Hier ist doch die Antwort.
Auchaffäre schrieb:
Zitat:Ich hatte auch mal eine Affäre.
Als er sagte, dass er über Trennung von seiner Frau nachdenkt... Wollte ich das nicht.
Wieso?
Plötzlich kamen alle Zweifel auf. Die rosa rote Brille war weg.
Will ich so einen Mann? Der lügt und betrügt ohne mit der Wimper zu zucken. Werde ich die nächste?
Kann ich mir einen Alltag mit ihm vorstellen?
Werde ich die Verantwortung für seine Kinder übernehmen können und wollen?
Will ich den rosenkrieg mit seiner Frau mitmachen?
Er ist damals ausgerastet.
Aber ich wollte einfach nicht dass er geht. Nicht meinetwegen.
Denn sonst hätte ich das Gefühl gehabt ich muss für ihn einstehen. Ich muss jetzt mit ihm zusammen sein
Ganz einfach: es war nie Liebe. Sonst hätten diese Gedanken keiner Beziehung im Wege gestanden.
Meistens träumt es sich ganz angenehm...aber wenn es ernst wird, war`s eben doch nichts mit der großen Liebe, die doch immer als Rechtfertigung für die Bereitschaft, sich auf eine Affäre einzulassen herhalten muss.
"Ohne mit der Wimper zu zucken" hast auch Du am Betrug teilgenommen, wahrscheinlich aus "Liebe"

Dies nun - sobald es Ernst wird- als Begründung zu nehmen, weshalb Du dich gegen eine feste Partnerschaft entschieden hast, ist verlogen. Sich auf einen vergebenen Mann einzulassen und ihm dann Untreue vorzuwerfen, ist schon eine sehr verdrehte Denke.
Fazit: es ist kein Schauspiel gewesen, sondern ein Mangel an Liebe. Verknalltheit war`s, nicht mehr.