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Ablehnung, Desinteresse - ich fühle mich benutzt

K
@Urmel_ - hmm.
Die meisten Menschen, die hier schreiben sind verletzt. Da bilde ich keine Ausnahme.
Das sollte auch jedem klar sein, der hier schreibt.

Was den Text zu meinen "Freundschaften" anbelangt, hast Du was falsch verstanden. War wohl auch knapp. Die beiden Menschen von denen ich schreibe, sind nicht zusammen. Es ist nur ein zufälliges zeitliches Zusammentreffen von zwei Entwicklungen. Es ist nachvollziehbar für mich, dass Menschen Zeit in ihre Partnerschaft investieren und dann weniger Zeit für Freunde bleibt.

Meine Grenze ist überschritten, wenn eine ehemals enge Freundin mir sagt, dass sie sich mit mir nicht verabreden kann, weil es ja doof wäre, weil "er" dann zuhause alleine herum sitzt. Nur mal zum Hintergrund - Die beiden sind seit über einem Jahr zusammen. Vor einem halben Jahr zusammen gezogen. Seitdem ist sie quasi abgetaucht. Verabredungen - Fehlanzeige. Erst musste man die Wohnung einrichten. Haken dran. Sehe ich ein. Doch diese jüngste Begründung jetzt - naja, Ende Verständnis.

Das ist es, was ich "klebriger Paarmodus" meine.

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J
Zitat von Konfuse:
Das ist es, was ich "klebriger Paarmodus" meine.
Das war auch einmal eine Zeit lang einer meiner Lieblingssätze: "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan." Das war zu Zeiten, in denen ich "helferkrank" oder ein "helferkranker Helfer" war, so würde es @lucky123 nennen. Oder Zeiten, in denen ich mir als Opfer gut gefiel, als Muddi @all. Pfui, so will ich nicht mehr "auftreten".

#17


A


Ablehnung, Desinteresse - ich fühle mich benutzt

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I
hallo zusammen,

habe lange überlegt. denke, es ist zeit für ein update, obwohl es kein wirkliches update gibt.

alle paar tage trudelt ne nachricht von ihr ein. meist links, die sie interessant findet,
ein obligatorisches "was geht..?"
ich antworte kurz und höflich. stelle keine gesprächsermunternden fragen. daumen hoch emoji statt
worte. mit meinem dhl-boten bin ich inniger. zwinkern

das vorherige nostalgisch angehauchte "irgend etwas ist kaputt gegangen"-gefühl
hat sich in gleichgültigkeit verwandelt.
schwer zu beschreiben. dachte nicht, dass das möglich wäre bei menschen mit denen man
bluts- und seit ewigkeiten verbandelt ist.

es ist ein unterschied, jemanden vertrauten schei. zu finden und abzulehnen,
weil dessen einstellung unmöglich ist oder ich mit demjenigen einen konflikt ausfechte
oder es schlicht alles erlischt. pffft..

das ist ein komisches gefühl. weil ich weiss, dass kein ereignis diese tiefe verbindung wieder herstellen könnte.
nichts, weder in meinem noch in ihrem leben.

angenommen, in meinem leben würde etwas passieren. gut oder schlecht. das bedürfnis, ihr davon zu erzählen, hätte ich nicht.
angenommen, in ihrem leben würde etwas passieren, gut oder schlecht, mehr als zu höflicher anteilnahme wäre ich nicht fähig. und es würde mich in meinem alltag nicht tangieren.

das hätte ich nie gedacht.

oder ich hätte so etwas von mir nie gedacht.
mir zeigt es, dass "alles hat seine zeit" berechtigung hat.

da ich sie "ewig" kenne, weiss ich, dass der tag kommen wird, an dem sie
"ein klärendes gespräch" führen wollen wird. weil sie es für angebracht hält.
ich hoffe, der tag kommt nie.
weil ich mir dann umschreibungen ausdenken muss, warum ich so garnichts zu sagen habe.

#18


G
Liebe Idaho,

viel fällt mir nicht wirklich ein außer schei.. Und das aus tiefstem Herzen. schei. das eine langjährige Freundschaft so endet - mit Gleichgültigkeit und dem ganzen PiPaPo. Aber es ist manchmal wirklich so - es wird gleichgültig und man weiß nicht was man (noch) sagen kann.

LG
Grace

#19