NonSense1982
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Ich versuch es kurz zu halten.
Meine NochFrau 41J und ich 42J waren über 18Jahre zusammen und letzten November 13J verheiratet, 2 Töchter 14&16J, einen 5 jährigen Border Collie und 2021 Haus gekauft das wir bis Ende letztes Jahr wieder schick gemacht haben.
Wir haben, seit die Kinder klein waren fast immer in Gegenschicht gearbeitet und alles hat immer funktioniert.
Wir konnten uns immer auf den anderen verlassen, unsere Liebe ist in den Jahren sogar gewachsen.
Meine Frau ist extrovertiert und ist gern mal Feiern gegangen, ich bin das Gegenteil und hatte meine Freude wenn ich zuhause die Dinge erledigen konnte oder am Motorrad schrauben.
Ich könnte jetzt ausschweifen aber ich versuche es kurz zu halten.
Ich bin Juli24 bei einem Mitarbeiterausflug (wir arbeiten seit Nov23 beim gleichen Arbeitgeber) in eine Art Eifersuchtswahn gerutscht. sowas kannte ich nicht von mir.
Daraus resultierten 3 Monate Streits die zum Teil sehr laut waren, was die Kids auch mitbekommen haben, das ich z.T. Nachts auf Industriegebieten im Auto schlief, vor Angst wieder einen Streit los zu brechen und letztendlich Anfang September mit der Trennung.
Das ist wirklich nur die ganz ganz kurze Fassung.
Ich bin dann erstmal in eine 1-Zimmer Wohnung, sie blieb im Haus. Sie wollte das Haus nicht behalten und hat sich eine Wohnung gesucht und gefunden im Dez 24. Ich habe seit siesen Monat eine 2-Zimmer Wohnung gefunden, das Haus ist quasi schon verkauft, Übergabe Mai.
Das eigentlich Problem: ich komme von dieser Fraunicht los, es gab in unserer Jugend auch mal eine gemeinsame Zeit was sich aber nur auf das Bett beschränkt hat, wir hatten beide danach jeweils eine 7-jährige Beziehung mit anderen Partnern, bei mir auch mit Sohn der dieses Jahr 21 wird.
Irgendwann sind wir uns, nach ein 2-3 Paarbesuchen wieder näher gekommen, haben uns von unseren jeweiligen Partnern getrennt und sind quasi von heut auf morgen zusammen gezogen.
Der Beginn war etwas holprig, auch wegen meinem Sohn aber ich kann für mich heute sagen das es sich gelohnt hat.
Die Trennung ist nun 7 Monate her, sie ist das erste an das ich morgens denke und das letzte wenn ich zu Bett gehe.
Vor ca 3 Wochen war der Notartermin wegen Hausverkauf, sie kam zum Termin und war anfänglich eiskalt, ich sagte ihr das ich sie nicht wieder erkenne und wir noch 1-2 organisatorische Dinge klären müssten, der Termin war vorrüber und danach fragte sie ob wir einen Kaffee trinken wollen, dann saßen wir 1 1/2h in einem Kaffee und redeten über Gott und die Welt. wie früher, sie schaute mir ständig in die Augen als wenn sie was suchte, naja.
Den Tag darauf trafen wir uns nochmal und sie war wieder wie ausgewechselt, straight, kalt. ich müsse los lassen, sie hat jetzt damit abgeschlossen.
Ich habe mich entschieden, im Juni für ca 8 Wochen eine stationäre Therapie zu machen, scheinbar gibt es so einiges das ich aufarbeiten muss. Kindheit, mein Sohn. mal sehen was alles hoch kommt, ich freue mich förmlich darauf mal raus zu kommen.
Ich kann mir denken das hier viele Fragen offen geblieben sind aber ich glaube das mir der ein oder andere Austausch etwas helfen wird.
so long.