Hintergrund des Streits, bei dem es zu keiner Aussprache mehr kam.
Daher alles in DU formuliert, damit ich meine Gedanken loslassen kann.
Ich habe nicht vergessen weshalb wir gestritten haben.
Ich habe es mir direkt am nächsten Tag aufgeschrieben,
damit du mir meine Gefühle und die Realität nicht wieder absprechen kannst
oder so tust als hättest du alles vergessen und ich würde etwas erfinden.
Und dennoch bin ich mir ziemlich sicher, dass dich das nach wie vor nicht interessiert,
du nur auf dein Recht beharrst, wieder dazu neigst mich zu gaslighten
– behauptest, das wäre ja eine schöne Geschichte, die so gar nicht passiert ist, ich wieder alles verdrehen würde, ich so sensibel wäre oder einfach nur ein Drama veranstalten wollte.
Und auch durch deine Art in vorausgegangenen Streitsituationen und dein Verhalten mir gegenüber was meine Bitte nach einem klärenden Gespräch anging und auch jetzt danach glaube ich, dass du
A. schon checkst, was du tust – es aber für dich zu peinlich ist sich mit der Realität zu konfrontieren
B. ich nur erheblich Energie aufwenden hätte können und darum kämpfen, dass du mich verstehst.
Ich war am Abend in XYZ voll vom Essen und hatte meine Tage.
Das habe ich dir gesagt. Das wusstest du.
Du hattest mich gefragt, ob ich vorher noch auf Toilette möchte.
Bin ich und fand es aber auch schräg, dass du so darauf reagiert hast wie es mir geht.
Weg vorgezeichnet wo die Reise hingehen soll,
ohne dass du hier wirklich auf meine Situation eingingst.
Ich empfand deine Berührungen als zu fordernd und wollte,
dass du auf mehr auf meinen Oberkörper eingehst.
Daraufhin warst du genervt.
Du hast dich stattdessen ans Kopfteil breitbeinig und mit der klaren nonverbalen Aufforderung gesetzt, dass ich mich stattdessen um dich kümmern müsste.
Da fiel kein Wort von dir, dass du meinen Tonfall nicht okay gefunden hättest.
Ich wollte mich um dich kümmern.
Ich habe gemerkt, dass deine Lust wegging und dass du genervt warst.
Ich habe zu dir gesagt, wir müssen nicht, wenn du keine Lust mehr hast.
Du bist ins Badezimmer gegangen. Hast dich eingeschlossen und kurz geduscht.
Du bist wieder rausgekommen und den Fernseher angeschaltet.
Kein Blick zu mir, keine Worte.
Du hast so getan als wäre ich gar nicht da.
Ich habe eine extreme Anspannung zwischen uns gespürt,
mir innerlich schon gedacht, dass jetzt wieder ein Fass aufgeht und sich bei dir Frust angestaut hat
und dich irgendwann darauf angesprochen habe,
dass ich die Situation gerade so seltsam finde und trotz allem gerne Nähe gehabt hätte.
Du hast mich gefragt, was ich denn jetzt von dir will.
Ich habe gesagt, dass ich gerade immer verzweifelter werde und du so tust als wäre ich nicht hier.
Du hast ausgeholt, dass mein Tonfall ein extremer Abturn war,
du einfach deine Ruhe willst und eh nicht mit mir reden könntest,
weil egal was du sagen würdest, ich es eh nicht verstehen würde, ich einfach nicht offen genug wäre.
Dass du dich neben mir wie ein Creep fühlst,
ich dir nicht leidenschaftlich genug wäre,
dass da von vornherein keine Chemie zwischen uns war,
dass du unzufrieden bist,
ich dich zu oft abweise, dich nicht lieben würde
und du schon länger darüber nachgedacht hattest die Beziehung zu beenden.
Ich hatte noch versucht auf dich einzugehen und habe auch gesagt,
dass ich dich nicht als Creep sehe,
dass ich es schade finde, dass du keine Chemie zwischen uns fühlst.
Du hast mich unterbrochen und gesagt,
dass ich dich nicht verstehen würde
und da von vornherein keine Chemie zwischen uns war und das Fakt ist.
Ich habe gesagt, dass es völlig berechtigt ist, dass ich sage wie und wann ich Sex möchte
und ich eben nicht einfach nur unten begrapscht werden möchte.
Ich weiß, dass das keine schönen Worte waren.
Ich weiß auch, dass es einen Unterschied gibt zwischen fordernden und verbindenden Berührungen.
In dem Moment habe ich so einen massiven Druck auf mir gespürt und du hast mir mit allem gezeigt,
dass dich meine Perspektive und Gefühle in dem Moment überhaupt nicht interessieren.
Ich hatte einen Flashback zu ähnlichen Situationen.
Ich war extrem verletzt,
habe mich abgewertet und benutzt gefühlt und stand komplett neben mir.
Und ich wusste alles was ich sagen könnte, wie ich mich fühle macht es einfach nur schlimmer.
Du hast gesagt, dass von mir nie käme, dass ich dich liebe, dass da nur Leere ist.
Ich habe mich noch unverstandener gefühlt, habe schon geweint.
Ich habe noch gesagt, dass ich das so schade finde,
dass du die ganzen anderen Ebenen der Beziehung gar nicht siehst.
Ich habe dir gesagt, dass ich einfach einen schönen Urlaub mit dir verbringen wollte.
Ich erinnere mich, dass du hier gelacht hast,
als ob das ein völlig irrationaler Gedanke von mir gewesen wäre.
Da kam keinerlei verbindender Ansatz von dir, keine Umarmung oder irgendwas,
nicht mal ein dir ist die Beziehung auch wichtig – nur das deuten auf mich.
Und ich erinnere mich, dass ich dann gesagt habe,
dass du dir, wenn du das alles so meinst, doch bitte eine andere suchen sollst,
wenn du Probleme nur auf einer rein körperlichen Ebene, die gerade für dich passt, lösen willst
und gleichzeitig die emotionale Ebene verleugnest.
Du hast gesagt du willst nichts mehr hören,
wir drehen uns nur im Kreis und wie ich das bitte wieder gut machen soll.
Ich habe geweint. Ich habe dich gefragt, wie du dir den Rest des Urlaubs denn jetzt vorstellst.
Du hattest gemeint, dass wir das so machen, wie ich das möchte.
Ich meinte, ich sehe gerade keine andere Möglichkeit mehr, als dass jeder sein Ding macht.
Ich habe mich echt gedemütigt gefühlt.
Und war gleichzeitig so traurig, weil ich es mir anders vorgestellt hatte.
Ich wollte einen schönen Urlaub mit dir. Habe so viel Zeit in die Planung reingesteckt.
Hatte mich so auf die Speed-Boot-Tour und das Schnorcheln mit dir gefreut, über die wir kurz zuvor gesprochen hatten, wir nach einem Parkplatz beim Startpunkt geschaut hatten,
ich das zur google-Link-Liste hinzugefügt habe.
Ich hatte auf einmal das Gefühl, dass du auf einen eigentlich so schönen Moment – den Urlaub – gewartet hast, um mich klein und wertlos fühlen zu lassen und massiv Sicherheit und Vertrauen in der Beziehung zu Bruch ging.
Ich habe nicht vergessen, dass ich zweimal danach nochmal im Urlaub mit dir sprechen wollte und du mich abgebügelt hast, weil es eh alles nichts bringt und sich immer nur im Kreis dreht.
Ich habe nicht vergessen, dass du zwei Tage allein mit dem Mietwagen weggefahren bist,
nicht gefragt hast, ob du mich irgendwo absetzen oder abholen kannst,
dass du in dein Handy auf Flugmodus hattest und nicht erreichbar für mich warst.
Kein einziges Mal den Tag über gefragt hattest, ob ich klar komme, wie es mir geht.
Es kann nicht an dir vorbei gegangen sein, wie ich mich gefühlt hatte.
Und du kannst dir nicht einreden, dass ich diese Situation inszeniert habe,
um dich wie einen Creep fühlen zu lassen.
Du standest am Tag nach dem Streit um 00:30 Uhr im Hotelzimmer
mit offenen Fenstern und hellem Licht wie das blühende Leben,
nachdem ich mir massive Sorgen um dich gemacht hatte.
Der Mietwagen, als ich um 22:30 Uhr zurück war, war da
und als ich fertig geduscht hatte und du immer noch nicht auf dem Zimmer,
war er weg und du nirgends in Sicht,
nicht an der Bar, nicht am Meer,
keine Reaktion auf Anruf und Nachrichten,
sodass ich mich an die Rezeption gewendet habe, ob sie etwas wissen,
wann du weg bist und mir angeboten haben gemeinsam die Küste zur Suche nach dir abzufahren.
Sie haben mir geraten am nächsten Tag das Kennzeichen bei der Mietwagen-Agentur durchzugeben,
sofern du nicht zurück kommst und dir wirklich was passiert ist.
Als ich dir das erzählt habe, hast du es als „schöne Geschichte“ abgetan
und, dass das ja interessant ist, dass ich mir jetzt auf einmal Sorgen um dich mache.
Du hast echt nicht im entferntesten eine Ahnung, wie ich mich gefühlt habe
– geschweige denn bist du irgendwie drauf eingegangen.
Du hast mich interviewt, wo ich denn den ganzen Tag gewesen wäre.
Mir mit einem spitzen Tonfall unterstellt, dass ich ja bestimmt den ganzen Tag gelernt hätte.
Als ob wir am Tag vorher nicht darüber geredet hätten,
dass ich eine Bootstour für uns beide reserviert hatte und ich das nach wie vor machen wollte.
Auf meine Frage wo du denn nach 22:30 Uhr bis 00:30 Uhr gewesen wärst,
hast du dann gesagt du hättest mich in der Stadt gesucht.
Du hattest mich als du WLAN hattest nicht angerufen, keine Nachricht, dich bei mir nicht gemeldet.
Mich zufällig nachts in einer Stadt mit 66.000 Einwohnern zu finden,
anstatt sich einfach bei mir zu melden passt einfach echt nicht zusammen.
Dann schaust du irgendwann über das Kissen zwischen uns und sagst,
dass du eine Speed-Boot-Tour für dich für den nächsten Tag gebucht hast.
Ohne dass du dich erkundigt hättest, ob ich mitwill,
ob du mich irgendwo absetzen kannst, o.ä.
Und dann, als ich dir geschrieben habe,
dass ich am nächsten Tag bitte direkt nach dem Frühstück nach ABC fahren möchte,
fragst du mich gegen Abend, wann ich heimkomme und wir könnten ja vielleicht noch etwas gemeinsam unternehmen.
Ich war immer noch sehr angeschlagen und dachte das wäre ein Friedensangebot.
Ich habe mich im Zimmer geduscht, du hast meine Tasche nach dem Magneten abgesucht
ohne mich danach zu fragen und so getan als wäre alles auf einmal wieder normal.
Das hat mich verwirrt und aufgebracht.
Ich habe auf dem Balkon auf dich gewartet, damit wir loskönnen.
Du hast gesagt du gehst schon mal runter und wartest am Auto.
Ich habe gesagt auch ich bin fertig und wir können zusammen los.
Du bist alleine runter. Ich habe dir eine WhatsApp geschrieben, dass wenn das so losgeht, du auch alleine fahren kannst. Dann dachte ich mir: Was soll das eigentlich? Auch ich habe den Mietwagen bezahlt und ist nicht fair, dass ich jetzt wieder hier rumhänge.
Wo es hingeht, ist eine große Überraschung.
Wir sind die Passstraße entlang gefahren.
Und oben am Berg, als wir wirklich hoch waren und ich gesagt habe, dass das ein sehr schöner Blick ist und einfach dir gegenüber nett sein wollte und dein Bemühen wertschätzen wollte,
während du am Steuer saßt und wir gefahren sind,
sagst du, dass ich die Aussicht vom Berg genießen soll, weil es das letzte sein wird,
was ich sehen werde.
Du hast sicherlich gemerkt, dass ich das in dem ganzen Kontext sehr beängstigend fand.
Wieder keine Übernahme von Verantwortung.
Nur Lachen und die Aussage von dir du wärst ja so ein Creep.
Du machst einen Stopp. Läufst an der Klippe entlang.
Ich hole mir eine Cola, sitze auf der Mauer und bereue es in das Auto mit dir gestiegen zu sein.
Du läufst alleine in Richtung Auto und ich denke mir, dass ich hier nicht mehr anders wegkomme
und gleichzeitig nicht dachte, dass du mir etwas antun wolltest.
Warum das alles? Was wolltest du bezwecken?
Das war absolut nicht in Ordnung und nehme ich durchaus ernst!
Du wusstest, dass du Kontrolle über die Situation hast,
hast gesehen wie ich mich gefühlt habe und wusstest, dass ich nicht einfach weg kann.
Zugetraut, dass du mir etwas antust, habe ich es dir nicht.
Und dennoch massive Zweifel an deiner Integrität entwickelt.
Was ich zuvor noch gesagt habe, dass ich dich nicht als Creep sehe,
hätte ich dann nicht mehr so tun können.
Wir haben die letzten Tage mit oberflächlicher Freundlichkeit verbracht.
Mit einer gemeinsamen Fahrt nach ABC, einer gemeinsamen Bootstour,
einem letzten gemeinsamen Zimmer, gemeinsamen Essen,
gemeinsamem Zusammensitzen in einer Bar,
Frühstück während ich mir weiter die Tränen zurückhielt,
weil ich wusste ich darf dir nicht mehr vertrauen und hoffen,
dass es irgendwann besser wird, weil es auch wirklich fatal enden kann
und gleichzeitig getrauert habe,
weil ich die ruhige Zeit ohne Drama mit dir genossen habe
und mir eine Zukunft mit dir gewünscht hatte.
Noch immer keine Entschuldigung, kein klärendes Gespräch.
Anschließend Rückfahrt zum Flughafen und Heimfahrt danach.
Dass du dann davon ausgegangen bist, dass wir nach der Landung in Nürnberg
etwas zusammen essen gehen oder zumindest die WM-Eröffnung
zusammen bei mir in der Wohnung schauen
verwirrt mich extrem.
Es kann an dir nicht vorbei gegangen sein, was passiert ist.
Als hättest du nicht gesagt, dass du von vornherein keine Chemie zwischen uns gespürt hattest und
schon länger überlegt hattest die Beziehung zu beenden.
Als hättest du meine Gesprächsversuche nicht mit den Worten,
dass das alles nichts bringt und wir uns im Kreis drehen, abgebügelt.
Dass du nicht mitbekommen haben willst,
dass ich mehrere Tage neben dir mich in den Schlaf geweint habe,
dass mein Nervensystem auf Anschlag war, während du seelenruhig neben mir geschlafen hast,
kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Ich wollte einfach nur sicher zuhause ankommen.
Und das ganze Drama, obwohl ich mit allem was ich zuvor getan, kommuniziert,
geplant hatte, deutlich gemacht habe, dass ich einen gemeinsamen Urlaub mit dir will.
Auch als du bereits zuvor als du mich in einem anderen Streit, in dem du bereits gesagt hast,
dass du dich mit mir nicht wohl fühlst, aber nicht mit mir darüber reden kannst,
eindringlich aufgefordert hast den Urlaub zu stornieren
Und dann als ich nochmal gesagt habe es sind zwei paar Schuhe, ob du dich in der Beziehung nicht wohlfühlst und wir das zusammen angehen oder ob du bewusst einen schönen Moment, wo du weißt, dass ich mich sehr drauf freue, bewusst kaputt machen möchtest.
Ich habe dir gesagt, dass wenn du keinen Sinn in einer Beziehung siehst, nicht mit mir in den Urlaub möchtest, dann kann ich deinen Flug stornieren und wenn das dein Wunsch ist
und du dich mit mir nicht wohl fühlst, dann auch die Beziehung beenden können.
Dann bist du zurückgerudert und hast dein Verhalten mit Impulsivität begründet.
Ich habe alles so abgestimmt, dass du dich wohlfühlen konntest.
Reiseziel Albanien, Reisedauer 7 Tage, Mietwagen mit Automatik, überall durchnavigiert, tolle Unterkünfte, tolle Touren, klares Budget im Vorfeld festgelegt und eingehalten, auf der Fahrt für gute Musik gesorgt, dich mit Wasser versorgt, dich mit Snacks und Kaffee versorgt, dir körperliche Nähe gezeigt, dir Komplimente gemacht, mit Freude die Umgebung und die Reise genossen.
Für dich vielleicht zu viel Freude?
Und gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich performe, damit es dir gut geht und du mich immer wieder „überhörst“. Dabei, dass wir auf dem Rückweg in Tirana den Abstecher beim Markt machen und du einfach weiter läufst auf mehrmalige Nachfrage von mir. Dabei, dass ich nach nur 10 Minuten auf der Liege am Shala River auch ins Wasser gehen möchte, nur die Sonnencreme trocknen lassen möchte und wir dann gemeinsam loskönnen und du dann einfach wortlos alleine losziehst.
Ich habe auch gemerkt, dass du mich zwischenzeitlich immer wieder provozieren wolltest.
Damit, dass ich ja faul sei, dass ich insgesamt ein super negativer Mensch wäre,
dass du mal wieder gemerkt hättest, dass ich keine Frau sei, die gehorche.
Irgendwann habe ich betont, dass auch ich Urlaub habe
und mir auch so vieles an Fürsorge, Mass., Aufmerksamkeit
und der Möglichkeiten mich einfach zurück zu lehnen wünschen würde.
Und was habe ich bekommen?
Noch mehr Druck und ein Nervensystem zunehmend im Alarmzustand in deiner Nähe.
Und das nicht, weil ich einfach zu sensibel oder emotional instabil wäre
oder beim kleinsten Druck zusammenbreche.
Sondern, weil mehrere Dinge über die Zeit vorgefallen sind, die nicht in Ordnung waren
und du mich wieder in eine emotionale Achterbahnfahrt mitziehen wolltest,
in der ich am Ende immer noch keine Klarheit habe,
aber dafür an meinen eigenen Gefühlen und das was ich erlebt habe, zweifele.
Erst schön runtermachen, die Beziehung in Frage stellen
und mich dann doch wieder etwas aufwerten und dann wieder fallen lassen.
Aber bloß nicht reden. Bloß keine Klarheit geben.
Bloß mir kein besseres Gefühl geben, wenn du siehst, dass ich schon gebrochen bin,
du mich ans Limit gepusht und mehrere Grenzen überschritten hast.
Und am Ende meine Worte am besten noch so verstehen,
dass ich dich damit sowieso nur angreifen wollte, Drama mache oder mir etwas zusammenreime.
Den Druck habe ich von vornherein gespürt, dass du etwas von mir erwartest.
Und dir immer wieder bis ins kleinste Detail erklären müssen wie ich mich fühle und dich nicht ablehne, wenn es tausend andere Arten von Intimität und Nähe gäbe und du tatsächlich einfach mal dann meinen Bauch massieren oder küssen hättest können, oder meine Brüste, mir eine Mass. geben, mir Komplimente machen, dass ich mich in dem Moment wo ich eh schon körperlich überstimuliert war auch einfach fallen hätten lassen können. Irgendwas. Aber Nein,
ich war die ganze Zeit die, die nicht weiß wie man einen Mann berührt oder ihn glücklich macht.
Eh schon die ganze Orga vom Urlaub und zu 80% im Alltag übernommen, meinen eigenen Stress mit der Uni und der Arbeit zuvor und auch mit Blick auf den neuen Stellenwechsel und irgendwie hatte ich das Gefühl ich darf mich nicht entspannen, wenn es nach dir geht.
Weil sonst die Beziehung gefährdet ist.
Weil du innerlich in dir vermutlich wieder eine Strichliste geführt hast wie oft wir Sex hatten
oder irgendetwas anderes im Kopf hattest, wo ich dich comforten sollte.
Das ist echt alles so kranker schei.!
Und am Ende hast du dich von mir nicht begehrt gefühlt.
Ich habe dich nicht schlecht behandelt.
Ich habe echt viel für dich getan und du hast dir schon echt viel Raum genommen.
Es hätte jedes Mal in diesen Situationen so viele Wege gegeben,
wie du handeln hättest können
und irgendwie hast du dich immer dafür entschieden,
dass es maximal hocheskaliert.
Und am Ende bin ich dann immer auf der Matte gestanden um es zu kitten,
mich zu entschuldigen und von dir kam nichts in der Richtung – gerade ja wieder genauso –
und mittlerweile muss ich sagen,
dass meine innere Anspannung und der Gedanke, die Beziehung zerbricht,
wenn ich nicht immer wieder automatisch einspringe um Stimmungen zu retten, real war,
und dass ich mich einfach nur noch schäme, dass ich das mit Liebe verwechselt habe.
Du hast in dir wohl echt tiefe Wunden, dass du immer einen drauf setzen musst
und am Ende immer der verletztere von allen bist,
um den man sich dann besonders kümmern muss.
Ich hätte es wirklich von Anfang an sehen müssen wie du dich entscheidest zu sein
und dass sich da nicht wirklich was dran ändern wird, auch wenn du es mal gesagt hast.
Du hast mir mehrmals dein wahres Gesicht gezeigt.
Und man sagt ja auch, dass man bei Trennungen dann auch erst recht das Gesicht kennen lernt.
Am Ende war ich dir das alles als Abschluss wert.
Du empfiehlst mir einfach abzuschließen und mir eine Datingplattform runterzuladen?
Dein *beep* Ernst? Zur Kompensation, um mich besser zu fühlen?
Weil du mir keinen klaren wertschätzenden Abschluss zuvor gegeben hast?
Weil du den Weg für dich selbst wählst, um zu verdrängen was war
und vor einer Verantwortungsübernahme direkt mit was positivem Übermalen willst?
Was zur Hölle?
Und tu‘ nicht so als hätte ich dich hängen gelassen
und ich wollte dich nicht mehr und deswegen wolltest du mich nicht mehr.
Oder als hätte ich kein abschließendes Gespräch und Klarheit gewollt
und den Termin einfach so ohne Absage nicht wahrgenommen.
Wenn du reden hättest wollen, hättest du selbst dann angerufen
und nicht eine solche sms versendet.
Als hättest du alles getan und konntest einfach nicht anders,
weil du dich mit mir nicht männlich genug gefühlt hast
und ich dir nicht weiblich und leidenschaftlich genug war.
Ich kann dich nicht hassen und habe sogar irgendwie Mitgefühl und Verständnis mit dir,
weil ich weiß, dass du das echt so fühlst.
Ich finde das alles wirklich so ungesund.
Mein Fehler war es, dass ich das so lange mitgemacht habe
und gehofft habe,
dass du irgendwann ein ernsthaftes Interesse an mir
und die gleichen Gedanken an Fürsorge für mich entwickeln würdest wie ich für dich.
Ein Interesse, dass wirklich tiefe Verbundenheit auf mehreren Ebenen mit sich bringt,
damit die Beziehung sicher und dadurch auch auf Dauer leicht hätte werden können.
Vielleicht wolltest du das nicht.
Aber ich fühle mich wirklich benutzt und einfach in der Tonne entsorgt.
Und das werde ich dir nicht verzeihen können.