Ex-Mitglied
Gast
Ich habe mich vor einem Jahr mit einer Kollegin zu einem Café verabredet. Sie schlug es vor.
Hatte keine besondere Erwartung. Da unser ersten Treffen dann aber 9 Stunden dauerte, war es am Ende doch ein Date. Und die nächsten Treffen auch, bis wir ein Paar wurden.
On-off und das Ende vor 7 Wochen
Die ganze Sache lief etwas ein Jahr als on-off-Beziehung. Sie war der off-Teil, ich der on-Teil.
Nach jeder Wiedervereinigung war sie glücklich, dass ich den Weg und das Ziel kannte. Sie war dankbar, dass ich es immer weiter versucht habe: 'Du bist der Erste, der einfach nicht aufgibt.'
Nach den ersten 2 Monaten gab es monatlich eine Trennung von ihr. Bei der ersten sagte sie sogar hinterher, dass es doch gar keine gewesen sei.
Das Wochenende der Trennung
Vor 7 Wochen dann ein langes Wochenende, das wir gemeinsam verbringen wollten. An einem Freitag und einem Samstag war sie mal extrem eifersüchtig. Da wir schon auf dünnem Eis ginge, konnte ich darauf nicht entspannt reagieren. Freitagabend war zwischendurch wieder sehr entspannt und liebevoll.
Beim Frühstück am Sonntag ahnte ich schon - sie aß wenig - dass gleich etwas passieren wird, was ihr schwer fallen wird. Und in der Tat sagte sie, dass sie den Tag alleine verbringen möchte und ich am Abend vorbeikommen solle. Nicht dass es konkrete Dinge gab, sie vor hätte. Ich sollte einfach die Szene verlassen. ich dachte, andere Paare freuen sich auf ein langes Wochenende...
Man muss wissen, dass wir eigentlich von Samstag auf Sonntag einen Ausflug mit Hotelaufenthalt machen wollten. 10 Minuten vor der Abfahrt sagte sie, dass wir doch nicht mehr in ein Hotel gehen würden. Sei schon zu spät. Als wir dann unterwegs waren, bin ich 2,5 Stunden für Sie / mir ihr shoppen gewesen. So spät kann es also nicht gewesen sein
Ich ging in meine Wohnung und dachte nach. Einige Wochen hatte ich schon leichtes Magendrücken, weil ich nicht wusste, was ich tun soll, um die Situation zu verbessern.
Ich Grund habe ich die ganze Zeit der Beziehung darum gerungen, eine stabile Bindung zu erreichen. Private Zeit drehte sich bei mir darum, ihr irrationales Verhalten zu erklären. Eine Lösung zu finden, wie ich mich verhalten muss, damit sie einfacher und verlässlicher wird.
Alles war irre schwierig
- Irgendwann sagte ich, dass ich mein Leben mit ihr teilen will. Sie war mehr oder weniger geschockt.
- Nach eigener Aussage hat sie noch nie eine Beziehung geführt (trotz 10 Jahren Ehe).
- Nach spätestens 2 Tagen brauchte sie immer einen Tag Pause. Das Gefühl habe es wohl schon nach einem Tag, aber sie konnte es nicht unterdrücken.
- Es gab von ihr eine Unmenge an Irrationalitäten. Dinge, die nur schwer nachvollziehbar waren.
- Aus Treffen mit Familie wurde ich ausgeschlossen, sie legte aber großen Werte bei meiner Familie dabei zu sein.
- Zu Treffen mit Freunden sagte sie, dass sie die lieber alleine machen würde.
- Bei einem Treffen mit der Familie warf sie mir vor, dass ich mich zu intensiv mit ihren Eltern unterhalten hätte. Habe sie nicht häufig gesehen. Wollte zeigen, dass es nicht an mir liegt. Da ich nicht versuche Distanz zu halten.
- Sie war unglaublich eifersüchtig, fuhr aber beispielsweise alleine in den Urlaub. Als ich zu einer Konferenz fahren wollte, frage sie sofort, ob sie nicht mitkommen könnten
- Bereits zum Anfang merkte ich, dass sie häufig ein 'Ich liebe Dich!' braucht. Gleichzeitig hatte sie aber Fluchtinstinkte.
- Wenn wir uns über irgendetwas auseinandersetzten, dass wurde sie sofort unsachlich, warf mit Schimpfworte an den Kopf. Anfang trafen sie mich, später wusste ich, dass der rationale Teil ihres Hirns einfach abgeschaltet wurde.
- Das war ich sagte, war offenbar immer extrem bedeutend für sie. Ich sagte vor längerer Zeit mal zu ihr: 'Ich bin nicht Dein Bewerter, ich bin Dein Partner!'
- Nach der Trennung und auch schon währenddessen hat sie Dinge so verdreht, dass sie mit der Realität nix mehr zutun hatten. Vermutlich muss sie das tun, weil sie sonst zu schwer für sie zu ertragen sind.
Vielen war nicht gut
Ja, ich weiß, dass vieles in dieser Beziehung nicht gut war. Ich wurde in mancherlei Hinsicht nicht gut behandelt
Glaub' mir, ich weiß gerade sehr gut, wie es Dir geht, wie es ist, wenn man den liebsten Menschen verloren hat.