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Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

.ich kann net mehr.!

E
ups, was hab ich da nur wieder angerichtet !??
so sorry, aber als Gast kann ich nu leida auch nix mehr am Highländer ähm Highlander, ändern.  :'(
abba ich glaub ´s gibt schlimmeres als Tippfehler, nichts für ungut  ;)

#76


H
Hallo Leute,
also erstmal, mir sind die "Sschraibvählar" schnurzpiepegal... Glücklich

Wichtig ist nur :
EUERE HILFE FÜR DIE LEUTE DIE HIER HILFE SUCHEN !!! !!! !!!

..un ob nun einer HilÄnder oder Hicklonder oder sonst was schreibt, ist mir auch wurscht,
ich weiß ja wen ihr meint  :)
Danke an Echnaton, MoniVBB, Lilia ;D, Thilde, Tatonka, , , Seawave, Taka, Charly, Logo, Bellinda, Catherin, Thorsten, Awake, Daniel, Leser "a.D." , alle anderen Gäste, Regine, Dom, Olympon, aetsch, lilefatman, und alle anderen die ich eventuell vergessen haben sollte, und natürlich auch für die 1000 guten Tipps und Ratschläge im Chat !!!

Es ist Euch allen zu verdanken, daß sich der "TieflÄnder" langsam aber sicher wieder zu dem Highlander entwickelt, den auch "Higlander-Junior" so Lieb hat !

... u u u n d, die Süße des Highlanders hat sich bei Highlander gemeldet und ihm mitgeteilt, daß sie große Sehnsucht nach dem Mann aus den Bergen hat und das sie ihn vermisst... !!! !!! !!!
(Ob das wohl auch an Euerer hilfe liegt, dem Highlander zu erklären was es heißt, selbstbewusstsein zu besitzen ;D ?)

Ihr seid alle Spitze, und ich werde mich bemühen, an jeden einzelnen Ratschlag von Euch allen in jeder zukünftigen Situation zu denken !

Sicherlich wird das ein oder ander mal noch der "kleine TieflÄnder" duchbrechen wollen, aber "das Leben geht weiter" und so, wie es seit gestern Abend aussieht (als der Highlander bei seinem "Polarsternchen" aufgeschlagen ist ;D ;D ;D) und erst heute früh wieder zur "jagd" aufgebrochen ist zwinkern kann der Mann aus den Bergen wieder in die Sonne schauen, und "Luft" kriegt er auch wieder Glücklich
DANKE an Euch A L L E !!!
Ich hab Euch alle Lieb !!! !!! !!!
Euer HighHighHighlander...

#77


A


.ich kann net mehr.!

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E
Hi Highlander

Du Gluecklicher ! ! !

Ich wuensche dir von ganzem Herzen, das alles gut geht und du sowas nicht nochmal mitmachen musst !
Tut BEIDE ALLES dazu, um eine Wiederholung zu verhindern.
Nicht nochmal diese Hoelle ! ! !
Ich wuenschte, ich haette auch diese Chance.

Viel Glueck!
Manfred

#78


H
Hallo Leute (danke Echnaton)...
...nun, "wieder einmal ich" (werden sich jetzt einige Denken...)
Ich komme (glaube ich) doch nicht so wie ich geschrieben hatte, mit der "Zweihäusermethode" zurecht, es ist für mich sehr sehr sehr schwer zu ertragen, nun so Leben "zu müssen" und ich nur bei bedarf, bzw. wenn sie mir "erlaubt" vorbeikommen zu können.

Ja ja, "zeit"...aber ich gebe ihr alle Zeit die sie braucht.
Ich löse Tapeten mit ab, wenn sie es möchte, ich schreinere ihre küche, hänge ihre schränke an die Wände, düble ihre sachen an, repariere kaputte Steckdosen....

Ich mache das alles gerne für sie, frag ich dann aber mal nach, wie und wann sie denn meint, wieder mit mir "ZUSAMMEN" leben zu können, ist die Ka... am dampfen...

Hat von Euch jemand erfahrung(en) oder von Leuten gehört, in deren Beziehung es ähnlich läuft ? Ich meine damit, ist es wirklich möglich, als "Paar" wieder "Glücklich" zusammenleben zu können, allerdings "nicht mehr unter einem Dach" obwohl das vorher so war ?

Ich komme mir vor wie ein Idiot, die die mich kennen, sagen ich bin blöd und ich lasse mich ausnutzen (ich sehe das aber nicht so...)
Ist es so ???

Ich Liebe sie so sehr, aber wenn ich sie frage (ich glaube, nicht "bedrängend" zu sein) ob und wann sie es sich denn "überhaupt" vorstellen könne mit mir wieder zusammen (unter EINEM Dach) leben zu können, weicht sie mir nur aus, oder sagt, jetzt ist sie ZU HAUSE, sie meint damit ihr kleines Häuschen...

Aber sie sagte auch schon, daß ich ja "mal" irgendwann (??) zu ihr ziehen könne, oder sie mal irgendwann (??) wieder zu mir ziehen könne, wenn ich mal wieder etwas "neues" haben sollte...

Allerdings, daß mit zu ihr ziehen würde schon rein "Platztechnisch" nicht funktionieren, da ich bei Ihr, in ihrem Häuschen, nicht mal meine Jacken unterkriegen würde, geschweige denne meinen Sohn und mich dazu...

Will sie eigentlich überhaupt nicht mehr, daß wir jemals wieder zusammen, also "unter einem Dach" Leben ? und lässt sie mich ihr nur Helfen, um mich nicht zu verletzen ?? Könnt ihr Euch vorstellen, so, ein "Glückliches" Leben führen zu können ???
Ich meine damit, der eine Partner (also sie) fühlt sich so, wie es jetzt ist, "sauwohl" und der andere Partner (also ich) leidet wie ein Hund darunter und arbeitet eigentlich immer nur auf ein "Ziel" hin, nämlich wieder MIT IHR Z U S A M M E N Leben zu können...seufz..

Der nachfolgende Satz aus dem Forum hat mich mächtig beschäftigt :
Die schlimmste Art jemanden zu vermissen ist die an seiner Seite
zu sitzen und zu wissen, dass er nie zu einem gehören wird.

...ist es so ? will sie mich eigentlich doch nicht mehr, jedenfalls so "richtig" wie ich es mir wünsche ?? Oder ist es "Hipp" jetzt so zu Leben...???

Langsam an sich selber (wieder) zweifelnd, Highlander...

#79


M
Hallo Highlander!

Zweifle nicht an Dir selbst! All Deine Beiträge hier im Forum zeigen, dass Du echt ein Guter bist! Du bist treu, vielleicht zu treu! Woran Du vielleicht wirklich zweifeln kannst, ist ihre Liebe. Ich kenne das von mir selbst...dem anderen ALLES geben wollen, zeigen, wie sehr man für ihn da ist....

Aber ist es nicht genau das, was sie braucht? Es geht ihr gut, denn sie bekommt all das, was sie braucht. Handwerkliche Hilfe, Nähe, wenn IHR danach ist.

Ich möchte ihr nicht vorwerfen, sie würde Dich ausnutzen. Aber was wird ihr ihre Liebe, wenn es sie denn gibt, klar machen?

Deine ewige Hilfe, das ewige Bereitsein, für sie da zu sein? Fehlt ihr dann etwas? Gewiß nicht. Wird sie es merken, wenn Du nicht mehr der treue Partner an ihrer Seite bist? Vielleicht, oder? Vielleicht auch nicht.

Aber um das herauszufinden, darfst Du ganz einfach nicht immer für sie da sein! Am besten vielleicht gar nicht mehr.

Wird ihr etwas fehlen, wenn sie Deine Nähe nicht mehr bekommt? Wenn sie die Tapeten alleine abreißt? Oder verzweifelt versucht, ein Loch für die Spüle in ein Brett zu sägen? Ich glaube schon!

Ob das dann immer noch eine Basis für eine Beziehung ist, kannst Du dann entscheiden. Aber zunächst musst Du die Existenz der Fundaments Eures gemeinsamen Fundaments des "Beziehungshauses" finden können.

Wenn Du so noch ein Jahr weiter machst, dann bereust Du vielleicht, nicht schon ein Jahr mit der Verarbeitung der Trennung verbracht zu haben. Vielleicht!

Aber sei erst einmal ehrlich zu Dir selbst. Und vor allem konsequent. Entscheide Du etwas! Nimm Die den Zepter der Macht und lass ihn nicht bei ihr. Solange sie all das hat, was sie braucht, wird sie nicht entscheiden.

Alles Gute,

Malde

#80


H
Hallo Malde,
dankeschön für Deine zeilen !
Es ist so, wie mir auch schon Lilia gestern im Chat sagte...
...eigentlich gebe ich mir die Antworten ja schon (fast) selber... Gestern Nacht hat mich noch ein (Ur-Ur-Ur-alter) fast "vergessener" freund angerufen, wir quatschten über 3 stunden am Telefon. Die "Kopfwäsche" die er mir gab, war wohl noch um einiges heftiger als seinerzeit die von Thilde...!
Na ja, der "Thenor" von allen ist immer der gleiche, ich soll mich NICHT mehr bei ihr melden, ich soll NICHT mehr zu ihr fahren, ich soll NICHT mehr helfen (egal was)...
Aber das "Helfen" habe ich ihr ja auch irgendwie "aufgedrückt" weil ich mich ja anbiete dafür, verstehst Du ?
Wie kann ich meine kleine denn "im Stich" lassen...
Ja Ja, ...Haaaalloo werden wieder viele sagen, WER ist denn von DIR weggezogen...
Seufz.. Mein Freund meinte gestern Nacht auch, daß ich mal wieder "rausgehen" solle, mich nicht "vergraben" solle...
Ich habe vergeblich versucht, ihm zu erklären, daß ich ja eigentlich über diese "Problematik" des "Vergrabens" schon hinweg sei, und ja nur noch versuche, praktisch einen "Weg" für mich selber zu finden, der "Kompatibel" ist mit dem meiner Freundin, also daß ich ebenso "Glücklich" mit einer eventuellen "Zweihäuserbeziehung" leben könnte...
Aber ich schaffe das einfach nicht, mag ich altmodisch sein oder sonstwas...

Alleine die Tatsache, daß ich jedesmal, wenn ich bei ihr war (gestern "durfte" ich nicht kommen, weil sie "zu müde" war) und wieder gehen muss, daß gefühl habe einen "Besuch" ""erledigt"" zu haben, zerquetscht mir mein Herz.

Sie hatte mich dann gestern Nacht auch noch angerufen, und fragte mich was denn los sei, ich wäre so "komisch" gewesen am Telefon...
und wieder versuchte ich ihr mein anliegen, meinen Wunsch nach einer GEMEINSAMEN Z W E Isamkeit zu erklären...
Sie schwieg am Telefon, meinte nur noch das sie es nicht verstehen könne, so leben zu können, so, auf die "Ferne"...

Ich erklärte ihr, vergeblich, daß ich mich so sehr bemühe, diesen Wunsch von ihr nachzukommen, es aber einfach nicht gebacken kriege...

Weiteres Schweigen, bis ich sagte "Ich glaube, wir machen Schluß, hat eh keinen sinn mehr" (<<<ich meinte das Telefonat) und dann legte ich langsam den Hörer auf.
Beim "langsamen auflegen" habe ich sie noch gehört wie sie sagte : "OK, bis denne dann mein Süßer..."
Das klang so sehr traurig...
Aber ich legte auf !
Ich will aber nicht einer sein, der "Schluss" macht, so etwas habe ich noch nie und werde ich nie tun !
Lediglich meine Liebe zu ihr hat mich gestern aber nur noch davon abgehalten, letztendlich diesen "letzten Satz" zu vollenden... das es keinen Sinn mehr hat, die Beziehung aufrechtzuerhalten weil ich mich selber damit "Zerfleische" wie es viele von Euch sagen !
Ich kann es nicht, und sie offensichtlich auch nicht, daß habe ich ja gestern am Tel. auch wieder gemerkt !
Es ist ein furchtbarer Teufelskreis in dem ich, "wir" zu stecken scheinen, obwohl es für viele so einfach zu sein scheint...

..das wären :
1. entweder so zurechtzukommen, also die "Zweihäuserbeziehung" akzeptieren zu können... oder
2. dem inneren Gefühl folgen, also praktisch dem "logischen" Menschlichen Instinkt, und einen "sauberen Strich" zu ziehen, und einen "Neuanfang" nach meinem evtl. Hausverkauf mit meinen Sohni zu starten ohne rücksicht, und ohne auch nur noch ein einziges mal nach hinten zu sehen...

Ich Liebe sie so sehr, kann aber nicht mit der von Ihr gewünschten "Lebensart" zurechtkommen, geschweige denn, akzeptieren zu können, mein "restliches Leben" als "besuchsfreund" so dann und wann mal bei ihr vorbeikommen zu dürfen...
Vor allem auch, weil ich weiß wie wundervoll und schön die letzten (fast) 2 Jahre mit ihr ZUSAMMEN waren...

Na ja, daß war ja schon wieder eine eigene Antwort, ich weiß...

...gibt es denn nicht noch eine möglichkeit...
..Gehirnwäsche..oder so..
.was soll ich nur tun..??? ich kann und will nicht mit ihr "Schlussmachen" ich Liebe sie so sehr.........

Highlander

#81


E
Guten Morgen Highlander,

oh ich kann dich so gut verstehen!

Warum denn Schluss machen?
Hast du schon mal an die Vorteile von 2 Wohnungen gedacht?
Du kannst ein Leben mit ihr führen und dein eigenes.
Du kannst ausgehen, dann hast du mal keine Zeit und dann kannst du sie besuchen. Bleib doch einfach mal nur für eine halbe Stunde, weil du dann mit einem Freund/Sohn ins Kino gehst.
Oder du kannst sie zum essen einladen - ohne zuviel zu erwarten. Wenn sie will, kann sie ja mal bleiben.
Zwei Wohnungen, das hat wirklich viele Vorteile.
Es ehrt dich, dass du so zu ihr hälst.
Da wird "Frau" ganz neidisch!
Die neue Lebensart in deinem Leben kann sehr schön sein oder werden.
Verkaufe in Ruhe das Haus und richte dich mit deinem Sohn neu ein. Schaffe euch ein neues Reich und warte ob du ebenso viel Hilfe von ihr bekommst.

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und mach dir nicht so viele Gedanken.
Lass die Dinge auf dich zukommen.

Viele Grüsse aus dem nassen Norden
MonivB

#82


M

GrußGuten Morgen Highlander.
Also ich kann die Meinung meiner Vorgängerin nicht ganz teilen.Es mag ja sein das es vorteile hat wenn man alleine in einer Wohnung lebt,aber ich denke wenn man einen Menschen so sehr liebt möchte man auf die Zweisamkeit nicht verzichten.
Den Alltäglichen ablauf zusammen meistern das verbindet,und schweizt zusammen.Nur wenn die große Liebe  eine andere Vorstellung des zusammen lebens hat ,sollte man sich fragen ob Du es auch so möchtest.Wenn es nicht so ist,sollte man wenn man liebt auch los lassen können.Auch wenn es schwer fällt ,aber der Kopf muss frei werden.In Deinem Herzen wird sie immer einen besonderen Platz haben.
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen das Du einen Weg für Dich selber findest.  :-*
Gruß Monte

#83


M
Hey Highlander!

Ich glaube, Du hast Dein eigenes Problem längst erkannt, realisierst es aber noch nicht! Nicht nur, dass Du nicht stark genug bist....oh je, das kenne ich von mir! Nein, Du wälzt das eigentliche Problem, nämlich dass sie nur Deine Nähe geniesst, um Nähe zu haben, nicht deinetwegen, sondern der Nähe wegen, ab auf das getrennte Wohnen!

Ich bin mit meiner Freundin auch zusammengezogen. Für mich war es ein gemeinsamer Traum. Ein Traum von Verbundenheit und Vertrautheit, und von Zusammenhalt. Leider sind das Werte, die bei einigen heute nicht mehr so hochgehalten werden.

Wieso möchtest Du mit ihr zusammenwohnen? Glaubst Du, sie wird dann mehr zu Dir halten? Wenn ihr nicht einmal eine wirkliche "Beziehung" habt, sondern Du nur Nähespender sein darfst, warum in aller Welt solltet ihr dann zusammen wohnen können?! Wenn sie Dich wirklich liebt, würde sie auch noch bei Dir wohnen......

Verdränge das eigentliche Problem bitte nicht. Wenn Du ihr gegenüber selbstbewusst und distanziert, nicht arrogant und kalt, auftrittst, bist Du doch gleich viel interessanter.

Aber ich glaube, bei Euch (genau wie bei uns) hilft nur eine endgültige Trennung. Und wer weiss, vielleicht ist das viel mehr ein Schritt nach vorne. Und vorne bedeutet nicht zwangsweise zurück ;o)

Alles Gute,

*Malde*

#84


H
Hallo Malde,
Danke für Deine Antwort...ich denke, Du triffst den Nagel damit genau auf den Kopf...!
LG, Highlander...

#85


E
Hi Highlander
- mir geht es mit meiner Frau ebenso.

Sie ist "aufgebrochen" - und seitdem macht sie immer mehr dicht.

Auch mir reisst ab und an mal der Geduldsfaden
- manchmal so sehr, daß ich mich im Stillen frage, ob bzw. wie lange ich das so überhaupt noch ertragen will.
Ja, auch bei mir ist die Diskrepanz zwischen Verstand und Gefühl. Der Verstand sagt, sie kann grad nicht anders, und vielleicht wird es irgendwann wieder besser. Das Gefühl sagt, ich ertrage diese permanente Zurückweisung und das Verweigern von Gesprächen nicht mehr, zumal nicht abzusehen ist, ob das noch fünf Monate oder fünf Jahre so bleibt, man also im luftleeren Raum hängt und nichts da ist, woran man seine Hoffnung verankern kann.

Man fühlt sich total außen vor und absolut nicht ernst genommen.

Sagt man etwas wird dicht gemacht. Und?? Noch habe ich es nicht ganz aufgegeben
- ich möchte gern zusammen mit ihr am anderen Ende ankommen. Ob ich es wirklich bis dahin ertrage weiß ich nicht, ich hangele mich von Tag zu Tag
- das hilft manchmal. Gehen kann ich immer noch - also kann ich noch ein bischen bleiben Smile))
Geduld, Geduld, Geduld - das sage ich mir auch immer wieder, aber man wird dünnhäutiger.

Ich drücke Dir trotz allem ganz feste die Daumen - halt´ durch so lange Du kannst und Dich nicht aufgeben musst.

Liebe Grüße, Shogun

#86


E
hallo highländer

du fragst in einem deiner beiträge ob man wirklich auseinander leben und doch zusammen sein kann - meine antwort darauf: ich glaube schon ... dazu meine geschichte:

seit februar 2004 lebe ich nach12jährigem zusammenleben mit meiner frau und ihrer tochter (mein sohn ist vor 2 1/2 jahren in eine eigene wohnung gezogen) in einer eigenen wohnung. ich bin ausgezogen, weil meine frau mir mitgeteilt hat, dass sie s.uelle kontakte zu anderen mänern haben will / wird - also - ich habe mich vorerst mal von ihr getrennt (konnte mit ihrem wunsch überhaupt nichts anfangen) nach einigem hin und her (hatte bereits wohnung ...) haben meine frau und ich uns darauf geeinigt, dass wir wieder zusammen sein können, wenn
1) ich in meine eigene wohnung ziehen werde und
2) sie mich mit allfälligen kontakten zu männern in ruhe lässt (motto: genieße - aber schweige)

ich habe mich auf dieses beziehungssetting eingelassen, weil ich im grunde genommen meine frau gut verstehen kann (1) sie ist dabei, ihren s.uellen missbrauch aus ihrer kindheit auf zu arbeiten; (2)sie braucht jetzt eben zeit, raum und freiheit in einem besonderen maß und (3) auch, weil ich sie aus tiefem herzen liebe und sie in ihrem sein respektiere und auf ihrem weg begleiten möchte ....

soweit die geschichte - mir selber ist es eine zeitlang wirklich schlecht gegangen: wollte mich trennen, habe geglaubt, dass ich alles verlieren werde (alltag mit frau und (stief)tochter, die wirklich einen platz in  meinem herzen gefunden hat; nähe, kontakt und austausch; ....) - mit anderen worten: ALL DAS, WAS MIR WICHTIG GEWESEN IST! auch nachdem ich bereits in meiner eigenen wohnung zu leben begonnen habe, hatte ich diese empfindungen - mittlerweile (ich lebe jetzt seit zwei monaten in meiner wohnung) hat sich dies zu verschieben begonnen:
- ich lebe erstmals in meinem leben alleine, nur auf mich gestellt und ich kann es genießen
- meine frau hat weiterhin einen wichtigen platz in meinem leben...
- kontakte zwischen uns sind jetzt befreit von alltäglichem "kleinkram"
- wenn wir uns jetzt begegnen, dann befreiter und offener
- ich beginne mich meinen freundInnen mehr zu öffnen als zuvor und es wird auch mehr "neue" menschen in meinem leben geben
- es ist alles "einfacher und komplizierter" geworden zwinkern

mir ist klar, dass unser beziehungssetting ungewöhnlich ist und ich weiß auch nicht wirklich, ob ich auf dauer so leben möchte und wie es mir gehen wird, wenn ich einmal mitbekomme, dass und mit wem meine frau einen s.uellen kontakt hat ... das steht in den sternen...

wir sind jedenfalls mitten drinnen, unser auseinander - zusammensein zu gestalten. wir sind dabei, eine für uns passende FORM zu finden (wie oft pro woche sehen wir uns - machen wir regelmäßig - und wenn ja wie oft -  besondere sachen miteinander - zb städtereisen, wandern etc.?).

um nochmals auf deine frage zurück zu kommen: ja - ich glaube, paare können zusammen sein, sich lieben und achten und doch nicht zusammen leben. was ist wichtig dabei:
- es sollte für beide passen
- gegenseitige achtung, wertschätzung und liebe einander zeigen
- bereitschaft, sich auf neues ein zu lassen
- vielleicht auch: hinschauen, was man in so einem setting "gewinnen" kann anstatt groß das "minus" hervor zu streichen

lieber highländer - ich möchte dir gerne fragen stellen bzw. dir anregungen mitgeben:

- weißt du genau, warum deine "süße" in ihr haus ziehen wollte?
- wenn ja - kannst du dir denken: "da ist was dran - kann ich verstehen und sie auch lassen..."
- sie hat sicher ihre gründe dafür gehabt, in ihr eigenes häuschen zu ziehen.... je mehr du ihr signalisierst, dass das für dich nicht passt und du entsprechenden druck machst, desto mehr wird sie sich zurück ziehen (müssen)
- vielleicht schaffst du es, keinen druck zu machen und zu schauen, was geschieht ...
- möglicher weise kannst du so auf keinen fall leben: dann ist es notwendig, dass du deines weges ziehst und du dich von ihr trennst .... ich weiß, das sagt sich so leicht - aber ich glaube, dass das ende mit schrecken dem schrecken ohne ende vor zu ziehen ist

natürlich gäbe es hier noch einiges zu sagen / erzählen ...

ich habe hier noch ein gedicht von hermann hesse angefügt("stufen") - ich finde, es hat einiges an tröstendem zum inhalt und auch so manches nachdenkenswertes - ich finde, es passt gut hier in dieses forum....

ich wünsche dir alles gute und viel kraft für das, was kommen wird

manta

Hermann Hesse:
Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, mimm Abschied und gesunde!

#87


H
Hallo Shogun, Hallo Manta,
vielen Dank für Euere Meinungen und Tipps...!
Oh je, oh mann, langsam schwirrt es nur noch in meinem Schädel ! :-/
So wie Du es beschreibst (Shogun) so trifft es (fast) auf meine Situation zu...
Und Dein "Lebensversuch" (Manta) ist bestimmt KEINER der "leichtesten"...
Seufz...was tun..
Eigentlich war ich ja schon auf dem wege, mich "abzunabeln" , praktisch einen "Schlussstrich" zu ziehen, auch wenn ich noch so leiden sollte / würde / tue !
Aber nun, ja, ich "kämpfe" weiter !
Ich WILL das "andere Ende" mit IHR ZUSAMMEN erreichen !
Danke für Euere Tipps und Ratschläge...
Highlander

#88


E
Hallo Highlander,

ich hab mich aus Deinem Thread herausgehalten, er war mir manchmal zu verworren.

Ich will Dir nur einen Link geben, weißnicht, ob er hilft. Ich fing hier mal ein Thema an, das aber etwas heiß war. Ich stell´s Dir mal ein.

http://web18.h1430.serverkompetenz.net/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?board=Neuanfang;action=display;num=1058443508;start=7

Lies meine Antwort 10 durch (besser noch den ganzen Thread) und hol Dir u. U. das Buch. Es war sehr lesenswert. Gruß, Gerd

#89


A


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