@Jara
ich möchte darauf hinaus, dass das Leben sehr viel individueller für jeden Einzelnen ist, als du es
schilderst. Und dass Existenzen zu Grunde gerichtet werden können, weil ein EP)LG meint, für seine Selbstverwirklichung alles Störende aus dem Weg zu räumen, weil es ihr ihm NICHT möglich erscheint, einen sauberen Schlussstrich zu ziehen, um den EP/LG zu verlassen - ohne vorher fremd zu gehen.
In einem Seminarkreis traf ich viele Single-Frauen. Es sollte sich herausstellen, dass die meisten alleinerziehende Mütter waren, die ihr/e Kind/Kinder zu versorgen hatten. Deren Gesprächen nur
mal zuzuhören, wie diese Frauen ihr Leben mit den Kindern gestalteten, war nicht mit einer 5-Tage-Woche getan. Halbtags zu arbeiten ging bei den meisten nicht. Und was war an den Wochenenden? Nix Trallala und Hoppsassa mit den Kindern....will heißen, dass diese Frauen eine 7-Tage-Woche hatten und haben. Freizeit? Du möchtest das nicht wissen, wie es darum stand. Freundeskreise - auch das möchtest du sicher nicht wissen. Urlaube? Was ist das denn?
Dieser Seminarkreis besteht immer noch.... die Frauen versorgen jetzt ihre "Pubertiere" - ist das einfacher geworden? Richtig... nein! Haben die Frauen jetzt ihre Freizeit, ihre "Freiheiten"...richtig - nein, immer noch nicht. Arbeit, Haushalt....der ganz "normale Wahnsinn" tobt weiterhin...mit dem Gedanken, dass es den Kindern an nichts fehlen soll. Fehlt den Kindern etwas? Richtig - es fehlt ihnen etwas. Jetzt überlege du mal, was damit gemeint ist! Was fehlt den Kindern/Jugendlichen?
Den Kindern fehlt - ich helfe dir ein bisschen auf die Sprünge - das Leben, was Kinder/Jugendliche OHNE Existenzangst mit den Müttern führen könnten. Diese Mütter wissen, auf was SIE verzichten mussten, um dem/den eigenen Kind/ern es an so wenig wie möglich fehlen zu lassen.
Hier im Forum war mal jemand so dreist zu sagen, das deutsche Sozialsystem ließe keinen Mensch durch das soziale Netz fallen. Die Frau (eine Frau, die betrogen hatte und betrogen wurde) die das schrieb, gab an, im öffentlichen Dienst tätig zu sein, gab ihr Gehalt an, womit sie "auskommen" müsse und zeigte damit ihre Arroganz auf, mit der sich materiell "gut Gestellte" oftmals sehr weit aus dem Fenster zu lehnen wagen, OHNE zu wissen, mit welchen Mitteln andere Berufsgruppen auskommen (müssen).
Zitat:Nein, denn du existierst ja noch.
...das ist dein Zitat - damit rufst du allerdings etwas auf, was mit dem NICHTS, aber auch gar nichts zu tun hat, was ich und auch andere User zum Thema Existenz-Probleme anzusprechen versucht haben.
Noch ein Zitat von dir:
Zitat:Die Existenz ist mehr als gesichert, vorallem für die Frau (...)
Das kann für sich gesehen werden....oder aber im Kontext mit, was du noch dazu "angemerkt" hast, wenn Frauen nach Trennungen/Scheidungen mit leeren Händen dastehen, WEIL sie z. B. ihren "Kerlen" vertraut haben, aber diese sie über die Wupper gehen ließen, weil es ihnen "juckte"! Ja... es "juckt" viele Männer, die dafür bluten müssen....aber - es bluten nicht alle ausreichend, damit deren "Ehemalige" über die (Lebens)-Runden kommen können. Klar "juckt´s" auch Frauen...und das sind dann die, die die Ex´en dann "wie die Weihnachtsgänse" ausnehmen!? Sind diese Frauen dann besser, weil diese ihre "Ehemaligen" dann wie Weihnachtsgänse ausnehmen - "dank" eines Anwalts, weil diese Frauen selbst nicht in der Lage dazu wären?
Ich weiß...da war jetzt viel Sarkasmus dabei...sorry!