Zitat von trennungsangst: Ich hab das bisher immer ausgesessen, aber ich will irgendwas tun dagegen. Ich hab das Gefühl, umso öfter ich das aussitze, umso schlimmer wird es beim nächsten Mal
Naja, bitte nicht böse nehmen, aber das war ja schon die ganze Zeit so ein bisschen das Thema, dass du nicht bereit bist, dich dem Schmerz wirklich zu stellen, du hast ja von vornherein nach einem "einfacheren" schmerzärmeren Weg gesucht.
Und wenn du jetzt regelmäßig solche Abstürze hast, dann fühlt sich dein Angstzentrum natürlich bestätigt, dass diese Situation wirklich zu vermeiden ist, und die Idee, Affaienmann zu entblocken erscheint vielleicht doch nicht mehr sooooo dämlich... Verstehst du, was ich meine?
Also, meine Lösungsvorschläge wären:
Gnadenlos ablenken, solange du noch in der Akutphase bist. Ein neues Musikinstrument, eine Handarbeitstechnik, eine Sportart, einen Tanz ausprobieren, etwas, das jeden einzelnen Bit deiner Gehirnleisung braucht.
Hast du den Ibutrick schon ausprobiert? Schokolade könnte auch leicht Stimmungsaufhellend wirken. Genauso wie ein Spaziergang an der Sonne, oder eine Runde Wellness in der nächsten Therme.
Versuch dir die Einstellung zu erarbeiten, dass der Schmerz jetzt wohl unangenehm ist, aber dass du den ganz gewiss überwinden wirst, und du ja ganz genau weißt, warum du da durchgehst. Wie bei einer Geburt, oder einem Tattoo. Spiel den Schmerz vor dir selber runter, und schau, dass dir nach jedem sch... Tag nicht der Schmerz in Erinnerung bleibt, sondern die Tatsache und der Stolz, dass du den Schmerz überwunden hast.