Hallo amber-
ich glaube da bist du nicht alleine mit diesem problem-
was meinst du ,warum die lonesome cowboys und die Ar. letztendlich immer die begehrtesten sind-
irgendwas in der sozialisation von mädchen und frauen muss dazu führen ,dass sie -oder zumindest viele von uns-
irgendwie masochistisch veranlagt sind-und eigentlich ganz gerne leiden.
ich bin jetzt schon n stiefel älter als du-hab aber auch mit 24 schon die erkenntnis gehabt ,dass ich in meiner ersten beziehung total abhängig von dem mann war-genau wie du es beschreibst.
jetzt bin ich 36 und hatte danach noch 3 beziehungen-es war nie wieder so schlimm wie beim ersten mal-aber bestimmte strukturen haben sich in allen beziehungen wiederholt.
obwohl das nicht von anfang an für mich zu erkennen war.
ich glaube man sendet immer irgendwelche signale-ich bin ein mensch der total offen ist-aber auch zu abhängigkeit neigt-ziehe immer männer an,die eigentlich gar keine wirkliche nähe zulassen können.das genaue gegenteil also.
am anfang ist das der zoom schlechthin-chemie -hormone-alles passt.
dann fange ich an zu leiden-weil er sich langsam entfernt-bei ihm löst das dann panik aus ,weil er meine abhängigkeit spürt.
das macht mein leid noch grösser-das wiederrum seine panik-bis er dann gehen muss,weil der zustand unerträglich ist.
trotz dieser erkenntnis ,scheint sich das nicht wirklich zu ändern-und ich habe immer bewusst versucht nicht wieder in alte strukturen zu verfallen.
mittlerweile denke ich,dass ist ein langer prozess,das zu ändern.
es wird immer ein stück besser und manchmal tut es auch gut nicht soviel drüber nachzudenken.
ich will weder bewusst ein fünftes mal ins unglüch stürzen-noch vor angst erstarren und mich nicht mehr verlieben aus angst es könnte noch mal passieren.
ich glaube man muss geduldig sein und immer weiter an seinem selbstbewusstsein arbeiten.
mehr kann ich dir da leider nicht raten.akzeptier dich wie du bist-diese abhängigkeit ist in dir und du kannst sie am besten beherrschen ,wenn du sie als teil von dir akzeptierst.
diese eigenschaft hat ja auch positive kehrseiten-Du bist bestimmt unheimlich einfühlsam,extrem verlässlig und würdest bis zum letzten zu einem nahem menschen stehen-das ist ja im grunde nicht negativ,man darf sich nur nicht im anderen auflösen-dann macht es krank.
das du mit 24 schon so selbstreflektierend deine abhängigkeit erkennst ist echt beeindruckend-viele bleiben in dieser phase-er-ist das Ar. und ich die gute - hängen.
glaube erkenntnis ist ne gute basis um dran zu arbeiten.
wünsch dir alles gute und vor allem -hab geduld mit dir-du bist gut so wie du bist!glg langweilig
