Zitat von Salamander:@kuddel
Argumentativ? Auf meinen Einwand hast du z.B. gar nicht reagiert.
Du schriebst, die Quote 1:10 würde für sich sprechen, es nicht zu versuchen.
Sehe ich anders (s. Lotto spielen).
Soll sie es doch versuchen. Wenn der Typ korrekt ist, lässt er seine Hose an und schickt sie heim.
Kiste zu Ende.
Wieso ist diese Variante in deinen Augen so unmöglich?
Mein Onkel ist seit 20 Jahren glücklich mit seiner Affäre verheiratet. Man stelle sich vor, sie hätte aus Verantwortung gegenüber seiner damaligen Frau verzichtet.
Der hätte seine miserable Ehe womöglich weiter geführt.
Unglücklich.
Total vergeudete Lebenszeit.
Und irgendeiner kann dann später in den Grabstein hämmern "unglücklich gestorben, aber war brutal integer."
Also da haben sich 1:10 gelohnt.
@ salamander
wer schwierige Lebenszeiten als "vergeudete Lebenszeit" sieht, hat was verpasst! Diese schwierigen Lebenszeiten sind die besten, um zu lernen. Diese Zeiten prägen mehr, als die schönsten Seiten des
Lebens. Und.... wer schwierigste Zeiten als "vergeudete Lebenszeit" ansieht, kann die schönen Zeiten gar nicht genießen.
Affären....sie machen etwas mit den Menschen. Frage mal Betrogene, die dann so richtig "aus sich rauskommen". Und die Betrüger/innen sollen dann die Heros sein? Wenn es in der Ehe nicht läuft - warum muss eine Affäre herhalten? Wenn es in der Ehe nicht läuft - aufstehen und gehen! Das wird doch immer so vollmundig von den meisten AF rausposaunt, dass jeder EP "tun und lassen" kann, was er will. Betrogene/ Verlassene werden doch vom Staat aufgefangen, wenn sie im wirtschaftlichen Ruin enden. Warum über eine Affäre...
... haben die "Dritten im Bunde" denn keine Chance, sich Single zu angeln? Ja... Single sind schwerer zu angeln! 0 Oder? Es ist einfacher als "Dritte im Bunde", dem Kollegen schöne Augen zu machen, bis es funkt, den Freund der Freundin zu becircen, den verh. Nachbarn anzuschmachten.
Und Betrüger/innen... den Mumm nicht zu haben, von sich aus einen Schlussstrich unter ihre Ehen zu ziehen, "zu gehen", weil sich "auseinandergelebt" wurde.
Der Ansatz ist ein anderer... und Affäre - das ist "nur" ein Symptom von Auswirkungen einer nicht mehr intakten Ehe. Die Ursachen für Affären liegen in der Ehe begründet. Und was hält Frauen/Männer denn ab, die Ehe sauber zu beenden - wobei "sauber" zum nachdenken anregt.
Und dem allen aus dem Weg zu gehen -- lieber die Ehepartner betrügen...mittels Affären? Das ist dann der Heilsbringer?
Auf deinen Onkel bezogen - Einzelfall! Sich an einem Einzelfall argumentativ anzudocken, relativiert die 1 : 10 - Quote überhaupt nicht. Um es noch deutlicher zu sagen: 90 von 100 Affärenfrauen gehen "leer" aus. 90 von 100 Affärenfrauen schauen in die Röhre.
Und... dieses Forum ist ein Synonym für verbrannte Erde - vor allem Affärenfrauen betreffend. Da schreckt die hohe Quote von 90 % des "leer-Ausgehens"! Und dann machen gerade diese AF einen
"Herrmann"...weil sie nicht zu den 10 % der "Erfolgreichen" gehören!
Die Gründe, dass 90 % der Affärenfrauen leer ausgehen - der "Flow" der Affärenfrauen schiebt den Betrügern die alleinige Verantwortung (um nicht zu sagen "Schuld") zu. Ist das wirklich so? Sind alle AF denn die Superfrauen, als die sie sich hier zu präsentieren gedenken? Wäre dem so, die 10 : 100 - Quote wäre nicht mehr haltbar. Vielleicht 20 : 80, 30 : 70, 40 : 60?
Der Mythos, denn die meisten AF um sich aufbauen - vor allem, wenn es um gruppendynamische "Annäherung" geht - wird doch durch das "wir-AF-Gefühl" mehr als deutlich zum Ausdruck gebracht.
Komisch ist - einen Betrogenen-"Mythos" mit einem "wir-Betrogenen-Gefühl" kann ich beim besten Willen nicht ausmachen.
Das sagt doch etwas aus... oder nicht?
Noch mal zur 1 : 10 - Quote! Wer sich in einer Affäre befindet, dem sind "Quoten" schei.ß-egal.
Wer will denn etwas wahrnehmen, wer ignoriert denn etwas, wenn es an sie/ihn herangetragen
wird... die meisten, wenn nicht alle.
Aber.... in der Aufarbeitung und in der Verarbeitung, bei der "Selbstreflexion" könnte die Quote
doch eine Rolle spielen, weil die Quote relativiert... eben NICHT so große Chance gehabt zu haben,
"erfolgreich" zu sein, den Betrüger als Göttergatten NICHT "an Land" gezogen zu haben.
Und nein - AF sind keine Opfer gescheiterter Affären, als die sich einige regelrecht darstellen.
Überhaupt - diese Überhöhung von Begrifflichkeiten, die Dramatisierungen - gar von "Traumata"
zu schreiben... es gibt Bereiche im Leben von Menschen....