an mich zu stellen, die ich nicht erfüllt habe. Es gab richtige Streitgespräche in denen er mich runter gemacht hat ( ich währe ein emotinaler Stein, Bindungsunfähig, nicht seine beste Freundin, seine Freunde sagen alle er soll Schluß machen,...). Nein- so möchte ich nicht behandelt werden.

Aber ich habe es ertragen, in der Hoffnung daß diese schlechte Phase vorbei geht mit dem ganzen Stress und wir in unsere Wohnung ziehen und alles schön wird. In guten wie in schlechten Zeiten.

Aus diesem Streitmodus sind wir nicht mehr rausgekomen, er wollte das auch nicht. Nebenbei mußte ich aber trotzdem Fußboden mit ihm aussuchen und er hat immer wieder Druck gemacht, daß ich sofort die Pille absetzen soll.

An dem einen Wochenende war er auf Fortbildung , hat sußer fröhlich bei mir angerufen, war so nett und lieb zu mir- ich habe Hoffnung gehabt. Und den gleichen Abend gab es wieder Streit und einen Tag später hat er es beendet mit: Wir passen nicht zusammen, er kann nicht mehr.

Manchmal denke ich, er hat Stimmungsschwankungen, weiß nicht was er will, hat Panik bekommen...
WAS?

10.06.2013 12:04 • #8


sternmaedchen


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Fortsetzung 4: nicht loslassen können
Ich war wie betäubt nach diesem Tag, kann es bis heute nicht wirklich glauben - kann nicht glauben, daß er das wirklich so will!
und was habe ich gemacht? ganz ganz schlimm: nach 2 Wochen wie ein Roboter zur Arbeit gehen, danach direkt nach Haue, Hose ausgezogen, mit einer Flasche Wein ins bett und geheult, dann schlafen, aufwachen und nachdenken und dann wieder zur Arbeit. Ich habe meine Gefühle kaum ausgehalten. War wie betäubt.

Dann habe ich ihm einen Brief geschrieben und auch abgeschickt, sehr dumm ich weiß. Inhalt: das mir die Streiterein nicht fehlen, aber ich ihn vermisse und eine Zukunft mit ihm haben möchte mit Zusammenkleben und Kindern und nicht verstehe warum wir es nicht geschafft haben. Und das ich um uns kämpfen möchte.

Seine Antwort kann ein paar Tage später per mail: er hatte nur Mitleid für mich übrig, daß er nicht möchte daß es mir schlecht geht, aber es kein Zurück gibt. Er möchte nicht mehr und konnte mich nicht glücklich machen.Er hat keine Gefühle mehr für mich, die reichen. Er wünscht mir, daß ich mit jemand anders wieder glücklich werde. er hat auch geschrieben, daß es ihm auch nicht gutgeht, nicht essen und schlafen. Aber das ist dann wohl das schlechte Gewissen.

das Schlimme, ich könnte ihm da immer noch nicht glauben, daß er das so möchte und keine Gefühle mehr für mich hat.

Ich habe ihn dann auch noch angerufen - ganz furchtbares Telefonat.

Fortsetzung folgt mit neuen Gründen für die Trennung.

10.06.2013 12:36 • #9


Alena-52


Zitat von sternmaedchen:
Manchmal denke ich, er hat Stimmungsschwankungen, weiß nicht was er will, hat Panik bekommen...
WAS?
meiner einschätzung nach hat dein partner nie wirklich verantwortung für sich und sein leben übernommen, sondern stets anderen die verantwortung dafür gegeben wenns nicht lief und er unzufrieden war.

er hat angst davor, auch sich verbindlich zu zeigen - egal was es ist, alles, was wir gegen uns machen geschieht aus angst ....

es ist sein problem und er kann das bearbeiten, du hättest ihn dabei unterstützen können - aber es ist sein ding...

anstatt etwas für sich zu tun, zieht er sich mit fadenscheinigen erklärungen aus der beziehung zurück und braucht deshalb auch nichts verändern - wie er glaubt.

seine nächste beziehung wird ähnlich laufen, deine auch, denn euer muster hat euch angezogen.
erkenne es und löse es in dir, dann sieht es zukünftig besser aus beim nächsten male keine ähnliche erfahrung zu machen.

verschaffe dir respekt, und erhalte deinen stolz, niemand ist es wert sich seinetwegen selbst zu verleugnen und eigenen wünsche und bedürfnisse hintenanzustellen.

er wollte es so und deshalb würde ich mir sein gesülze auch nicht mehr antun, so schwer es mir auch anfangs fallen würde.

er ist jetzt dran - halte dich zurück, halte eine zeit kontaktsperre ein
und lasse ihn dir zeigen ob du ihm wirklich noch etwas bedeutest !

mir kommt es so vor, als würde er dich hinhalten wollen, aufgrund seiner ängste und auch weil er nicht in der lage ist klare entscheidungen zu treffen,
dieses hin- und her mit ihm tut deiner seele nicht gut
und deinem liebes-herzen auch nicht
und bald wirst du sonst auch körperliche befindlichkeiten zeigen !

10.06.2013 12:53 • #10


sternmaedchen


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Liebe Alena,
ich glaube deine Einschätzung sind ganz richtig. Er kommt aus einer "reichen" Familie und hat es dadurch leichter im Leben bzw. braucht ich weniger Sorgen machen und kennt Ängste wie Jobverlust, Zukunftsangst wegen Geld ,... nicht Was er braucht wird im gekauft ( so die Wohnung, seine Fortbildung,...). Ich bin da nicht neidisch drauf oder habe ihn mir deshalb ausgesucht, nein nur ist mein Lebenshintergrund ganz anders. Deshalb habe ich wahrscheinlich auch das Problem gehabt so schnell bei ihm einzuziehen, ich hätte eine Menge aufgeben müssen ( aber natürlich auch einiges durch das Zusammenwohnen gewonnen).

Ich glaube auch er sucht bei seiner Partnerin Bestätigung, die er von seinenm Vater nicht bekommt. Er hat das Familiengeschäft nicht übernommen und sich einen in der Familie nicht anerkannten Job ausgesucht. Es wird akzeptiert, aber nicht anerkannt.

Ich hätte ihn gerne unterstützt, aber nicht gewußt wie. Dafür muß er mir schon seine Ängste Sorgen zeigen, darüber reden, damit ich es besser machen kann. Nur mit : du unterstützt mich nicht emotional genug" könnte ich nichts anfangen...

Zu mir: ich weiß, daß ich Defizite habe an denen ich arbeiten muß. Mein Problem ist Entscheidungen zu treffen, unter Druck noch viel schwieriger. Ich fühle mich dann in eine Ecke gedrängt und bin anti. Sonst hätte ich schon einen der vielen Jobangebote angenommen ( wobei ich meinen Job und Arbeitsplatz mag), meine Sammelleidenschaft etwas eingeschränkt ( es fängt schon im kleinen an: brauche ich den ganzen Kram oder kann ich das noch verkaufen oder behalten oder weggeben,...).
Daran arbeite ich grade mit den Zweifeln an mir, ich möchte mein Leben etwas aufräumen und beginne mit meinen ganzen Kram. Es soll weniger werden und ich habe schon kleine Schritte gemacht: Auktionen mit Klamotten auf ebay, Kleinmöbel ins 2.Hand Kaufhaus und teilweise sogar auf Sperrmüll. Und am Sonntag Flohmarkt.

Falls ich dann nochmal umziehen möchte in meinem Leben, bin ich mit weniger Dingen nicht so gehemmt und verunsichert, ob ich das alles schaffen kann, weil da einfach weniger ist. Ich glaube, ich fühle mich dann freier.

Sorry, ist sehr lang geworden

10.06.2013 13:29 • #11


sternmaedchen


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Zitat von Alena-52:
Zitat von sternmaedchen:
verschaffe dir respekt, und erhalte deinen stolz, niemand ist es wert sich seinetwegen selbst zu verleugnen und eigenen wünsche und bedürfnisse hintenanzustellen.

er wollte es so und deshalb würde ich mir sein gesülze auch nicht mehr antun, so schwer es mir auch anfangs fallen würde.

er ist jetzt dran - halte dich zurück, halte eine zeit kontaktsperre ein
und lasse ihn dir zeigen ob du ihm wirklich noch etwas bedeutest !


für deine Ratschläge, da ich ihn auch noch anegrufen habe, ich konnte mich leider nicht zurückhalten, bin furchtbar impulsiv, es geht dann mit mir durch. hinerher bereue ich natürlich immer

das telefonat endete ,daß er mich angeschrien hat. ausgangspunkt war, daß er in der mail auch geschrieben hatte, daß wir nochmal reden können. ja das wollte ich, da ich antwort will, es verstehen will - ich weiß dumm von mir. er hat wieder mehrfach gesagt, daß er nicht möchte, daß es mir schlecht geht, ABER er nicht anders kann und es kein zurück gibt. dann hat er nochmal gesagt, daß sein Herz mich liebt, aber sein Verstand ihm sagt es geht nicht mehr. Und wir hätten es ja schon mal probiert und das hat auch nichts gebracht. und eigendlich wollte er es mir nicht sagen: Ich alleine bin Schuld daran, daß es vorbei ist. Mein Zögern ist schuld! Dann habe ich aufgelegt.

Das empfinde ich als so verletzend und unfair. Ich würde sowas niemals sagen, nie. Es gehören immer 2 Menschen dazu.

lg und Verzeihung für meine vielen Rechtschreibfehler.
sternmädchen

10.06.2013 13:41 • #12


Elfe2013


Liebes Sternmädchen, ich habe einfach nach 'systemischer Therapie" in meiner Stadt gegoogelt und habe den genommen, der als Erster Zeit hat.
Was ich mit ' nicht so außen dringen lassen' meine: das ist eine Ausnahmesituation in Deinem Leben. Dein Verhalten hat nichts mit dem zu tun, wie Du sonst bist. Wenn das vorbei ist und auch währenddessen ist es aber sehr erholsam, irgendwo mit irgendwem zusammen zu sein, der nichts davon oder wenig davon weiß, wie blöde gerade alles ist. Ich habe meinen tiefstem Kummer nur mit einer Person geteilt. Und den Rest habe ich, bekümmert, aber ganz normal gehalten. Nicht je der Freunde eignet sich für tiefsten Kummer. Und Normalität im Chaos tut auch gut. So meine Erfahrung. Lg Elfe2013

10.06.2013 17:59 • #13


sternmaedchen


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Hallo Elfe2013,
und vorher warst du bei deinem Hausarzt, geht nicht anders wegen Kostenübernahme , oder? Habe heute mit meiner Krankenkasse teleofniert und vorher mit einer mir empfohlenen Therapeutin. ( die hätte Termin ab August/September - erscheint mir heute weit weg! bis dahin sollte es mir doch schon besser gehen). Ich habe 2 enge Freundinen und mein Bruder, die sich mein Leiden anhören müssen - leider sich im Kreis drehende Gedanken, immer die gleichen Fragen und bei meinem Bruder alleine weine ich sehr. Ansonsten sieht man, daß ich 10 kg abgenommen habe und meine Stimmung gedrückt ist, Details weiß sonst keiner.
alles liebe und Danke
sternmädchen

10.06.2013 18:57 • #14


Elfe2013


Nee, da habe ich nicht darauf warten wollen. Die paar Sitzungen habe ich privat bezahlt. War dann so 60 Euro pro Sitzung. Mir ging's schon nach ein/zweimal soo viel besser. Und nach 5 war es gut. Such Dir jmd für Soforthilfe. Es muss keine Langzeittheraphie werden. Wirds auch nicht.

10.06.2013 19:30 • #15



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