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Abschied nach 5 Jahren

A
@Nur-ein-Mensch Das Muster habe ich vor 4 Jahren so kommen sehen, aber dennoch bin ich geblieben und dachte er würde es verstehen. Aber nein, er ist einfach so. Ich bin anders.

Du scheinst hier bereits tiefer analysiert zu haben.. was ich mich frage: Ich glaube, dass ich mit ihm deutlich ängstlicher und unsicherer wurde als ich eigentlich bin und auch klare Vorstellungen von einer Beziehung habe. Habe mir dennoch die ganze Zeit eingeredet, dass die Beziehung einfach wachsen muss und das Vertrauen mit der Zeit tiefer wird und er mir gegenüber stetiger und verlässlicher. Mit welchem Typen harmonieren solche vermeidenden Menschen? Ebenfalls vermeidend würde bedeuten dass keiner die Beziehung hält.. und selbst ein sehr sicherer Bindungstyp würde auf mehr Tiefgang verzichten müssen..

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Nur-ein-Mensch
Zitat von andererweg:
@Nur-ein-Mensch Das Muster habe ich vor 4 Jahren so kommen sehen, aber dennoch bin ich geblieben und dachte er würde es verstehen. Aber nein, er ist ...

Es gibt massenweise Videomaterial auf YT dazu.

Stefanie Stahl
Emanuel Erk
Christine Wilde,

Sind hier sehr gut im Thema.

Beide Bindungsstile,Vermeider wie ängstlich anklammernd,haben verschiedene Baustellen ,die sie angehen müssen.

Dazu muss man sein Muster erkennen und auch den Willen haben,dieses zu ändern.

Zwei Vermeider können zwar eine Beziehung führen,welche aber nie diese Gewisse Tiefe erreichen wird ,die es braucht um richtige Verbundenheit zu fühlen.

Laut KI würde diese Beziehung aber immernoch besser funktionieren,als wenn zwei ängstlich anklammernde zusammen wären.

Das Ziel sollte sein,zum sicheren Bindungsstil hinzukommen.

Es gilt noch zu sagen,das aber auch sichere Menschen Anteile der anderen Muster in sich tragen,so wie jeder Teile dieser Muster in sich trägt.

Es kommt immer drauf an,wie stark diese Ausgeprägt sind und wie gut sie gehändelt werden.

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A


Abschied nach 5 Jahren

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Nur-ein-Mensch
Zitat von andererweg:
Ich glaube, dass ich mit ihm deutlich ängstlicher und unsicherer wurde

Natürlich,weil er deine Ängste extrem getriggert hat,bewusst oder unbewusst.

Es ist auch an dir,deine Baustellen zu bearbeiten.

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H
@andererweg

Viele gaben hier ja schon sehr gute Hinweise, von mir noch etwas zur Resthoffnung:

Hoffnung kann viele Gesichter haben, es gibt auch die trügerische Hoffnung. Das Problem ist, sie fühlt sich oft kurzzeitig gut an, und sie bewahrt einen vorerst vor dem Schmerz der Endgültigkeit der Trennung. Dass diese dich traurig macht, ist verständlich.

Manchmal hilft ein Faktencheck: wie war es wirklich, wie oft fiel etwas vor, wie oft habe ich mich dabei schlecht gefühlt und wollte nur weg? Seelenfrieden oder Angst und Unsicherheit?

Oft schreckt uns die Idee der Endgültigkeit einer Trennung. Nur für heute - ist ein guter Slogan. Nur für heute tue ich Dinge, die gut und wichtig für mich sind und lasse den Typen aussen vor. Morgen kann ich neu entscheiden.

Was du dir auch anschauen könntest: ein bestimmtes Bild von einer Beziehung zu haben und zu hoffen, dass der andere sich da irgendwie einfügt...ist vielleicht auch eine trügerische Hoffnung.

Alles Gute!

#19