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Affäre am Arbeitsplatz

B

Bodensee
Mitglied

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Hallo liebes Forum

Ich hätte da eine Frage, die mich schon länger beschäftigt.

Nachdem ich Ende vergangenen November eher zufällig erfahren habe, dass meine Partnerin ein Affäre am Arbeitsplatz hatte, habe ich die Beziehung sofort beendet. Ich kenne mich gut genug, dass ich sowas nicht "vergessen" oder "verzeihen" könnte. Dafür hat sie mir zu sehr wehgetan, und bis heute versuche ich, dieses Kopfkino und den Schmerz zu verdauen.

Trotzdem wäre es für mich sehr spannend zu erfahren:

Wie geht der betrogene Part damit um, wenn man beschlossen hat sich nach so etwas nicht zu trennen, der Partner aber weiterhin mit der anderen Person zusammenarbeitet, mit welcher man betrogen wurde?

Wie schafft man es da, wieder zu vertrauen, wenn die sich da täglich wieder über den Weg laufen (könnten)?
Oder ist das Verzeihen der Affäre dann automatisch daran geknüpft, dass der Partner sich einen neuen Job suchen muss?

Gibt es hier Menschen, die so eine Situation, also dass der Partner und ehem. Affäre, immer noch im selber Unternehmen sind, erlebt haben?

Kann sowas überhaupt gutgehen? Oder ist es nur eine Frage der Zeit, bis es dann doch irgendwann wieder heimlich weitergeht?

Eure Erfahrungen dazu würden mich sehr interessieren.

LG

#1


Laetitia2024
@Bodensee Ich kann nur von mir berichten, dass ich die Beziehung geöffnet habe, als ich merkte, dass mein Partner mich betrügt. Wir waren zu dem Zeitpunkt schon viele Jahre zusammen und seine Affären suchte er sich im Netz. Ich habe unsere Beziehung daraufhin nur noch als Freundschaft plus gesehen, da ich ihn anfangs nicht ganz aufgegeben wollte. Wir hatten viel schönes miteinander erlebt, der Sex war gut und er hat mich immer zum Lachen gebracht. Ich begann, mich dann auch mit anderen Männern zu treffen. Das gefiel ihm wiederum nicht. Letztendlich haben wir uns endgültig getrennt. Um auf deine Frage zurückzukommen: Ich glaube nicht, dass es funktionieren kann, wenn der Partner weiterhin mit seiner ehemaligen Affäre zusammen arbeitet. Wie soll man dann noch vertrauen, wenn man in der selben Situation schon einmal belogen und betrogen wurde? Du hast es richtig gemacht und dich getrennt. Lass hinter dir, was gewesen ist und denke nicht mehr soviel darüber nach, denn du kannst es nicht mehr ändern.

x 6 #2


A


Affäre am Arbeitsplatz

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Worrior
@Bodensee
Das wird nix mehr, das Vertrauen ist zerstört, lass Dir da nicht irgend einen Mist einreden.

x 2 #3


E
Zitat von Bodensee:
Ich kenne mich gut genug, dass ich sowas nicht "vergessen" oder "verzeihen" könnte.

Dann versuch es erst gar nicht. Ich persönlich könnte es auch nicht verzeihen und würde es auch gar nicht wollen. Meine persönliche Meinung: wer sich für Sex mit jemand anderen entscheidet, entscheidet sich gegen den Partner. Es ist ja nicht so, dass jemand stolpert und jemand anders fällt dann aus Versehen in die Person hinein. Nö, es ist eine ganz bewusste Entscheidung und das würde für mich persönlich das Ende bedeuten und ein irreparables Zerstören des Vertrauens und des Respekts.

x 5 #4


M
@PizzaPeperoni ja da muss ich dir mal wieder zustimmen. Es ist eine bewusste Entscheidung. Sich fremd zu verlieben je nach Umstand kann das passieren ohne das man es bewusst möchte. Aber dann wirklich alles in die Tat umzusetzen ist schon eine andere Hausnummer. Zumindest für mich persönlich wäre das Vertrauen komplett weg. Und wenn sie dann noch weiterhin mit ihm arbeitet umso schlimmer.

Und eine Affäre ist ja auch nichts einmaliges....Was schlimm genug wäre..

x 4 #5


W
@Bodensee , hm, ich weiß nicht so recht, was dich umtreibt, doch ich versuche mal zu antworten.

Zitat von Bodensee:
Wie geht der betrogene Part damit um, wenn man beschlossen hat sich nach so etwas nicht zu trennen, der Partner aber weiterhin mit der anderen Person zusammenarbeitet, mit welcher man betrogen wurde?

Ist zu Anfang schwer, den das Vertrauen ist im Allerwertesten, klar.

Zitat von Bodensee:
Wie schafft man es da, wieder zu vertrauen, wenn die sich da täglich wieder über den Weg laufen (könnten)?
Oder ist das Verzeihen der Affäre dann automatisch daran geknüpft, dass der Partner sich einen neuen Job suchen muss?

Nö, da war nix geknüpft. Denn selbst wenn der Job gewechselt wird, findet man Wege die Affäre weiterzuführen.
Nicht, dass ich mir das nicht gewünscht hätte nach Kenntnisstand der Affäre so im ersten Moment. Doch Vertrauen hätte mir das nicht zurückgegeben, also lernt man damit umzugehen.

Zitat von Bodensee:
Gibt es hier Menschen, die so eine Situation, also dass der Partner und ehem. Affäre, immer noch im selber Unternehmen sind, erlebt haben?

Hier, erlebt und überlebt.

Zitat von Bodensee:
Kann sowas überhaupt gutgehen? Oder ist es nur eine Frage der Zeit, bis es dann doch irgendwann wieder heimlich weitergeht?

Stand jetzt: ja, gut gegangen
Was die Frage der Zeit angeht, da sagt meine Glaskugel nix zu, is kaputt.
Doch eins kannst Du mir glauben. Der Weg zur sogenannten Ehe 2.0 war steinig und schmerzhaft.
Das Risiko erneut betrogen zu werden ist da, Sicherheit gibts nicht und falls Du diese Fragen stellst, weil Du gerne die Trennung rückgängig machen willst, rate ich Dir, Dich zu durchleuchten und deine (Ex-) Beziehung auch um rauszufinden: wieso? Zuckerschlecken ist der Weg ganz sicher nicht.

Nun hoffe ich, dass Dir geholfen wurde.
Wahrscheinlicher ist, dass Du konfuser bist als vorher 😉

x 2 #6


F
Meine persönliche Meinung: Das "Ex" in Exmann/frau, -freund/in ist eine Konstante, keine Variable... Eine Partnerschaft kann - vielleicht - einen ONS überleben, aber eine "ausgewachsene" Affäre ist in der Regel tödlich...

x 1 #7


Blind-Meg
Zitat von Bodensee:
Wie schafft man es da, wieder zu vertrauen, wenn die sich da täglich wieder über den Weg laufen (könnten)?
Oder ist das Verzeihen der Affäre dann automatisch daran geknüpft, dass der Partner sich einen neuen Job suchen muss?

Ich habe so etwas zum Glück nicht erlebt, aber ich würde in diesem Fall erwarten, dass mein Partner den Job wechselt, und zwar ohne dass ich ihn darum bitten muss. Und zwar auch auf das Risiko hin, dass die Beziehung das nicht übersteht und der Jobwechsel dann "umsonst" gewesen wäre. Das müsste er schon von sich aus tun, damit ich überhaupt bereit wäre, eine Beziehung 2.0 zu versuchen.

x 2 #8


Waris07
Zitat von FoolishHeart:
aber eine "ausgewachsene" Affäre ist in der Regel tödlich...

Dann verbuche ich mich selber jetzt mal unter : Ausnahmen bestätigen die Regel. 😉
Und bin hier im Forum nicht die Einzige.

x 1 #9


Blind-Meg
Zitat von FoolishHeart:
Eine Partnerschaft kann - vielleicht - einen ONS überleben, aber eine "ausgewachsene" Affäre ist in der Regel tödlich...

Also ich könnte eine Affäre eher verzeihen als einen "Ausrutscher". Sofern natürlich beiderseits eine gründliche Aufarbeitung angestrebt wird.
Eine Affäre hat nämlich (in den allermeisten Fällen) ihre Ursachen in der Partnerschaft, und an denen kann man arbeiten, wenn beide das wollen. Ein ONS ist unberechenbar, willkürlich, zufällig, da gibt es nichts, was mein Partner tun könnte, um das zukünftig zu verhindern. Da hätte ich definitiv mehr Probleme, wieder zu vertrauen. Ich kann ihn ja nicht zuhause anketten.

x 2 #10


A


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