Misamo
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Hallo zusammen,
im 26. Jahr unserer Beziehung hat mir meine Frau im Sommer eröffnet, dass sie nichts mehr für mich empfindet. Nachdem wir nun die letzten Monate mehr schlecht also recht mit unseren drei Kindern unter einem Dach gelebt haben, hat sie mir nun am Donnerstag eröffnet, dass sie ausziehen wird.
Vielleicht müsste ich jetzt wegen der schwierigen häuslichen Situation der letzten Monate erleichtert sein. Bei mir ist aber von Erleichterung keine Spur. Eher große Traurigkeit.
Die Reaktion der Kinder gestern, als sie es ihnen gesagt hat, deutet aber darauf hin, dass sie diesen Schritt erwartet haben. Sie haben ganz gelassen reagiert und direkt angefangen zu diskutieren, wo sie denn hinziehen soll.
Bei mir ist mehr Wut und Traurigkeit im Spiel. Ich bin wütend, weil meine Frau über Monate hin weg spürte, dass etwas nicht stimmte, ohne es mir zu sagen. Jetzt macht sie sich aus dem Staub und lässt mich mit der Verantwortung für Haus und Kinder allein. Zwar hat sie auch mir angeboten, ich könnte auch ausziehen, aber dann würde ich zum einen das tun was ich ihr gerade vorwerfe (vor der Verantwortung weglaufen), zum anderen hätte ich mir das auch selbst nicht verziehen, denn ich habe schon das Gefühl, dass die Jungs mich gerade besonders brauchen ( vor allem der Jüngste - 12 Jahre alt). Außerdem ist sie auch so mit sich selbst beschäftigt, dass sie nach meiner Überzeugung gar nicht die Kraft hat, sich ausreichend um die Kinder zu kümmern. Insofern hatte ich nicht wirklich das Gefühl, die Wahl zu haben. Auch die Kinder, das zeigt deren Reaktion gestern, hatten wohl genau das erwartet, dass sie auszieht. Irgendwie ist es komisch, dass quasi alle dies für die normalste Sache der Welt halten, obwohl es ja in der Regel die Mutter ist, die bei den Kindern bleibt. Auf der einen Seite war ich natürlich auch fast sieben Jahre in Elternzeit zu Hause, während sie arbeiten gegangen ist. Wahrscheinlich liegt es daran.
Das Verrückte ist nur, dass sie einen ziemlich lockeren Job hat, ohne feste Arbeitszeiten und Chef, der sie kontrolliert, während ich als Chef von 72 Mitarbeitern einen sehr anstrengendennJob habe. Sie hätte also alle Zeit der Welt, sich um Kind und Haus zu kümmern, während ich noch gar nicht weiß, wie ich das alles stimmen soll.
Meine Frau wirkt jedenfalls seit Donnerstagabend, seitdem sie es mir gesagt hat, erleichtert, fast schon euphorisiert.
Also von Erleichterung ist keine Spur bei mir, allerdings muss ich zugeben, dass die aktuelle Situation, auch nicht toll ist. Ich bin einfach total traurig, dass mein Lebenstraum innerhalb von weniger Wochen wegbricht und ich weiß noch nicht einmal warum.
Wohin soll ich mit meinen Gefühlen und Ängsten?
im 26. Jahr unserer Beziehung hat mir meine Frau im Sommer eröffnet, dass sie nichts mehr für mich empfindet. Nachdem wir nun die letzten Monate mehr schlecht also recht mit unseren drei Kindern unter einem Dach gelebt haben, hat sie mir nun am Donnerstag eröffnet, dass sie ausziehen wird.
Vielleicht müsste ich jetzt wegen der schwierigen häuslichen Situation der letzten Monate erleichtert sein. Bei mir ist aber von Erleichterung keine Spur. Eher große Traurigkeit.
Die Reaktion der Kinder gestern, als sie es ihnen gesagt hat, deutet aber darauf hin, dass sie diesen Schritt erwartet haben. Sie haben ganz gelassen reagiert und direkt angefangen zu diskutieren, wo sie denn hinziehen soll.
Bei mir ist mehr Wut und Traurigkeit im Spiel. Ich bin wütend, weil meine Frau über Monate hin weg spürte, dass etwas nicht stimmte, ohne es mir zu sagen. Jetzt macht sie sich aus dem Staub und lässt mich mit der Verantwortung für Haus und Kinder allein. Zwar hat sie auch mir angeboten, ich könnte auch ausziehen, aber dann würde ich zum einen das tun was ich ihr gerade vorwerfe (vor der Verantwortung weglaufen), zum anderen hätte ich mir das auch selbst nicht verziehen, denn ich habe schon das Gefühl, dass die Jungs mich gerade besonders brauchen ( vor allem der Jüngste - 12 Jahre alt). Außerdem ist sie auch so mit sich selbst beschäftigt, dass sie nach meiner Überzeugung gar nicht die Kraft hat, sich ausreichend um die Kinder zu kümmern. Insofern hatte ich nicht wirklich das Gefühl, die Wahl zu haben. Auch die Kinder, das zeigt deren Reaktion gestern, hatten wohl genau das erwartet, dass sie auszieht. Irgendwie ist es komisch, dass quasi alle dies für die normalste Sache der Welt halten, obwohl es ja in der Regel die Mutter ist, die bei den Kindern bleibt. Auf der einen Seite war ich natürlich auch fast sieben Jahre in Elternzeit zu Hause, während sie arbeiten gegangen ist. Wahrscheinlich liegt es daran.
Das Verrückte ist nur, dass sie einen ziemlich lockeren Job hat, ohne feste Arbeitszeiten und Chef, der sie kontrolliert, während ich als Chef von 72 Mitarbeitern einen sehr anstrengendennJob habe. Sie hätte also alle Zeit der Welt, sich um Kind und Haus zu kümmern, während ich noch gar nicht weiß, wie ich das alles stimmen soll.
Meine Frau wirkt jedenfalls seit Donnerstagabend, seitdem sie es mir gesagt hat, erleichtert, fast schon euphorisiert.
Also von Erleichterung ist keine Spur bei mir, allerdings muss ich zugeben, dass die aktuelle Situation, auch nicht toll ist. Ich bin einfach total traurig, dass mein Lebenstraum innerhalb von weniger Wochen wegbricht und ich weiß noch nicht einmal warum.
Wohin soll ich mit meinen Gefühlen und Ängsten?