Nikolaus1972
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Diese Gespräche waren wirklich schön. Auf meiner Seite waren die Gefühle größer als umgekehrt. Wir sind nach dem zweiten Gespräch (das war bei ihm zu Hause) übereingekommen, die Beziehung auf der Basis von Freundschaft fortzuführen. Ich spürte, dass ich damit gut leben konnte.
Wir haben Telefonnummern ausgetauscht.
Gestern schrieb er mich an, ob ich ihm Geld für die Buchung eines Fluges leihen könnte. Ich habe ihn angerufen und gefragt, ob er mir das Geld wirklich bis zu einem bestimmten Termin zurücküberweisen könnte. Er sagte daraufhin freundlich, dass er nun doch eine andere Lösung suchen und finden würde.
Anschließend schrieb er mich auf WhatsApp an und fragte, warum ich denn mit ihm Kontakt haben wolle, wenn ich kein Vertrauen hätte. Er hätte ein solches Misstrauen (gibst du mir das Geld WIRKLICH zurück?) noch nie erlebt. Ich würde ihm offenbar unterstellen, er sei ein Dieb.
Dann meinte er, es sei besser, jetzt den Kontakt abzubrechen. Ich solle es ja nicht wagen, ihn zu Hause aufzusuchen. Dann würde er die Polizei rufen.
Ihr könnt sicher verstehen, daß ich traurig und wütend bin.
Zum Einen finde ich es lächerlich, die besorgte Rückfrage nach der Rückzahlung nach einer so kurzen Zeit des Kennens als Akt des Misstrauens und Anlass für einen Kontaktabbruch zu sehen.
Andererseits bin ich nicht bereit, mir bzgl. meines Verhaltens etwas vorzuwerfen.
Ich bin wütend, daß jemand seine Zuneigung so sehr von einer solchen Frage abhängig macht. Ich bin traurig, daß eine schöne neue Freundschaft so endet.
Ich bin geschockt, daß mir jemand mit der Polizei droht, wenn ich Kontakt aufnehme
Es wird mir nichts übrig bleiben, als innerlich loszulassen. Mein Kopf sagt mir, daß das auch richtig ist.
Zugleich herrscht in mir große Wut.
Ich habe richtige Rachegedanken. Ich möchte nachts anonym anrufen, ihn bei Dritten anschwärzen etc.
Diese Gedanken erschrecken mich.
Wie werde ich nur damit fertig?