QueenA
Mentorin
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Hallo zusammen,
Ich lese hier immer wieder Beiträge von und über alleinerziehende Mütter/Väter und habe den Eindruck, dass vieles von dem, was wir innerlich tragen, selten wirklich sichtbar wird. Deshalb möchte ich meine Perspektive teilen. Nicht als Klage und nicht aus Bedürftigkeit, sondern als ehrliche Einordnung und besonders als Ermutigung.
Ich bin seit vielen Jahren alleinerziehende Mutter. Beruflich stark eingebunden, verantwortlich für Familie, Organisation, Finanzen, emotionale Stabilität und Zukunftsplanung, im Wesentlichen allein (eine liebevolle Familie und jahrzehntelange feste Freundschaften). Nach außen funktioniert vieles gut: Alltag, Arbeit, Kinder, soziale Kontakte. Und ja, darauf darf man auch stolz sein.
Gleichzeitig gibt es eine Seite, die man selten zeigt:
Dauerverantwortung verändert einen Menschen. Man wird sehr belastbar, lösungsorientiert und stark, aber man gewöhnt sich auch daran, immer zu tragen und selten getragen zu werden. Viele Entscheidungen, Sorgen und Unsicherheiten bleiben innerlich bei einem selbst. Nicht dramatisch, aber spürbar.
Das bedeutet nicht, dass das Leben als alleinerziehende Mutter schlecht ist. Im Gegenteil: Es gibt viel Selbstwirksamkeit, Tiefe, Nähe zu den Kindern, Kompetenz und persönliche Entwicklung. Aber es braucht auch bewusste Selbstfürsorge, damit Kraft, Lebensfreude und innere Stabilität langfristig erhalten bleiben.
Was mir persönlich hilft und vielleicht auch anderen Müttern (Väter) helfen kann:
1. Struktur entlastet.
Klare Routinen, feste Abläufe, externe Unterstützungssysteme oder Gruppen reduzieren mentale Dauerbelastung und Entscheidungsmüdigkeit.
2. Gesundheit ernst nehmen.
Bewegung, Schlaf, medizinische Begleitung und realistische Selbstfürsorge sind keine Nebensache, sondern die Basis von Belastbarkeit.
3. Nicht alles alleine tragen.
Austausch, Coaching, Beratung, Gespräche und Hilfe Anfragen / abnehmen vo. Freunden oder Familie sind keine Schwäche, sondern kluge Ressourcennutzung.
4. Die eigene Identität pflegen.
Nicht nur Mutter und Organisatorin sein, sondern auch Frau, Mensch, mit eigenen Bedürfnissen, Interessen und Lebensfreude.
5. Nähe als menschliches Bedürfnis anerkennen.
Ein erfülltes Leben ist mit oder ohne Partnerschaft möglich und gleichzeitig ist der Wunsch nach Resonanz, Austausch und Verbundenheit vollkommen normal.
Ich schreibe das aus meiner Sicht als Frau und Mutter, lade aber ausdrücklich auch alleinerziehende Väter ein, ihre Perspektive zu teilen.
Ebenso interessieren mich die Erfahrungen von Menschen, die selbst nicht alleinerziehend sind: Wie erlebt ihr Begegnungen, Beziehungen oder Freundschaften mit Alleinerziehenden? Welche Hürden, aber auch welche positiven Seiten habt ihr wahrgenommen?
Wer sich beteiligen mag, bitte achtetet auf nettiquette und mindestens höflichen Umgang! Dankeschön und einen wunderschönen Start in den Tag!
Ich lese hier immer wieder Beiträge von und über alleinerziehende Mütter/Väter und habe den Eindruck, dass vieles von dem, was wir innerlich tragen, selten wirklich sichtbar wird. Deshalb möchte ich meine Perspektive teilen. Nicht als Klage und nicht aus Bedürftigkeit, sondern als ehrliche Einordnung und besonders als Ermutigung.
Ich bin seit vielen Jahren alleinerziehende Mutter. Beruflich stark eingebunden, verantwortlich für Familie, Organisation, Finanzen, emotionale Stabilität und Zukunftsplanung, im Wesentlichen allein (eine liebevolle Familie und jahrzehntelange feste Freundschaften). Nach außen funktioniert vieles gut: Alltag, Arbeit, Kinder, soziale Kontakte. Und ja, darauf darf man auch stolz sein.
Gleichzeitig gibt es eine Seite, die man selten zeigt:
Dauerverantwortung verändert einen Menschen. Man wird sehr belastbar, lösungsorientiert und stark, aber man gewöhnt sich auch daran, immer zu tragen und selten getragen zu werden. Viele Entscheidungen, Sorgen und Unsicherheiten bleiben innerlich bei einem selbst. Nicht dramatisch, aber spürbar.
Das bedeutet nicht, dass das Leben als alleinerziehende Mutter schlecht ist. Im Gegenteil: Es gibt viel Selbstwirksamkeit, Tiefe, Nähe zu den Kindern, Kompetenz und persönliche Entwicklung. Aber es braucht auch bewusste Selbstfürsorge, damit Kraft, Lebensfreude und innere Stabilität langfristig erhalten bleiben.
Was mir persönlich hilft und vielleicht auch anderen Müttern (Väter) helfen kann:
1. Struktur entlastet.
Klare Routinen, feste Abläufe, externe Unterstützungssysteme oder Gruppen reduzieren mentale Dauerbelastung und Entscheidungsmüdigkeit.
2. Gesundheit ernst nehmen.
Bewegung, Schlaf, medizinische Begleitung und realistische Selbstfürsorge sind keine Nebensache, sondern die Basis von Belastbarkeit.
3. Nicht alles alleine tragen.
Austausch, Coaching, Beratung, Gespräche und Hilfe Anfragen / abnehmen vo. Freunden oder Familie sind keine Schwäche, sondern kluge Ressourcennutzung.
4. Die eigene Identität pflegen.
Nicht nur Mutter und Organisatorin sein, sondern auch Frau, Mensch, mit eigenen Bedürfnissen, Interessen und Lebensfreude.
5. Nähe als menschliches Bedürfnis anerkennen.
Ein erfülltes Leben ist mit oder ohne Partnerschaft möglich und gleichzeitig ist der Wunsch nach Resonanz, Austausch und Verbundenheit vollkommen normal.
Ich schreibe das aus meiner Sicht als Frau und Mutter, lade aber ausdrücklich auch alleinerziehende Väter ein, ihre Perspektive zu teilen.
Ebenso interessieren mich die Erfahrungen von Menschen, die selbst nicht alleinerziehend sind: Wie erlebt ihr Begegnungen, Beziehungen oder Freundschaften mit Alleinerziehenden? Welche Hürden, aber auch welche positiven Seiten habt ihr wahrgenommen?
Wer sich beteiligen mag, bitte achtetet auf nettiquette und mindestens höflichen Umgang! Dankeschön und einen wunderschönen Start in den Tag!