CleoK
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Zitat von trennungsangst:Mir fällt es schwer mich abzulenken, deshalb frage ich euch, was könnt ihr empfehlen? Habt ihr Tipps, wie ich genau solche Augenblicke und Zeiten über“Winde“? Was ich machen kann und was mir hilft, um meine Gedanken davon loszureißen und mich nicht so auf ihn zu fokussieren?
Ich denke wir können dir hier nicht mehr viel mehr sagen, als schon gesagt wurde. Wir drehen uns hier nur im Kreis und das sage ich wirklich mit vollstem Verständnis für deine Lage und dich verstehe dich nur zu gut. Ich habe auch immer zu viel zugelassen und bin auch immer wieder an Menschen geraten, die lieber genommen als gegeben haben.
Daher gibt es wahrscheinlich nur die Alternative dies zu so zu akzeptieren und damit zu leben.
Es scheint dein Naturell zu sein, dass du es mit dir machen lässt und er scheint das Naturell zu haben, dies auszunützen.
Ich persönlich, die auch viel zu viel mit sich machen hat lassen, habe, als mir bewusst diese "Kränkungen" zu Herzen genommen. Habe mir mit jeder Kränkung bewusst gemacht, dass mir das weh tut und dass mich jemand schlecht behandelt und ich das so nicht will.
Menschen, die so inkonsequent sind wie du und ich brauchen sehr lange, um hier einen Schlussstrich unter diese Rechnung zu ziehen, aber mir ist es dann in verschiedenen Situationen gelungen, mich mit meiner Methode von oben, mich wachzurütteln und das Blatt dann irgendwann zu wenden.
Kleines Beispiel: Mein Ex-Mann hat mich verbal sehr schlecht behandelt, sehr abwertend, kränkend. Die Tränen die ich geweint habe, könnten einen großen See füllen. Dann hat er wieder einen Tag mich normal behandelt und ich hatte wieder alles vergessen, was zuvor war. Ich habe es verdrängt und wusste oft nur mehr, dass ich weinte, was genau war, war weg. Ich habe dies dann auch mit meinem Psychotherapeuten besprochen. Er meinte, hat was mit der Kindheit und hat mit Verdrängungsmechanismen zu tun.
Ich musste mir diese Kränkungen bewusst "bewusst" machen, um sie auch abzuspeichern und das hat mir dann irgendwann geholfen, dass ich nicht mehr verdrängte.