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Alles in meinem Leben geht schief

CanisaWuff

CanisaWuff


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Zitat von Bahia84:
Tennis?

und da sind die Menschen immer schlecht gelaunt

13.07.2022 08:49 • #31


Bahia84


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@CanisaWuff das will ich nicht behaupten. Aber dieser Satz gab mir einen Hinweis
Zitat von SabineWien:
sind die dann einfach zu uns sagen wir sollen doch auf einen anderen Platz gehen, sie sind immer auf diesem Platz.

13.07.2022 08:53 • x 1 #32



Alles in meinem Leben geht schief

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SabineWien


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@tina1955

Kann ich verstehen was du meinst. Ich kenne auch solche Menschen. Aber dazu gehöre ich nicht. Wie gesagt, ich bin sehr stark und niemand in meinem Freundeskreis würde sagen ich verhalte mich wie ein Opfer.
Ich bin seit 8 Jahren glücklich in meinem Job, nur derzeit ist die Stimmung allgemeinen so schlecht. Ich hatte eine ganz tolle Ehe und habe niemals behauptet das immer alle anderen Schuld waren am Scheitern.
Also das kann ich gut differenzieren, ich weiss schon, wann ich mich nicht gut verhalte und wann tatsächlich irgendwie alles gegen mich zu laufen scheint.

13.07.2022 08:55 • x 1 #33


SabineWien


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@Marchhare

Ich habe seit Ewigkeiten eine Schilddrüsenunterfunktion. Ich nehme aktuell wieder Tabletten. Habe aber eh grad das Gefühl das die vielleicht zu stark sind und das deswegen zu Stimmungsschwankungen führt? Bin auch extrem viel müde derzeit und habe ständig Kopfweh. Ich geh eh heute oder morgen zum Arzt nochmal Blut abnehmen, ob mit der Dosierung etwas nicht stimmt.

13.07.2022 08:58 • #34


tina1955

tina1955


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Zitat von SabineWien:
@tina1955 Kann ich verstehen was du meinst. Ich kenne auch solche Menschen. Aber dazu gehöre ich nicht. Wie gesagt, ich bin sehr stark und niemand ...

Dann behaupte Dich einfach den Leuten gegenüber, die Dir den Tag vermiesen wollen.
Lass Dich nicht runter ziehen.
Wenn die Stimmung auf der Arbeit schlecht ist, Du Deinen Job aber liebst, dann lass diese miese Stimmung nicht so einfach an Dich ran kommen.

13.07.2022 09:03 • #35


SabineWien


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Was mir derzeit zu schaffen macht ist, dass ich schon so vieles, was mir das Leben schwer gemacht hat, abgelegt habe.
Zb kein Online Dating mehr. Überhaupt keine Partnersuche derzeit, einfach Mal nur für mich und meine Tochter sein. Dann knie ich mich in die Planung unserer neuen Zuhause rein und bin eigentlich immer glücklich mit meinem Job..aber plötzlich kriselt es dort eben auch und da denke ich mir: jetzt bin ich schon mit so wenig zufrieden gewesen und war endlich wieder in meiner Mitte und auch stark und dann bricht das auch noch ein.
Irgendwann gibt es halt kein aber das ist gut in meinem Leben zum Festhalten.

Ich habe ja sogar schon akzeptiert das ich nie ganz schlank sein werde... Zack, plötzlich 5kg zugenommen und bin wirklich übergewichtig laut BMI.
Also kaum habe ich wieder Fuss gefasst und war glücklich, brökeln die Säulen in meinem Leben, die ich gerade schön bunt angemalt habe...

13.07.2022 09:03 • x 1 #36


SabineWien


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@tina1955
Das mache ich sonst auch! Ich habe mittlerweile eine so dicke Haut das eh fast nichts mehr an mich ran kommt!
Aber ich merke das ist auch nicht der richtige Weg. Denn mittlerweile stumpfe ich schon ab wenn mir jemand was trauriges erzählt denke ich ja ich weiss, die Welt ist einfach nur schlecht, lass es nicht an dich ran.. und ich finde diese Einstellung nicht gerade schön

13.07.2022 09:05 • x 1 #37


tina1955

tina1955


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@SabineWien , ich kann Dich durchaus verstehen, dass Dir Dein Gewicht Probleme bereitet. Dein Arzt wird Dich bestimmt gut beraten und vielleicht liegt es ja wirklich an den Tabletten und Du wirst auf andere umgestellt.

Es liegt vielleicht auch gerade an der schwierigen Zeit, dass viele Menschen um uns herum anfangen zu resignieren, nur noch das Negative sehen anstatt jeden Tag das Beste zu erkennen ?

13.07.2022 09:10 • x 2 #38


tina1955

tina1955


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@SabineWien , abstumpfen ist auch nicht gut , vielleicht solltest Du differenzieren, wo es sich lohnt, zuzuhören....

13.07.2022 09:12 • #39


Bahia84


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Hmmm... Liebe @SabineWien du grübelst ziemlich viel, kann das sein? Kennst du Grübelzwang?

Es handelt sich dabei um unangenehme, häufig als bedrohlich empfundene Gedanken, die sich den Betroffenen immer wieder aufdrängen. Oft haben sie beängstigende, anstößige oder aggressive Inhalte. Manchmal kreisen Gedanken auch endlos um ungelöste Situationen. Experten sprechen dann von einem Grübelzwang.

13.07.2022 09:15 • x 1 #40


Bahia84


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Kurzer Nachtrag, wie ich darauf komme. Du denkst zu viel über alles nach. Und wenn du dann an einem Punkt nicht mehr weiter kommst, dann suchst du dir das Nächste über das du nachdenkst. Immer mit einem Touch von: Kann ich eh nicht ändern, funktioniert eh nicht, macht keinen Spass, alle anderen verstehen mich nicht... Und bitte versteh mich nicht falsch, ich will dir das hier nicht vorwerfen-im Gegenteil. Oft steckt der Fehler im Detail und ändern kannst du nur dich und deine Ansicht der Dinge. Und wenn man zu viel nachdenkt, kommt man nicht mehr ins Handeln, weil man dadurch sich selbst blockiert und bevor man etwas macht, wieder nachdenkt und dann wieder einen Haken findet. Man findet immer was, wenn man nur danach sucht.

13.07.2022 09:26 • x 2 #41


FrauDrachin

FrauDrachin


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Hey Sabine,

von mir noch ein paar Gedanken dazu, vielleicht am Thema vorbei, zieh dir raus, was du brauchen kannst.

Zitat von SabineWien:
Denn mittlerweile stumpfe ich schon ab wenn mir jemand was trauriges erzählt denke ich ja ich weiss, die Welt ist einfach nur schlecht, lass es nicht an dich ran.. und ich finde diese Einstellung nicht gerade schön


Mir ist es auch sehr wichtig, emotional nicht abgestumpft zu sein.
Jetzt ist es aber in unserem Leben allgemein, und in dieser Zeit mit Existenzängsten, Krieg usw. sehr schwierig, weil das ja wirklich überwältigend für uns wäre, das alles an uns ranzulassen, und dann ja im Idealfall noch für die kleineren oder größeren Nöte unserer Lieben da zu sein. Da ist die Empathiefähigkeit bald überfordert.

Für mich ist es hier ganz wichtig, mich abzugrenzen.
Probleme von Leuten, die ich nicht kenne, und auf die ich auch keinen Einfluss habe, lasse ich bewusst nicht an mich heran. Wenn mir in der Arbeit jemand von einem schweren Schicksal erzählt, oder wenn es um den Krieg da und da geht, oder auch um Opfer von Umweltkatastrophen in D. Bedeutet für mich, mir nicht allzuviel Nachrichten zu geben, z.B.
Wichtig: das hindert mich nicht daran, mir klar zu sein, was ich zu globalen und Umweltproblemen beitrage, und mir da Gedanken zu machen, was ich besser machen kann.
Nur mich dauernd mit dem Leid konfrontieren, an dem ich wirklich alleine nicht viel ändern kann, das bringt ja niemandem was.
Bei meinen Liebsten ist die Frage, wie nahe ich Dinge an mich heranlassen muss, um noch helfen zu können. Wenn ich selber komplett aufgelöst bin, vor lauter ranlassen, hat auch wieder niemand was davon.
Dritter Gedanke: Das eigentlich schwierige am ranlassen ist ja, wenn es mich selber, mein Wesen, meinen Kern bedroht. An welchem Punkt wird ranlassen für dich bedrohlich?

Und was Chefs, Kollegen, Vereinskameraden usw. betrifft, gilt das gleiche abgewandelt.
Erstens scheint ein rauerer Umgangston viele Menschen gar nicht besonders zu stören. Die können sich auch mal gegenseitig anmotzen, und 10 min später sind sie best friends. Wo unsereiner fassungslos daneben steht...
Du hast halt auch nur zu einem sehr kleinen Teil Einfluß auf das Vereins- oder Betriebsklima.
Also macht es auch keinen Sinn, sich da übermäßig einen Kopf zu machen.
Und geh der Frage nach, warum du so unbedingt ein gutes Klima brauchst, warum ein schlechtes Klima sich für dich so bedrohlich anfühlt... In die Arbeit gehst du zum Arbeiten, und im besten Fall, weil du deine Arbeit sinnvoll findest. Wenn das Betriebsklima nicht ausgesprochen mies ist, ist es mE nur untergeordnet wichtig. Hast du viel Teamarbeit?
Bestimmt gibt es einzelne Kollegen, mit denen es sich angenehmer arbeitet, als mit anderen? Vielleicht kannst du dir ein angenehmens Mikroklima schaffen?
Ansonsten ist es ja überhaupt nicht wichtig, ob du dich mit deinen Arbeitskollegen auf einer anderen als auf der professionellen Ebene gut verstehst.

Letzter Gedanke ist das mit den Ebenen:
Ich denke, man muss sich damit abfinden, dass man in seinem ganzen Leben vielleicht mit einer guten Handvoll Leuten auf eine wirklich tiefe Ebene kommt. Bei alllen anderen ist doch Oberflächlichkeit absolut ok?

Ich habe hier für mich das Bild einer Sonne entwickelt, um genau solche Sachen für mich besser einzuordnen, mir zu überlegen, wo Menschen für mich hingehören, was ich wie nahe an mich heranlassen sollte:

Also:
So eine Sonne hat einen sehr heißen, flüssigen Kern, und geht dann relativ fließend in immer gasförmigere Außenbezirke über, bis irgendwann nur noch ein bisschen Licht und Wärme übrigbleiben.
Dieser flüssige Kern, das ist mein Wesen. Mein Charakter, ein paar meiner absoluten Grundwerte.
Der gehört nur mir. Dieser Kern soll auch nicht mit dem Kern von irgendjemand anderem verschmelzen. Meins. Nur die allermassivsten Einflüsse (ich denke an Traumata oder sowas) könnten diesen Bereich überhaupt erreichen und beeinflussen. Der Bereich ist heilig und äußerst schützenswert. Es ist für mich sehr wichtig, diesen Bereich immer wieder zu spüren.
In der Schicht darum herum wären Familie, Partner, Freunde, in unterschiedlicher Entfernung zum Kern.
Sind viel näher dran, haben viel mehr Teil an meinem Wesen, berühren mich viel tiefer. Trotzdem, Kern ist meins.
Aber können meine Überzeugungen beeinflussen.
Wieder eine Schicht drüber wären Arbeitskollegen, Klienten, Bekannte. Denen erlaube ich in der Regel gar nicht, mich so tief zu berühren, wie in der Schicht darunter. Der Einfluss ist viel peripherer. Wegen solchen Menschen muss ich nicht meine Überzeugungen hinterfragen, nicht meine Werte, nicht mein Wesen. Ich würde sagen, hier wären wir auf der Ebene der Meinungen.
Und dann gibts den ganzen Rest. Vereinskollegen, und sowas. Ich stelle mir immer Kommeten vor, die die Sonne irgendwo passieren. Macht überhaupt keinen Sinn, sich wegen solchen unfreundlichen Zeitgenossen mehr als ein paar Sekunden Gedanken zu machen.
Mir hilft es sehr weiter, mich immer wieder mal zu fragen, wo bestimmte Menschen in meiner Periperie ungefähr stehen, und wie sehr und wie nachhaltig sie mich beeinflussen sollten, wieviele Gedanken und wieviel Raum ich ihnen einräumen sollte.

13.07.2022 12:35 • x 1 #42


Ella


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Liebe Sabine,

Ich kann mir vorstellen, wie belastend für dich gerade ist. Mit deiner aktuellen Einstellung kommt sehr viel Schlechtes vom außen.

Du hast versucht durch kluge Entscheidungen, die von Schmerzen zu schützen (zb kein online dating mehr), aber es scheint nicht so ganz zu funktionieren, denn immer neue Sachen kommen. Da sehe ich vielleicht einen kleinen Denkfehler. So lange die Umstände im außen unseres Wohlbefinden bestimmen, kann es nur für kurze Zeit alles gut sein. Denke darüber nach, wenn du magst....

Alte Gewohnheiten abzulegen braucht Zeit und Geduld, ist aber machbar. Zuerst hilft die Einsicht, dass das, was du als störend erlebtst, einen anderen nicht unbedingt stören würde. Also ist dieses Gestörtsein relativ.

Wenn einer krach über einen macht, ist sicherlich für niemanden angenehm, aber das verursacht noch kein Leid. Leid entsteht erst, wenn man es persönlich nimmt. Und wenn man der Tatsache eine Vergangenheit und eine Zukunft gibt. schon wieder trampelt er run.... Entsteht keine persönliche Geschichte daraus und setzt man es nicht in Verbindung mit anderen erlebten Respektlosigkeiten, bleibt es nur, was es ist - Lärm. Punkt.

Du schreibst von unhöflichen, schlecht gelaufen Menschen, wer hat das Problem? Anders gefragt, warum machst du ihr Problem zu deines? Es passiert wirklich sehr selten, dass jemand einen absichtlich verletzen und beleidigen will. Und auch dann, man hat es selbst in der Hand, ob man sich beleidigt fühlt.

Ich habe Jahre gebraucht um zu verstehen, was da wirklich abgeht und habe sehr viel nachgedacht, analysiert (hauptsächlich mich und meine verborgene Motive und Muster) und ich kann vorbehaltlos sagen, dass es sich meiner Meinung nach lohnt. Das Leben macht viel mehr Freude.

Schreibe wenn du irgendwelche Bücherempfehlungen haben möchtest oder Ansätze, wie du mit Selbstforschung anfangen kannst.

13.07.2022 16:30 • #43


Blanca

Blanca


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Zitat von SabineWien:
Wenn ich einen neuen Mann kennenlerne ist immer alles nett am Anfang und endet immer das der Kontakt auf einmal abbricht.

Mit oder ohne Begründung?

Zitat von SabineWien:
ich mache Sport, treffe mich mit Freunden aber am Ende endet es immer damit das das alles aufhört, dass mich jemand schroff anredet

Zitat von SabineWien:
Zack, treffe ich auf jemanden, der schlecht gelaunt ist und mich schroff bittet meine Sachen doch woanders hin zu stellen.

Und wie reagierst Du darauf?

Selbst wenn Deine Sachen tatsächlich im Weg lagen (auf einer Sitzbank beispielsweise), so könntest Du doch beispielsweise Deine Sachen zwar beiseite nehmen, dabei aber sowas sagen wie Du, das kann man auch freundlicher fragen. Kein Grund, mich so anzupampen.

Oder wenn's ganz arg war, werd auch selbst ruhig mal schroff: Was fällt Dir eigentlich ein, mich in so einem Unteroffizierston anzupampen? Geht's noch? Und ab da bleibst Du offen abweisend diesem Vereinsmitglied gegenüber, bis es sich bei Dir entschuldigt hat - zur Not bis zum St. Nimmerleinstag. Sollte es in so einem Verhalten allerdings von anderen unterstützt werden (informeller Rudelführer): Verlaß den Verein - der ist dann definitiv falsch für Dich. (Und zwar in der Reihenfolge - nicht andersherum!)

Zitat von SabineWien:
Vor meinen Augen haben alle eine Beziehung und fahren gerade auf Urlaub und ich habe niemanden mit dem ich vereisen kann. Wie gesagt, früher hat mein Leben total anders ausgesehen.

Zitat von SabineWien:
Das Leben findet da draußen statt und ich darf nicht mitspielen. seit Jahren fühle ich mich so.

Zitat von SabineWien:
Ich würde gerne wissen, ob nur ich mich so fühle.

Nein, sicher nicht. Singles werden seit den 1990ern systematisch als defizitär von den Massenmedien präsentiert, ich hatte dazu vor Jahren mal diesen Thread eröffnet: singles-vom-leitbild-zum-sozialschmarotzer-t29591.html
Es wird also medial gepusht, daß man sich als Single so fühlt - und das zeigt sicher nicht nur bei Dir seine Wirkung.

Natürlich kann die Schilddrüsenunterfunktion dazu geführt haben, daß Du besonders dünnhäutig geworden bist; das kannst nur Du allein einschätzen. Achte darauf, wie sich Deine Stimmung ändert, wenn das Medikament abgesetzt bzw. ausgetauscht wird, vielleicht nimmst Du dann auch die Welt wieder positiver wahr - obwohl sie immer noch dieselbe ist wie vorher.

Darüber hinaus kannst Du nur an Deiner inneren Haltung arbeiten. Mach Dir bewußt, was Dir im Leben wirklich wichtig ist und wieviel davon Du bereits erreicht hast. Deine Tochter beispielsweise ist etwas, um das andere Menschen Dich womöglich insgeheim auch beneiden - etwa solche, die gegen ihren Willen kinderlos geblieben sind. Mach Dir auch bewußt, warum Du andere Dinge nicht ereichen konntest. Lag es etwa nur an Dir, wenn frühere Beziehungen gescheitert sind? Ist es Deine Schuld, wenn Ex-Freunde sich ohne ein Wort des Abschieds aus dem Staub machten - oder nicht doch eher deren Feigheit gestundet?

Die richtigen Entscheidungen hast Du meines Erachtens längst für Dich getroffen, indem Du immer mal wieder Hobbies usw. für Dich ausprobierst, aber eben auch nachhaltigen Abstand von anderen nimmst (Datingplattformen, etc.), die sich einfach nicht bewährt haben. Und der Thread hier zeigt, daß Du es auch verstehst, Dir im Zweifel Hilfe und Unterstützung zu suchen. Darin kann ich Dich nur bestärken, mehr fällt mir dazu ehrlich gesagt nicht ein.

Ich drück Dich mal ganz feste und wünsche Dir, daß der Wechsel des Schilddrüsenmedikaments womöglich wirklich einen kurzfristigen Umschwung bringt.

17.07.2022 18:51 • x 1 #44


LittleOwl

LittleOwl


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Guten Morgen

Zitat von SabineWien:
Ich habe seit Ewigkeiten eine Schilddrüsenunterfunktion. Ich nehme aktuell wieder Tabletten. Habe aber eh grad das Gefühl das die vielleicht zu stark sind und das deswegen zu Stimmungsschwankungen führt?

Aktuell wieder? Wie lang ist das? Ja, Schilddrüsenhormone bringen eine Menge durcheinander, aber wenn du schon ne Unterfunktion hast und dich trotzdem wie ein Häufchen Elend fühlst, dann könnte die Dosierung noch nicht stimmen.

Ansonsten, gerade was deinen Vater angeht - Therapie is ja nicht gleich Therapie. Mit irgendwem sprechen wäre da sicher nicht verkehrt, auch wenn es nur für einen kürzeren Zeitraum ist, oder? Schon allein weil es dir generell so schlecht geht.

Du scheinst sehr feinfühlig im Bezug auf Stimmungen in der Umgebung zu sein. Das ist manchmal toll, weil man Gefahren sofort wittern kann, ist aber oft hinderlich. Ein dickes Fell reicht da nicht und abstumpfen ist auch schade. Das Leben ist so viel schöner als man denkt. Das kann auch seinen Ursprung in der Kindheit haben.

Was machst du an Ausgleich für dich? Also nicht für die Arbeit, die Tochter oder andere? Sondern nur für dich? Was magst du, was gefällt dir?

18.07.2022 07:56 • x 1 #45



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