DerImmerLacht
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Mein Thema (Nach Auszug kamen wir uns näher aber sie traut sich nicht so recht zurück bzw. weis nicht was sie will, daher nix Ganzes und nix getrenntes) zieht sich ja leider schon lange. 8 Monate.
Aus gegebenen Anlass frage ich aber auch etwas anonyme Meinungen. da ich ja doch sehr in mein Problem verwickelt bin.
Ab wann ist es Besitzen wollen, ab wann Egoismus?
Bedingt durch die lange Trennung auf Zeit und einige Situationen wie das meine Noch-Frau immer wieder mehr mit ihrer Schwester unternahm, mir letztes Jahr durch einen 2-Wochen-Urlaub wo ich nicht wusste wie es dann weiter geht ganze 2 Wochen direkt in der Hölle beschert hat, ergab sich bei mir der Punkt wo ich das mit ihrer Schwester, die mich ja ablehnt (weil ich im Burnout zu wenig auf meine Frau geschaut habe?!) und generell einen Keil in "uns" treibt, da meine Frau ihr kaum nein sagen traut. .nicht mehr akzeptieren wollte.
Mir entkamen dann Worte, wobei sie aus dem tiefsten gefrusteten Herzen kamen: "Wenn du noch mal mit deiner Schwester und Schwager Urlaub machst, und nicht mit mir/wir als Familie, dann war es das".
Nun ergab es sich das ihre Schwester sie vor 3 Wochen spontan fragte, als unser SOhn auch daneben sass, ob sie mit Zelten will. Ich und meine Frau noch immer in "Kein Ja, kein Ende". Meine Frau sah unsere Sohn wie er sich freute, und konnte mal wieder nicht nein sagen. Das sie "ich kläre das mit dem Vater des Kindes" gesagt hätte fiel ihr leider auch nicht ein.
Nebenbei aber mit dem Wissen das es dann vermutlich von meiner Seite zu viel wäre, und ich den Hut werfe.
Nun kam sie mit ihrer Aussage, genauer schrieb sie es weil sie es sich nicht mal sagen traute, sie konnte die ganze Nacht nicht schlafen (also egal ist es ihr nicht. ) aber dennoch bin ich natürlich im Zwiespalt.
Ich dachte mal sehen was bis zum Urlaub passiert, aber nix besonders positives.
Dachte wenn sie davor noch "ja wir versuchen es, ich ziehe zurück behalte aber erstmal die Wohnung für ruhige Abende" das ich dann genug positives habe damit ich den Urlaub dann locker weg stecke. Aber bisher noch nichts.
Sie strahlt mich an, küsst mich, schläft wie Gestern bei mir mit unserem Kind, merkt das ich ein wenig "anders" drauf bin, vermutlich schon sowas wie ne Gefühlsmauer bei mir, oder leiden die Gefühle bereits? Weis nicht.
Einerseits gehört unsere Situation geklärt, keine Frage, das findet auch meine Frau. Sie dachte vermehrt nach aber noch kein Ergebnis sondern wieder Alltag wie immer.
Wir sehen uns fast täglich, kuscheln, hin und wieder schläft sie bei mir. Sechs gibt es aber derzeit keinen da hat sie auch ihre Probleme damit, verkrampft sich. Auch nicht toll, aber wir versuchten es und es war als würde ich sie vergewaltigen, keinen Bock auf sowas. Vermutlich eben durch ihre Unsicherheit. und Angst sie lässt sich drauf ein und wird wieder schlimmer.
Ich will hier aber nicht die Ehe "Klären" sondern nur neutrale Meinungen. wäre es zu hart, jemanden der sich generell kaum "nein" sagen traut, bei der Schwester noch weniger, direkt zu sagen "das war es, dir ist die Schwester wichtiger".?
Ist es zu "Ego" ihr den Urlaub zu versauen, nur weil sie WIEDER mit ihrer Schwester als Familie was unternimmt aber mit mir/uns nicht? Denn für uns hat sie zu wenig Geld, ich auch, die Schwester lädt sie auf das Zelten ein und da braucht sie keine Zelte und CO mehr kaufen die haben alles. Also Finanziell ist es derzeit der einzige Urlaub den sie sich leisten kann.
Denke ich hier "Ego" dann war es das, versuche ich sie zu verstehen würde ich versuchen es zu akzeptieren, ihr nen guten Urlaub wünschen, und hoffen das ich selbst nicht zu sehr leide weil ich ja eigentlich mit ihr Urlaub machen will.
Aber mein Geld lässt da leider auch keine Einladung für die Frau zu, denn durch ihren Auszug fehlt und beiden ordentlich viel Geld am Monatsende.
Ich weis auch wie die Woche, wenn sie den Urlaub macht, aussieht. Ich denke dann jeden Tag drüber nach ob es Sinn macht. Und alleine das, und das Wissen das sie dann dort ist und "Spass" hat, auf meine Kosten irgendwie, kann so viel Frust erzeugen das ich nach der Woche so und so Emotional das Handtuch werfe.
Ich versuche zwar ihre Situation zu verstehen, kein Geld für Urlaub (ja, dank ihrer Trennungswohnung sei angemerkt! Denn die kostet halt leider doch viel Geld gegen zusammen wohnen wo man sich alles teilt).
Dennoch bin ich eben im Zwiespalt. denn sie hat wissentlich die Grenze überschritten und in dem Moment eigentlich auf mich "gepfiffen" also entschieden das die 1 Woche Urlaub wichtiger ist als die Ehe zu retten.
Interessant war die Aussage als ich sauer war und schrieb "ok, du hast entschieden" (vor 1 Woche, nun ist alles wie immer, Kuschelfreundschaft mit Frau,. ): "Du willst uns wegen 1 Woche aufgeben?"
Ich schrieb ihr natürlich zurück das nicht ich es bin der "Ja" gesagt hat zu ihrer Schwester, und in dem Moment eigentlich auf "uns" gepfiffen hat.
Dazu muss ich noch sagen das ihr warum auch immer Urlaub extrem wichtig ist. Ich kann das nicht ganz so nachvollziehen, denn mir reicht der Garten und ein Stuhl aus, oder Couch und Musik, Urlaub ist für mich eher "Action" als Entspannung
Das sie dann meinte "wir können DANN ja auch was gemeinsam machen" das ist dann so wie die letzten Monate, wenn ich nicht auf sie zukomme und sage "tun wir was" dann tut sich eh nix.
Wobei die Schwester ja auch sie eingeladen hat, also auch da ist sie ja sehr "passiv".
Bin gespannt wie ihr das seht.
Ich denke weiterhin nach was ich davon halten soll.
Zwar sollte unsere Situation endlich mal ne eindeutige Richtung haben, aber von meiner Seite kann ich da ja nur "Ende" sagen denn für ein "Geben wir gemeinsam Vollgas" brauch ich ja ihren eindeutigen Willen, und da hat sie ihre Unsicherheit.
Vor allem weil "was wenn du wieder Burnout bekommst"?
Ja und was wenn sie ne Krankheit bekommt? oder der nächste? Ich sagte ihr bereits es gibt nie Garantie aufs Leben. Aber ich weis nun was ich besser machen kann und bin seit mehr als einem Jahr bereits stabil und viel positiver gestimmt als sie es die Zeit jemals war.
Ich habe vor ihr zu sagen das ich nicht garantieren kann wie ich nach ihrem Urlaub drauf bin, da es mich doch sehr verletzt und jetzt schon langsam richtung "Freundschaft" wird alleine durch das fehlen an Sechsuellem, an dem schönsten gemeinsamen (ausser kuscheln und küssen, das gibt es sonst wärs lange schon vorbei) als Vorwarnung.
Andererseits selbst da ist es ja so, wenn ich das sage versaue ich ihr den einzigen Urlaub, das wäre doch auch Ego von mir? Oder? Das fällt dann ja unter Besitz und nicht Liebe, denn Liebe wäre wenn ich ihr das Gönne weil es ihr gut tut.
Andererseits wenn es mich so verletzt? Also auf meine Kosten? Wo fängt da der Ego an?
lg.
Markus