Hallo1234
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. ich weiß nicht wie ich so recht anfangen soll. Nun ja, es ist jetzt ziemlich genau 3 Monate her das mich meine Verlobte quasi von einer Minute auf die andere verlassen hat. Am Anfang ist für mich sprichwörtlich eine Welt zusammen gebrochen. Damit habe ich im entfernsteten nicht gerecht zumal unsere Hochzeit kurz bevor stand und Sie noch eifrig alles geplant hat. (Einladungskarten verteilt, Junggesellenabschied gefeiert etc.)
Ich war eine Zeit lang krank geschrieben und bin in der Zeit oft sinnlos durch die Gegend gelaufen um mich einfach abzulenken und über das nachzudenken was passiert ist. Nach einer Weile wurde es etwas besser. Habe versucht mich ständig abzulenken sei es indem ich mich mit Freunden getroffen habe oder halt durch die tägliche Arbeit. Habe viele Gespräche mit Freunden, Familie und Arbeitskollegen geführt. Das hat mir schon sehr geholfen.
Doch in letzter Zeit fällt es mir immer schwerer mich aufzuraffen und mich mit meinen Freunden oder Familie zu treffen geschweige denn zur Arbeit zu gehen. Bin ziemlich schnell unkonzentriert und bekomme oft wieder Heulkrämpfe. Diese Einsamkeit nach der Arbeit zu Hause macht mir zu Sehens mehr zu schaffen. Versuche mich zwar durch Sport abzulenken, was auch ab und zu gelingt aber nicht immer.
Am Wochenende fahre ich immer nach Hause zu meinen Eltern. Ich muss dazu sagen, dass ich an meinem Arbeitsort wohne und circa 2 Stunden zu meinen Eltern fahren muss. Auch die ganze Fahrerei geht mir mehr und mehr auf die Nerven. Ich fühle mich wie ein kleines Kind was jedes Wochenende zu Mami und Papi fährt und dabei bin ich schon Mitte dreißig. An meinem Wohnort habe ich jedoch quasi keine Freunde, sodass sich eine Freizeitplanung etwas schwierig gestaltet. Die Freunde die ich hatte, sind durch den Freundeskreis meiner Ex entstanden den es natürlich jetzt auch nicht mehr gibt. Meine noch verbliebenden Freunde wohnen in meiner alten Heimat, wo auch meine Eltern wohnen.
Ich fühle mich im Moment wieder so, als ob es gerade passiert wäre. Das kann doch nicht sein das man wieder einen Rückschritt macht? Wann hört das denn endlich auf? Ich möchte einfach mein altes Leben wieder zurück haben! Ich habe mich auch bereits für eine Therapie angemeldet. Aber die Wartezeiten sind ja wahnsinnig lang. Ich warte mittlerweile schon mehr als 2 Monate auf einen Termin, zumal es nicht so einfach sein wird die Termine mit dem Beruf unter einen Hut zu bringen!
Bitte, ich brauche eurer Hilfe und Unterstützung. Könnt ihr mir Tipps oder Ratschläge geben? Wahrscheinlich gibt es kein Patentrezept aber diese ganze Sch. muss doch mal aufhören?
