@robrt
bedauerlich in welcher schrecklichen Situation du dich befindest, du hast mein Mitgefühl.
Zitat von robrt: Die Bekanntschaft ist jetzt also gerade mal gut 6 Wochen alt
aber meine Frau hat sich bereits nach 4 Wochen entschieden (das was sie nie wollte) die Familie zu zerstören. Kann das so schnell gehen?
Es geht ja nicht so schnell, sie trägt es schon jahrelang mit sich herum, siehe ihre Depressionen + Angst- und Panikstörungen, diese treten meistens erst dann auf, wenn das Leben nicht mehr stimmt und lange nichts unternommen wird um dieses zu verändern.
Zu den nicht wirkenden Antidepressiva möchte ich dir sagen, dass es schon länger wissenschaftliche Studien darüber gibt, das diese bei leichten bis mittelschweren Depressionen genauso wenig wirken wie Placebos, wobei es bei den Placebos keine Nebenwirkungen gibt und der Glaube daran das es wirksam ist ebenso.
Und ja, es kann , entgegen allgemeiner Behauptungen, auch wissenschaftlich nachgewiesene Wesensveränderungen geben weil diese auf den Hirnstoffwechsel wirken und damit aufs ganze Menschenwesen. Es kann heutzutage auch über bildgebende Maßnahmen erkannt werden wo im Hirn, und auf welche Bereiche sich das auswirkt, nicht neu, aber es verdient sich daran ja auch sehr gut, darauf will keiner verzichten. Dann noch Alk. und Nicotin obendrauf zu geben verstärkt diese Nervengifte.
Antidepressiva brauchen ein sehr langsames Ausschleichen, bevor ein anders probiert werden darf, sonst kann es auch langanhaltende Nebenwirkungen geben die evtl. bleiben könnten.
Hatte deine Frau schon vor euer Ehe damit zu tun ?
Auch die veränderten Hormonveränderungen könnten zu einer Verstärkung ihrer Symptomatik beitragen.
Ich vermute, dass der Andere nur wie ein Sprungbrett für sie dient um sich lösen zu können und dieser für sie jetzt noch wie ein Stimmungsaufheller wirkt, solange bis die rosa Verliebtheitsbrille abfällt und sie gnadenlos mit der Realität konfrontiert wird, denn sie nimmt sich selbst ja überall mit hin.
Zu deiner Trennungsvereinbarung, überlege dir sehr gut worauf du dich da einläßt, lasse dich vorher dafür dringend fachanwaltlich beraten. Auch wenn es ihr Haus ist hast du es mit ausgebaut, mitfinanziert und damit innerhalb der Ehe zur Wertsteigerung beigetragen wofür dir anteilig auch etwas davon zustehen würde.
Zitat von robrt: Ich tendiere zu der Wohnung im Nachbarort, einfach weil es für mich besser wäre. Was meint ihr?
Auf die Kinder schauen oder eher auf sich?
Ich würde mich für den Nachbarort entscheiden, er ist weit genug weg um mehr Abstand zu bekommen, was auch für die Kids gut sein kann um mal andere Luft atmen zu können und nahe genug um den Kontakt gut aufrecht erhalten zu können.
Auch wenns schwer fällt, schaue jetzt auf dich und eure Kids, Sei wie ein König , der um seinen Wert weiß und nicht wie ein Bettler, der alles macht um evtl. ein Almosen zu bekommen.
Ziehe klare Grenzen, wer dich und dein Wohlwollen haben und geniessen will muss auch etwas Entgegenkommendes dafür tun.
Viel Kraft und Glück !