Zitat von thegirlnextdoor:Habe ich es überlesen..? Genau was spricht nun gegen eine offene Beziehung bzw. Teil einer polyamoren Beziehung zu sein, wo man deutlich mehr "Freiheit" hat und nicht "voll für den Partner verantwortlich" ist (da mehrere involviert sind), und alles offen und ehrlich zugeht..? Das ist doch nicht ...
mit dem Begriff "Freiheit" tue ich mich sehr schwer - ist denn jemand in einer Partnerschaft/Ehe /Beziehung "eingekerkert", gefangen, gefangen gehalten.... meines Wissens nach nicht. (Die Spielarten, die es gibt, meine ich indes nicht

)
Begibt sich denn jemand in "Unfreiheit", der eine Beziehung/Ehe/Partnerschaft eingeht? Dann geschieht das doch auf freiwilliger Basis. Und wenn jemand in eine "Unfreiheit" abgleitet, kann auch dafür niemand etwas.
Und wer nicht von Beginn an darauf achtet, den EIGENEN Status als MENSCH/Frau/Mann zu erhalten, kann nachher nicht kommen: "Ich war/fühlte mich nie frei!"
JEDER Mensch ist unabhängig von einem Partner - wenn er es denn wirklich will und auch praktiziert und umsetzt.
Mir kommt das bald so vor, als seien alle sich "unfrei" Fühlenden den EP/LG hörig, als wären sie an die imaginäre "Kette" gelegt worden!
Hömma... 21. Jh., Emanzipation....für Männer "Efrauzipation"!
Und wer den Mund nicht aufmacht, muss sich nicht wundern, im Laufe der Zeit vereinnahmt zu werden....und wer ist dafür dann verantwortlich...richtig - die/der sich hat vereinnahmen lassen selbst!