@Gartenfee17
Du hast mich im Zitat, aber der Text ist nicht von mir.
@JetztGöttin
Zitat:Und bitte nicht falsch verstehen, Ich finde betrügen und hintergehen auch richtig sch...., und diese Meinung hat hier glaube ich die Mehrheit, aber wir werden es alleine dadurch, dass wir das verteufeln an dem Grundsatz, dass jemand die freie Entscheidung dafür treffen kann, zu betrügen und zu hintergehen, nichts ändern.
ich verteufle es gar nicht, finde nur dass das alles nicht logisch ist, was Du schreibst.
Zitat:Natürlich hat er auch die Freiheit offen und ehrlich zu sein. Aber es ist wie gesagt - eine FREIHEIT.
z.b. hier. Im Beitrag, auf den ich vorhin reagierte ging es um etwas anderes: man hätte trotz Ehe die Freiheit sich fremd zu verlieben, untreu zu sein, der Partner habe kein Recht auf Besitzansprüche. . .
Und nun geht es um die Freiheit zu lügen.
Zitat:Und es sind enttäuschte Erwartungshaltungen, die obwohl bestimmt 100fach kommuniziert, dennoch nicht weiter sind als Erwartungshaltungen.
nein, zum einen ist es vielleicht einfach Vertrauen?

Vertrauen darin, dass das, was ich
jetzt mit meinem Partner lebe und abmache (z.B. wir sind uns treu, ich bin nach wie vor sooo glücklich mit dir, nein, mir fehlt nichts!) auch so gemeint ist.
Hier im Forum wird doch immer ans Vertrauen appeliert.
Zweitens hatte ich z.B. noch nie die Erwartungshaltung der ewigen Treue. Für mich persönlich war S Treue nie der zentralste Fokus, von dem ich die Beziehung abhängig mache und kommunizierte das auch so.
Als ich vor 100 Jahren betrogen wurde (Affaire) war nicht meine Erwartungshaltung das Problem, sondern das nichts so war, wie es schien (Schauspiel) und eben die Trauer.
Vor allem was soll der Hinweis auf die Erwartungshaltung? Damit suggerierst Du doch, diese sei das Problem, nicht das Doppelleben (in diesem Fall 6 Jahre lang).
Hä? Sollen sich jetzt alle Betrogenen sagen: okaaaaay, ich erwarte nichts mehr, auch nicht, dass der andere meint, was er sagt?
Genau so gut könnte ich ja auch sagen: zum Zeitpunkt der Eheschließung war ich eine Sekretärin und Kinderlos. Im Laufe der Ehe habe ich von meiner Freiheit gebrauch gemacht, mehrere uneheliche Kinder zu zeugen, den Job zu wechseln uvm. und ebenso nehme ich mir die Freiheit, meinem Partner dies nicht mitzuteilen und wenn er das dann beim Auflaufen nicht so dolle findet, sage ich ihm, er solle mal seine Erwartungshaltung und seine Besitzansprüche reflektieren.
Und das, obwohl ich ihm jeden einzelnen Tag etwas anderes vorgespielt habe, als ich lebe.
Also, was genau bezweckst Du mit Deinen Worten?
Ich würde es gerne verstehen.
Der Hinweis darauf, dass jeder die Freiheit hat, einen anderen Menschen zu verar* wird es wohl kaum sein? Und klar ist es überdies auch.
Zitat:Wichtig ist, glaub ich, was dann folgt: was mach ich mit meiner enttäuschten Erwartungshaltung, welche Konsequenzen ziehe ich und was lerne ich daraus. Und das ist denke ich auch die Hauptaufgabe von Hilfethreads, wenn man kann dahingehend zu beraten und nicht immer über etwas moralisch zu urteilen, was eh schon passiert ist.
mir persönlich ging es gerade null um`s moralische, sondern logische.
Ja, was kann denn Deiner Meinung nach die Isralin daraus lernen?