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14 Monate getrennt und es zerreißt mich noch immer

Elling

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Hallo liebe Leidensgenossen, Mitleser, Ratgeber,

dass neue Jahre ist ganz jung und eigentlich sollte alles ganz anders werden. Besser. Erheblich besser.
Nur geht es mir gerade mental so bescheiden, dass mir vor Herzschmerz richtig übel ist.
Meine Trennung liegt jetzt 14 Monate zurück doch ich fühle mich als wäre es erst gestern. Wenn ich dann wieder einmal das Facebookprofil meiner EX angezeigt bekomme ist das ein richtiger Stich mitten ins Herz. Ich habe mich komplett zurückgezogen und gehe auch nicht in unserer Stadt aus, nur um ihr nicht zu begegnen. In den vergangenen Monaten habe ich wohl alles über Liebeskummer und Verfahren gelernt, die helfen sollen den Schmerz zu besiegen. Sei es die Gedanken zu Papier bringen, Kontaktsperre, Klopftechnik, Meditation, Sport, Laufen, und, und, ... Wären die Ergebnisse erfolgreich, so würde ich jetzt nicht schreiben. Mir geht es einfach beschissen. Kreisende Gedanken, Herzrasen, dass volle Programm und das Tag für Tag, seit über einem Jahr.
Ich schreibe hier, weil ich manchmal einfach nicht mehr kann und es auch niemandem mehr, von Freunden und Bekannten erzählen will, da es wohl auch keiner mehr versteht oder verstehen will.
Die Einzelheiten sind vielleicht auch gar nicht so wichtig. Auf jeden Fall gab ich meine Wohnung auf und bin nach nur einem Monat zu ihr gezogen. Das wollte ich eigentlich nicht, aber sie hat so sehr gebettelt, dass ich nachgab. Heute weiß ich, dass sie einfach nicht alleine leben kann. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich ihr etwas ausgeliefert gefühlt, was sich später auch immer bestätigte.
Insgesamt waren wir Zehn Monate zusammen. Sie selbst hat alles, was sich ein Mensch nur wünschen kann und sieht atemberaubend gut aus. Seit Jahren habe ich keinen Menschen mehr so geliebt, wie diese Frau. Ich habe geglaubt endlich angekommen zu sein. Für mich war sie das Beste überhaupt. Ich dachte wirklich über heiraten und Kinder nach. Heute weiß ich, dass ich hormongesteuert, in einem Liebesrausch war und viele Dinge ausgeblendet habe. Sie ist einer der Menschen, die ständig unzufrieden sind und stets nur das Negative sehen. Ich bin das ganze Gegenteil. Es gab viele Spannungen, viele Eifersuchtszenen, jeden zweiten Tag Streit und der S. war für sie nur in den ersten Monaten wichtig. Nach einem halben Jahr schlief sie praktisch jeden Abend um halb neun vorm Fernseher ein. Ich kam mir wie ein Bettler vor, wenn ich mit ihr schlafen wollte. Ihr könnt euch denken, wie man(n) sich fühlt, wenn er seine Partnerin liebt und begehrt und jeden Tag die gleiche Frustration erlebt. Das ergab dann noch mehr Diskussionen. Bei mir war es dann soweit, dass mich die ganze Situation so unglücklich gemacht hat, dass ich jeden Tag darüber nachgedacht habe, wie ich den ganzen Mist beenden kann, denn wenn die Bezeihung jetzt schon so war, wie sollt es dann erst in zwei Jahren sein.
Ich habe dann eine eigene Wohnung genommen und gehofft, dass unsere Beziehung dadurch besser wird. Sie aber war so enttäuscht darüber, dass in ihrer Liebe etwas zerbrach. Zumal sie ja auch nicht alleine sein kann. Ihr kleiner Sohn lernt dadurch regelmässig neue Männer kennen, die dann für eine gewisse Zeit bei ihr in der Wohnung leben. Für ein Kind keine gute Erfahrung.
Im Dezember 2013 kam dann der endgültige Bruch. Obwohl weder der S. besonders war, ich überhaupt nicht mit ihr reden konnte und es permanent Streit gab, so leide ich seit dieser Zeit wie ein Hund.
Ich habe alles mögliche getan um ihre Liebe zurückzugewinnen, aber für sie war das Thema durch.
Sie selbst hatte nach kurzer Zeit wieder jemand, von dem sie aber zum ersten Mal in ihrem Leben verlassen und verarscht wurde. Als es ihr dann so richtig mies ging hat sie sich wieder bei mir gemeldet, wollte aber nur einen Rat, wie sie ihren Freund zurückbekommen könnte. Und dass, obwohl sie wußte, wie sehr ich an ihr hänge.
Was ich eigentlich sagen will und versteht das jetzt bitte richtig. Ich hasse mich ein Stück dafür, dass ich so ein sensibler Mensch, mit so großen Gefühlen bin und ich nicht davon wegkomme. Und das gilt für uns alle hier. Jeder Tag, den wir in der Vergangenheit leben und die Menschen, die unsere Liebe mit Füssen getreten haben, in unserem Kopf auch noch auf ein Podest stellen und ikonenartig anhimmeln, ist ein verlorener Tag. Die wenigsten Beziehungen waren in der Wirklichkeit wohl richtig toll kurz vor der Trennung und sicher gab es eine Menge Anhaltspunkte, die als Alarm zu werten waren. Und ja, es gibt Männer und Frauen die wollen einfach nur verarschen, weil ihnen die Gefühle der anderen gleichgültig sind und solchen Menschen weinen wir dann auch noch Sturzbäche von Tränen nach. Es gibt so viele Singles, so viele tolle Menschen, so viele Erlebnisse und Abenteuer die auf uns warten und wir hängen mit unseren gebrochenen Herzen in den Seilen, während unsere Expartner das Leben genießen. Ich wünsche mir für uns alle, dass es uns gelingt die Decke der Dunkelheit von unserem Kopf zu ziehen und in jedem neuen Tag, eine neue, großartige Gelegenheit für ein erfülltes und spannendes Leben sehen.
Ich danke euch und wünsche euch ein sensationelles, glückliches und erfolgreiches neues Jahr.

02.01.2015 12:52 • x 3 #1


Feuer


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Hallo Elling,

Mir tut das sehr leid das Du nach 14 Monaten immer noch in den Seilen hängst.
Ich habe da wohl auch noch ein ganzes Stück vor mir, wenn ich Deine GEschichte so lese.
Bei mir sind es jetzt 4 Monate und auch ich habe alles versucht. Bücher, Ratgeber, Klopfübungen, Ablenkung, Therapie, Antidepressiva.

Leider komme ich auch nicht von Ihr weg und ja der Schmerz ist schon noch sehr akkut.
Deine letzten Worte finde ich sehr ergreifend und auch ich hasse es so ein sensibler Mensch zu sein und viel lieber wäre ich hart. Auch meine Freunde können nicht verstehen das ich immer noch mit Ihr oder viel mehr mir kämpfe.

Jeder denkt immer ach Liebeskummer, das wird ganz einfach wieder.
Ja es laufen womöglich so viele Singles rum, aber mein passendes Gegenstück werde ich wohl nie finden. Auch Sie hat einen neuen und ich muss ansehen wie Ihre Beziehung immer mehr wächst, da wir im selben Haus wohnen,wenn auch in getrennten Wohnungen.

Ich wünsche Dir, ja auch uns allen hier das wir wieder glücklich werden.
Das was ich führe ist eigentlich kein Leben mehr. Viel mehr ist es Flucht und der Versuch von Ablenkung. Aber ja es bringt nichts. Spätestens wenn ich wieder hier alleine in der Wohnung sitze sind die Gedanken wieder da.

Also vielen Dank nochmal für Deine Worte und ich wünsche Dir das erdenklich beste, vorallem in der Liebe für 2015!

02.01.2015 13:55 • #2



14 Monate getrennt und es zerreißt mich noch immer

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apfelblüte


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Hey Elling,
auch mich haben deine Worte im letzten Absatz sehr berührt. Es ist alles so wahr, was du da schreibst.
14 Monate diese Qual zu durchleben, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie du es da schaffst jeden Morgen aufzustehen. Wenn ich das lese, weiß ich nicht, welches Gefühl da bei mir überwiegt: Bewunderung oder Mitleid.
Das soll jetzt überhaupt nicht klugscheißerisch rüberkommen und du schreibst auch nicht, ob du folgendes schon versucht hast. Aber vielleicht solltest du dir mal "professionelle Hilfe" suchen. Ich selbst hatte auch schon ein Gespräch mit einer Therapeutin und gehe da Ende Januar nochmal hin. Ich finde, dass ist keine Schande sondern vielmehr ein Zeichen dafür, dass man seine Probleme erkennt und sie ernst nimmt. Wenn es dir nach über einem Jahr immer noch so schlecht geht, dann ist es möglicherweise ganz gut sich mal mit einer neutralen Person darüber zu unterhalten.
Ich wünsche dir alles Gute und dass du es doch noch bald schaffst, das alles hinter dir zu lassen.
Ganz viel Kraft dafür.
LG

02.01.2015 14:22 • #3


Elling


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Hallo Apfelblüte,

vielen Dank für deine Nachricht. Zwei Monate nach der Trennung war ich bei drei Therapeuten, da ich etwa fünf Wochen lang, pro Nacht, nur 3-4 Stunden geschlafen habe. Ich war eher Zombie als Mensch. Einer war Psychotherapeut, die anderen zwei Psychologen. Ich selbst weiß sehr viel über Kommunikation, menschliches Verhalten, Psychologie allgemein. In den Gesprächen kam ich mir vor, wie in einem falschen Film. Kein Wunder, dass so viele Menschen über Jahre hinweg in Therapien sind ohne Fortschritte zu machen. Die verschriebenen Medikamente habe ich wegen der enormen Nebenwirkungen ziemlich schnell wieder abgesetzt. Nehme jetzt Johanniskraut Life 900. Solange wir wenig Sonne haben ist das gut verträglich. Bei Sonne kann es richtig guten Sonnenbrand verursachen. Ich habe wieder angefangen zu laufen, was wohl das beste Mittel überhaupt ist. Ich kenne noch ganz viele andere wirksame Therapien, die ich aber selbst nur einmalig oder überhaupt nicht angewendet habe. Ist wie Rückengymnastik. Man weiß, dass es hilft, macht es aber nicht, nur um sich bei den nächsten Beschwerden wieder mit Tabletten vollzupumpen. Wir werden halt alle beherrscht vom Gesetz der Trägheit. Für alle die ihr Dasein verbessern wollen: Gedanken fließen lassen und einfach aufschreiben, ohne über den Sinn nachzudenken. Rausgehen und den Schmerz, wie bei der Urschreithearpie hinausschreien, mehrmals am Tag vor einen Spiegel stellen, sich dabei mehrere Minuten anlachen und sich dabei sagen, "Ich mag mich, ich bin toll, heute ist mein bester Tag", sich mit der flachen Fast rhythmisch auf das Brustbein schlagen (sehr effektiv), ansonsten jeden Tag aufschreiben, wie das ideale Leben aussieht und zwar so aufschreiben, als wäre es schon eingetreten. Klasssiche Musik, wie die Freude schöner Götterfunken ect. ist auch gut. Ansonsten Malen, Kneten, kreatives Arbeiten, alles was den Gefühlen Ausdruck verleiht und wegdenken lässt. Möglichkeiten gibt es also genug und doch sind sie kein Patentrezept. Ich habe akzeptiert, dass die Zeit die Wunden heilen wird. Auch wenn ich nach wie vor leide und sie so wahnsinnig vermisse, weiß ich, dass sie keinen guten Charakter hat, dass wir nicht zueinander passen und das es noch ganz viele wunderbare Menschen da draußen gibt. Ich kann auch guten Gewissens behaupten, dass ich gut aussehe, dass es mir spielend leicht fällt Frauen kennenzulernen und das es einige Frauen in meinem Leben gibt, die liebend gerne mit mir zusammen wären. Der Kopf, der Verstand weiß das alles, aber mein Herz und mein Unterbewusstsein sehen das halt anders. Mir tut es für uns alle leid. Wir geben unsere Selbstachtung, unsere Würde, unseren Stolz auf und bieten uns unseren Expartnern wie faules Obst an. Dabei weiß jeder doch aus eigener Erfahrung, dass je mehr ein Mensch bedrängt wird, um so mehr zieht er sich zurück. Je leichter ein Mensch etwas haben kann um so weniger Interesse hat er daran. Alles was schwer ist, alles was rar ist, alles was begrenzt ist, dass reizt uns. Ich habe viel zu lange an einen Menschen gedacht und tue es immer noch, der noch nicht mal eine Sekunde einen Gedanken an mich verschwendet. Ich habe die Türen und Fensterläden zu meinem Herzen versperrt und damit das Licht des Lebens, das Licht der Freude ausgesperrt. Ich weiß, dass es besser wird und vollkommen gleich, was auf diesem Planeten geschieht, am nächsten Tag ist die Sonne wieder da. Und auch die Möglichkeit hier zu schreiben und zu wissen, dass da Menschen sind, denen es ähnlich geht und die mitlesen, schenkt mir Kraft und Zuversicht und euch hoffentlich auch.

02.01.2015 15:40 • x 3 #4


Loba

Loba


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Hallo Elling,

danke für deine ausführlichen Ausführungen. Bei mir sind es inzwischen 18 Monate und ich habe noch immer keinerlei Bedürfnisse mich unter Menschen zu begeben oder womöglich einen "Neuen" kennen zu lernen. Fühle mich sehr wohl in meinem Kokon aus dem ich aber trotzdem so langsam gerne aussteigen würde. Sich vor dem Leben zu verkriechen ist irgendwie auch kein Leben.
Meine Füße sind in der Zwischenzeit kaputt vom vielen Laufen... ich glaube inzwischen, dass es keinen anderen und sinnvolleren Weg gibt, als den Schmerz zu akzeptieren und der Heilung die Zeit zu geben, die sie nun einmal braucht.

Alle anderen Therapieversuche und Therapeuten haben bei mir nichts gebracht. Mal nichts einschneidendes. Vielleicht lag es an den Therapeuten, vielleicht lag es an mir, aber ich habe es aufgegeben, Hilfe bei Menschen zu "suchen", die nur theoretisch wissen, wovon ich spreche, es aber nicht "fühlen" können, weil sie es in dieser Form nie erlebt haben.
Mit diesem Forum und mit Hilfe der Zeit werden wir es vermutlich schneller auf die Beine schaffen. Hoffentlich.

Wünsche dir für das neue Jahr nur das Beste,
Loba

03.01.2015 04:10 • #5


SusanneJ


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Hallo Elling,

mir geht es nach inzwischen 19 Monaten genauso wie Dir. Ich bin so zerrissen, mit vielen Auf- und Abs, so dass ich nicht mal mehr hier in meinen eigenen Thread mehr schreiben möchte, weil ich nicht weiß, wie es mir kurz darauf geht.

Reden mit Bekannten traue ich mich nicht mehr, denn auch hier ist man der Meinung, dass ich doch nun alles verarbeitet haben müsste.
Doch die Gedanken an ihn holen mich immer wieder ein. Ich kann keine Wut verspüren, nur Traurigkeit, bin so sehr immer noch auf ihn fixiert, dass andere keine Chance haben.

Was ich sehr interessant finde, wenn ich hier die Beiträge lese: Auch Männer scheinen teils doch auch länger zu brauchen, eine Trennung zu verarbeiten.

Ich hab mir so sehr gewünscht, er hätte auch mal reflektiert. Die Hoffnung hatte ich so lange, doch er hat sich anderweitig getröstet. Und doch denke ich, dass er immer in meinem Herzen bleiben wird.

Nach diesen 19 Monaten wird es etwas anders und ich hoffe, bald nicht mehr an ihn so oft denken zu müssen. Evt helfen diese Worte doch jemanden hier.

LG SusanneJ

18.01.2015 17:56 • #6


Grace_99


ich weiß nicht ob ihr es nicht noch einmal mit einer therapie probieren solltet. vielleicht waren es einfach die falschen?

ich hatte 2010 - 2012 eine super therapeutin, sie hat mir so geholfen, das könnt ihr euch nicht vorstellen. und sie ist sehr empathisch und alles. das ich es nicht geschafft habe, das, was ich gelernt umzusetzen, nun, das liegt an mir, das kann ich ihr nicht zum vorwurf machen.

ich habe sie angerufen und gefragt, ob ich wieder zu ihr kann.... ende januar geht es los, leider bis ende april nur 14-tägig, aber da ich weiß wie gut ich mit ihr gearbeitet habe, habe ich das vertrauen, dass es auch diesmal hilft....

ich wünsche euch alles gute!

18.01.2015 18:40 • #7


Grace_99


P. S.: bzgl. antidepressiva. es ist "normal" das die ersten 4, 5 Wochen NW auftreten, diese sogar teilweise sehr schlimm, dass sich die symptome auch erstmal verschlechtern.... man muss diese zeit durchhalten oder, wenn es gar nichts bringt (aber erst nach den genannen 4, 5 Wochen), das Medi wechseln.

Meins hat auch immense NW's, ich habe das glück keine einzige davon zu haben, daher nehme ich es.

18.01.2015 18:43 • #8


maus0904

maus0904


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Hallo Elling,

mit vielem was du schreibst, sprichst du mir insbesondere heute mal wiedeer aus der Seele, auch ich schätze mich mittlerweile, als hochsensibel ein und einfach zu verletzlich.
Ich bin jetzt fast ein Jahr getrennt und habe viele Hochs und Tiefs erlebt, von Anfang an wollte ich mich nicht hängen lassen, wollte vor allem auch für MICH da sein, hab auch viel gemacht, was vor allem fütr mich giut sein sollte.
Ich habe eine absolute Kontaktsperre bis heute, nach seiner" Whatsapp", hab ich mich niemehr gemeldet.
Vieles in der Beziehung war alles andere als gut, er hat mir nicht gut getan , er hat mich denke ich auch nicht geliebt, obwohl er mir immer das Gegenteil erzählt hat, aber es gab Situationen ,in denen ich eindeutig spürte , dass das keine Liebe sein kann.
Ich war unglücklich, trug mich auch mit Trennunggsgedanken, er kam mir leider zuvor.....

Auch ich weiß, dass es eigentlich besser so ust, er michgar nicht verdient hat.....und dennoch traure ich noch....
ich kenne auch viele Taktiken den Schmerz zu bekämpfen, ihn aber auch mal zuzulassen.
Ich jogge für mein Leben gerne,hilft immer, war alleine im Urlaub relativ kurz nach der rennung, tu mir oft was gutes, mache Wellnesstage.....bis vor kurzem haben mich andere Männer überhaupt nicht interessiert.......so langsam spüre ich, dass ich wieder bereiter werde, aber die die sich für mich intressieren will ich nicht....
ich denke immer noch zu viel an ihn......ich bekomme auch ständig gesagt, dass ich mir doch gar keine Gedanken machen muss......aber so einfach ist es dann doch woieeder nicht, klar würde ich <Männer finden, wenn ich es drauf anlege, aber das ist nicht was ich will, einfach nur damit man jemanden hat, ich will mich wieder verlieben.........ich will es nochmal spüren, dieses Gefühl.....
er ist immer noch gegenwärtig, trotz allem, was ich bis jetz tgemacht habe.
Auch ich gehe ab und an zu einer bekannten Psychologin und sie meint , dass die Zeit der Trauer , noch nicht zu lang ist und es durchaus auch normal ist, nach so einer abrupten Trennung....
aber an manchen Tagen geht mir wirklich auch die Hoffnung und Zuversicht und Kraft aus......so wie heute.

Deine Zeilen haben mich unglaublich berührt und ich habe mich da in vielem wieder gefunden.....auch ich wünsche mir für uns , dass es wieder kommt, das schöne Gefühl, dass es noch nicht vorbei ist, das wir auch wenn wir alleine gut sein und auch Glück empfinden können, nochmal den Zaubetr einer Liebe erleben können.....
ich bin mir sehr sicher ,dass wir liebenswerte Menschen sind und uns leider an den "falschen" Menschen festnageln.........

Ich drücke dir und mir und allen anderen hier auch die Daumen für ein wirklich glückliches neues Jahr.....

Maus

18.01.2015 19:40 • #9


singstein

singstein


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Ich bin jetzt erst im ersten Monat, aber bei meiner letzten Trennung habe ich über zwei Jahre gebraucht, bis es mir gut ging (wir waren fast 6 Jahre zusammen und es war die "große Liebe"); ich habe immer gedacht, es wird nie besser, es geht niemals vorbei, aber eines Tages dachte ich an ihn und es war schmerzfrei und eher ein friedliches, ein wenig nostalgisches Gefühl. Auch wenn es also bei euch lange dauert, irgendwann wird es wieder gut sein! Das hält mich auch aufrecht momentan, egal, wie schlecht es mir geht. Ich weiß einfach, wenn ich diese Trennung damals überlebt habe, dann schaffe ich auch das jetzt. Aber manchmal frage ich mich schon, ob ich mich überhaupt wirklich nochmal auf jemanden so einlassen will, um dann wieder verletzt zu werden.. Das ist natürlich ein blöder Gedanke, aber ganz ehrlich: Manchmal frage ich mich, ob es das wert ist Da spricht aber sicher nur mein momentaner Zustand.

Alles Gute Euch allen!

19.01.2015 11:00 • #10


hoffnung2014


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Hallo Elling,

"stendig unzufrieden und nur das Negative sehen"

Bei meiner Ex kommt noch der Hass und die Wut auf Gott und die Welt dazu. Desweiteren hat sie alle und jeden kritisiert, nur sie durfte man nicht berichtigen oder gar kritisieren.
Sie hat mit ihrem Verhalten ihren schweren Schicksalsschlag verdrängen wollen, was aber nach 5 bis 7 Monaten dann nicht mehr funktionierte und sie dann immer die Trennung einleitete. Nach 3 bis 5 Wochen kamen wir dann wieder zusammen, dass ganze Theater ging 8 mal, jetzt ist Schluss, ich habe mich sowas von zum Deppen gemacht und machen lassen. Kein normaler Mann hätte dieses Theater auch nur 3 Mal mitgemacht aber ich war so verliebt und habe jetzt den psychischen Schaden davon getragen.

19.01.2015 17:32 • #11



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