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Alte Muster Bin ich ein Narzisst?

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Diese usgenudelten Label außerhalb einer echten Diagnose helfen nie. Sie scheinen Verhalten zu erklären oder sogar zu entschuldigen obwohl den wenigsten von uns in der Tiefe klatr sein kann, was der Begriff tatsächlich alles beinhaltet.

Wenn man das Gefühl hat, dass eine Beziehung oder Freundschaft n die Schieflage gerät, gilt es Inventur zu machen. Wie war die Situation zu Beginn? Was war daran gut oder weniger gut? Welche Hoffnungen hatte man auf beiden Seiten? Dann benennen wie es heute ist und ob man tatsächlich einen Sinn daran sieht, die Freundschaft oder Beziehung aufrechtzuerhalten. Faktoren dafür könnten sein: Tiefe Liebe, Gemeinsamkeiten, nur gelegentliche Tiefs, eine Disbalance, die sich in absehbarer Zeit wieder aufhebt, leider auch gemeinsamer Besitz. Gegen die Aufrechterhaltung können sprechen: die tiefe Liebe hat sich in Frust und Erschöpfung gewandelt und man weiß nicht, ob sich dieser Zustand äändern wird oder kann.

Es lohnt sich zu analysieren was passieren müsste, damit sich ein guter bis idealer Zustand entsteht. Sich dann fragen, ob die nötgen Schritte realistisch sind. Danach die Grenzen prüfen. Gab es Überschreitungen, die nicht mehr umkehrbar sind? Sind Dinge unter den Teppich gekehrt worden, die immer wieder auftauchen werden?

Dann ein klares Gespräch suchen, in dem man nicht weiter rumniggelt, sondern sagt, dass man die Beziehung weiterhin möchte, aber nicht mehr um jeden Preis. Dann darlegen was sch ändern muss. Dann fragen, wie der Partner die Situation empfindet und was sich aus seiner / ihrer Sicht verändern muss. Das auf beiden Seiten sackren lassen und überprüfen, ob die Beziehung langfristig Sinn macht. Sagen beide ja, erst dann in die Details gehen. Steigt man zu früh ein, ist man wieder auf der gewohnten Niggel-Ebene, die bisher nichts gelöst hat.

Soweit mein Tipp Smile

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