Angst, dass Beziehung an seiner Unsicherheit zerbricht

fragility

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Liebe Community,

seit Monaten lese ich still und heimlich mit. Nun habe ich das große Bedürfnis, euch auch meine Geschichte zu erzählen.

Mein Freund (32) und ich (w, 31) sind seit 4 Jahren ein Paar. Wir wohnen nicht offiziell zusammen, man kann jedoch sagen, dass wir im Grunde bis Ende April diesen Jahres in meiner Wohnung zusammengelebt haben. Leider leidet mein Freund seit Jahren an Depressionen und Zwangsstörungen. Er befindet sich in therapeutischer und medikamentöser Behandlung, aber er hat immer wieder schwere Phasen, in denen es ihm sehr schlecht geht und er "mit Allem unzufrieden" ist. In eine solche Phase rutschte er auch Ende April wieder plötzlich. Ich wusste es in dem Moment, als er abends zu mir nach Hause kam. Konnte es an seinem Gesichtsausdruck erkennen. Er sagte dann, dass er gerade Ruhe bräuchte und fragte mich, ob es in Ordnung wäre, wenn er in dieser Nacht bei sich zu Hause schläft. Das war für mich natürlich völlig in Ordnung, nur... diese Nacht ist nun 3 Monate her...

3 Monate, in denen es ihm wochenlang sehr schlecht ging. Ich habe ihn in dieser Zeit in Ruhe gelassen (das wünschte er sich), ihn nur ab und an wissen lassen, dass ich für ihn da bin wenn er mich braucht. Diese schlimme Phase ist nun aber seit einigen Wochen vorbei und er geht im Grunde wieder seinem normalen Alltag nach. Nur unsere Beziehung ist (noch) nicht wieder "normal". Wir haben Kontakt (aber selten), sehen uns hin und wieder und er übernachtet auch ab und an bei mir. Dies geht meistens von ihm aus. Aber: Er zweifelt, ob unsere Beziehung noch Sinn macht. Er hat plötzlich das Gefühl, er müsse sich entscheiden, ob er den Rest seines Lebens mit mir verbringen will. Er hat wahnsinnige Angst davor mich zu verletzen, wenn er vielleicht in zehn oder zwanzig Jahren merkt, dass es mit uns nicht das Richtige ist. Vielleicht liegt es daran, dass er ein Scheidungskind ist und ihn die Trennung seiner Eltern sehr mitgenommen hat?

Hinzu kommt, dass er generell einfach eine Unzufriedenheit mit seinem Leben verspürt und wohl für sich herausfinden will, ob es (auch) an mir und unserer Beziehung liegt. Nachdem ich lange Zeit meine Füße still gehalten hatte, habe ich ihn am Mittwoch darauf angesprochen. Ich habe ihn gefragt, ob es ihm denn nun ohne mich besser geht. Seine Antwort: "Ich weiß es nicht." Und diese Antwort bekomme ich auf ALLE Fragen, die ich ihm derzeit stelle... Außer auf die Frage, ob er mich noch liebt. Da kam: "Ja, schon, aber das bringt uns ja auch nicht weiter."
Ansonsten weiß er einfach gar nix... Ob es mit uns weitergehen soll oder nicht... Wie er sich die nächste Zeit vorstellt... Er weiß es einfach nicht...

Kann sich wer von euch vorstellen, dass es mich langsam wahnsinnig macht? Es gibt Tage, an denen ich gut damit umgehen kann und ich mir denke, ich warte einfach mal ab was passiert und ob bzw. wie er auf mich zukommt. Aber wie lange soll ich warten? Versteht mich nicht falsch, ich lebe mein Leben und gehe raus, treffe Freunde etc. Aber es ist eben immer in meinem Kopf...
Dann gibt es Tage, an denen ich denke, ich kann einfach nicht mehr... Leider war am Mittwoch solch ein Tag und er hat es mitbekommen Er sagte dann, vielleicht sollten wir uns erstmal trennen, damit ich zur Ruhe komme... Weil er möchte, dass es mir gut geht... Klar, das will ich ja auch. Aber ich tue mich so schwer damit, mich jetzt aus Vernunft zu trennen, weil er nicht weiß was er will. Ich wünsche mir einfach so sehr, dass er entweder "Ja" oder eben "Nein" (damit ich abschließen kann) zu mir sagt. Nur das kann er einfach nicht.

Ich habe mich in den letzten Jahren viel informiert über die Krankheit Depressionen und weiß daher, dass es vielen Depressiven schwer fällt Entscheidungen zu treffen (egal welcher Art). Das habe ich im Alltag auch hin und wieder bei ihm bemerkt. Ich versuche daher ihm Verständnis entgegen zu bringen. Nur: Was soll ich nun tun? Das geht ja nun schon 3 Monate so... Hat wer von euch einen Rat für mich?

Danke an alle, die dies bis hierhin gelesen haben. Und sorry für evtl. Rechtschreibfehler, ich schreibe mit dem Handy...

Traurige, aber liebe, Grüße
fragility

24.07.2015 17:24 • #1


Revage


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Zitat von fragility:
Ich wünsche mir einfach so sehr, dass er entweder "Ja" oder eben "Nein" (damit ich abschließen kann) zu mir sagt. Nur das kann er einfach nicht.



Du doch anscheinend auch nicht ? Sorry, aber ich finde dein Verhalten etwas feige. Du willst dass ER eine Entscheidung über DICH trifft, weil du zu feige dafür bist EIGENSTÄNDIG eine Entscheidung für DICH zu treffen.

Ich finde sein Verhalten wirklich unter aller Sau. Er ist derjenige der seine Depressionen nicht in den Griff bekommt und sein Umfeld, welches ihm zu helfen versucht, einfach nur runter zieht und das mit einer Undankbarkeit bestraft.
Der Mann tanzt dir auf der Nase herum und du merkst es nicht.

Die Beziehung hat längst die Augenhöhe verloren, du bist nicht mehr glücklich und hast sogar noch Angst vor einer Trennung. Vor was hast du denn Angst ? Kann es dir wirklich noch schlechter gehen, als mit einem undankbaren depressiven Freund, der deine Hilfe nicht wertzuschätzen weiß ?

Nach der Aussage von ihm, dass "es besser sei sich erstmal zu trennen" hätte ich ihn vor die Türe gesetzt und Goodbye gerufen.

Meine Emfehlung: Die Beziehung (die schon lange keine mehr ist) endlich beenden und wieder selbstständig werden, denn mit 30 hast du potentiell mehr Chancen auf dem Singlemarkt als mit 35 oder 40

24.07.2015 18:06 • #2



Angst, dass Beziehung an seiner Unsicherheit zerbricht

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fragility


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Ich danke dir sehr für deine Meinung.

Jedoch habe ich sehr wohl eine Entscheidung getroffen und zwar FÜR ihn/uns. Ich finde nicht, dass das feige ist. Und diese Entscheidung habe ich getroffen, weil ich in der Beziehung mit ihm glücklich bin (die letzten 3 Monate natürlich ausgenommen). Mein obiger Post beschreibt ja nur die schlechte letzte Zeit, nicht die ganzen letzten 4 Jahre.

Bei dem Hinweis auf meine Chancen auf dem Singlemarkt musste ich etwas schmunzeln. Das höre ich momentan öfter. Aber: Ich bin ein Mensch, der sehr gut mit sich alleine leben kann. Ich brauche nicht zwingend einen Partner an meiner Seite um glücklich und zufrieden zu sein und stelle mir meine Zukunft auch nicht zwingend mit Haus, Heirat und Kindern vor. Bevor ich meinen jetzigen Partner kennenlernte, war ich über 4 Jahre Single und es ging mir gut.

Mir geht es einfach um ihn, den Menschen ansich. Den ich trotz dieser sch*** Krankheit liebe und nicht verlieren möchte.

24.07.2015 18:32 • #3


Romel


Hallo Fragility
Wenn jemand mal eine Lebenssituation erwischt, inder man seine Gedanken sammeln muss oder neue Wege sucht für sich, ist eine Auszeit in Ordnung.
in diesem Fall wird aber keine sachliche Erklärung von ihm abgegeben, (eine Depression ich brauch mal eben Ruhe und lässt 3 Monate vergehen ist für mich keine akzeptable Begründung).
Es wird auch keine Angaben gemacht von ihm, um was er wriklich geht in diesem Falle eurer Beziehung und einfach alles mal so in der Luft hängen gelassen.

Ich würde mir hier an Deiner Stelle mal ein ordentliches Gespräch mit wesentlichen Gründen und Zeitangaben verschaffen, weil das Wort Depression entschuldigt sein Verhalten nicht.

Du hängst zwischen Tür und Balken und ohne seine Erklärung und Ansicht wird das auch so bleiben.

Was mir bisschen sauer aufstösst ist, dass er seit diesen 3 vergangenen Monaten alle seine normalen Alltagstätigkeiten etc wieder aufnahm ausser eure Beziehung zeugt doc davon, dass es nicht die Depression sein kann?

Ich würde mir da mal Klarheit verschaffen bei einem Gespräch an Deiner Stelle.

24.07.2015 18:47 • #4


plusminus


Zitat:
Diese schlimme Phase ist nun aber seit einigen Wochen vorbei und er geht im Grunde wieder seinem normalen Alltag nach. Nur unsere Beziehung ist (noch) nicht wieder "normal".
[...]
Ich habe ihn gefragt, ob es ihm denn nun ohne mich besser geht. Seine Antwort: "Ich weiß es nicht." Und diese Antwort bekomme ich auf ALLE Fragen, die ich ihm derzeit stelle...

@fragility
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die (schlimme) Phase noch nicht vorbei ist. Auch wenn ein depressiver Mensch wieder seinem Alltag nachgeht, kann er sich trotzdem noch 'mittendrin' befinden. Häufig kriegt dann nur das ganz nahe Umfeld mit, wie es den Betroffenen wirklich geht. Nicht selten mobilisieren sie die letzten Kraftreserven für das unauffällige Funktionieren im Alltag und sobald sie zuhause sind (bei einer Person, der sie vertrauen), reicht die Kraft nicht mehr aus, um sich auch da noch zu verstellen.
Auch seine ständigen "Ich weiß nicht"-Antworten sind typisch für Depressive und können somit ein deutliches Indiz dafür sein, dass er die letzte Phase eben doch noch nicht überwunden hat.

Zitat:
Ich habe mich in den letzten Jahren viel informiert über die Krankheit Depressionen und weiß daher, dass es vielen Depressiven schwer fällt Entscheidungen zu treffen (egal welcher Art). Das habe ich im Alltag auch hin und wieder bei ihm bemerkt. Ich versuche daher ihm Verständnis entgegen zu bringen.

Es fällt vielen Depressiven tatsächlich schwer, Entscheidungen zu treffen. Sogar die einfachsten Entscheidungen (Pizza mit Salami oder mit Schinken) werden dann zur Tortur. Sie können sich nicht festlegen, weil sie Sorge haben, dass die getroffene Entscheidung die falsche war. Manchmal können sie es auch nicht, weil sie tatsächlich gerade nicht wissen, was sie wollen. Und manchmal usw.

Nicht Betroffene kommen häufig an ihre Grenzen, weil sie nicht-Können mit nicht-Wollen gleichsetzen. Weil sie es irrtümlich (!) für eine faule Ausrede halten. Weil sie ein nicht-Können nicht akzeptieren wollen.

Ich finde es gut, dass du mit Verständnis reagierst. Und ich fände es zeitlich ungünstig, würdet ihr in der jetzigen Phase eine Entscheidung gegen euch treffen. Solche schwerwiegenden Entschlüsse sollte man nicht fassen, solange die reelle Möglichkeit besteht, dass die letzte depressive Phase noch nicht (ganz) vorbei ist (mit allen Restausläufern). Bitte ihn um ein paar Wochen Geduld. Gönnt euch beiden etwas Ruhe nach diesen schlimmen letzten 3 Monaten. Versuche, ihn zu beruhigen. Er muss sich nicht (!) jetzt sofort entscheiden, ob er die nächsten 20 Jahre mit dir verbringen will. Das kann er auch noch in ein paar Monaten machen, wenn es ihm (gefühlt) besser geht. Wenn er allgemein wieder klarer sieht und die Antwort auf alle Fragen nicht mehr "Ich weiß nicht." lautet.

Ich wünsche dir viel Kraft. Und den nötigen Abstand. Achte darauf, dass sein "Zustand" DIR nicht zu nahe geht.

24.07.2015 20:13 • #5


fragility


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Vielen lieben Dank an euch beide für eure Meinungen und Denkanstöße. Ich denke, dass ich daraus einiges für mich mitnehmen kann.

Es ist momentan so, dass unsere Gespräche recht stockend verlaufen. Ich weiß letztendlich nicht, was er den ganzen Tag über so treibt. Für mich sieht es "von außen" so aus, als würde er sein Leben so weiterführen wie bisher, da er wieder arbeiten geht, sich hin und wieder mit Freunden trifft, etc. Es scheint eben, als wäre die Beziehung das Einzige, was er verändert hat. Darauf habe ich ihn auch angesprochen und er antwortete bloß:"Das stimmt doch gar nicht!", komnte mir aber auch nicht mehr dazu sagen...

Dass was du, Plusminus, über das Nicht-Können/Nicht-Wollen schreibst, scheint nämlich genau das Dilemma zu sein, in dem er steckt. Er sagt, dass er nicht kann. Dass er nicht weiß was er will und dementsprechend nicht agieren kann. Fast verzweifelt fragte er mich, woher ich denn z.B. damals wusste, was ich mal beruflich machen will. Ähm, keine Ahnung. Irgendwie wusste ich das halt. Wie soll man denn jemandem erklären, woher man weiß was man will? Wie kann er das für sich herausfinden?

Das Problem ist halt auch: Er geht nicht offen mit seiner Erkrankung um... Es hat sehr lange gedauert, bis er sich mir anvertraute und ich glaube, bis heute weiß ich trotzdem nur ein Bruchstück von Allem. Er hat (wie er auch immer wieder gerne betont) einen großen Freundes-/Bekanntenkreis. Die ihn jedoch nur als den Spaßvogel kennen, der er ist, wenn es ihm gut geht oder es ihm gelingt seinen wahren Gemütszustand zu verbergen. Für mich ist es daher auch schwierig mit jemandem darüber zu sprechen, weil sie seine Situation gar nicht so richtig kennen. Natürlich höre ich daher von Anderen momentan oft Sachen wie: "Der will dich doch nur warmhalten." etc. Nennt mich von mir aus alle naiv, aber das glaube ich einfach nicht.

Ich wünschte, ich könnte ihm daraus helfen... Er ist seit 3 Jahren bei einem Psychiater/Psychotherapeuten in Behandlung und wenn er von einem Termin kommt, sagt er manchmal:"Der hört mir gar nicht richtig zu!". Dazu kommt, dass er selbst sich mit dem Reden halt sehr schwer tut... Und für mich sieht es daher leider so aus, als würde er nur mit Medis "ruhiggestellt" werden (die ihn gefühlsmäßig ziemlich abstumpfen lassen), aber sonst nix passiert. Er kommt nicht weiter Ich habe ihn einmal vorsichtig darauf angesprochen, ob er nicht mal über einen Klinikaufenthalt nachdenken möchte... Dies hat er auch getan, aber nach dem nächsten Termin bei seinem Psychiater/Psychotherapeuten sagte er dann nur:"Er hat gesagt, das wäre nicht nötig." Damit war das Thema dann auch gegessen... Sollte ich ihm vielleicht mal anbieten, mit zu einem der nächsten Termine zu gehen?

Ach, jetzt hab ich so einen Roman geschrieben, sorry... Ich weiß, dass ich darauf Acht geben muss, dass es mir nicht zu Nahe geht. Aber heute ist so ein Tag, an dem mir einfach nach zu Mute ist.

25.07.2015 14:26 • #6


plusminus


Hallo fragility,

Zitat:
Es scheint eben, als wäre die Beziehung das Einzige, was er verändert hat. Darauf habe ich ihn auch angesprochen und er antwortete bloß:"Das stimmt doch gar nicht!", komnte mir aber auch nicht mehr dazu sagen...

Ich glaube dir. Und ich glaube ihm. Eure jeweilige Wahrnehmung der Situation decken sich zur Zeit einfach nicht. Nach deinen Ausführungen halte ich es für noch wahrscheinlicher als in meinem 1. Beitrag, dass er immer noch in einer depressiven Phase steckt.

Zitat:
Ich wünschte, ich könnte ihm daraus helfen...

Wünschen kannst du es dir natürlich, aber sei dir dennoch klar darüber - DU kannst ihm NICHT helfen. Du kannst "nur" in seiner Nähe sein, sein ambivalentes Verhalten aushalten und hoffen, dass seine Behandlung zum Erfolg führt - ohne DICH dabei aus den Augen zu verlieren. Solltest du feststellen, dass du mit ihm bzw. durch ihn unglücklicher als glücklich bist, dann...

Zitat:
Er ist seit 3 Jahren bei einem Psychiater/Psychotherapeuten in Behandlung und wenn er von einem Termin kommt, sagt er manchmal:"Der hört mir gar nicht richtig zu!". Dazu kommt, dass er selbst sich mit dem Reden halt sehr schwer tut... Und für mich sieht es daher leider so aus, als würde er nur mit Medis "ruhiggestellt" werden (die ihn gefühlsmäßig ziemlich abstumpfen lassen), aber sonst nix passiert. Er kommt nicht weiter Ich habe ihn einmal vorsichtig darauf angesprochen, ob er nicht mal über einen Klinikaufenthalt nachdenken möchte... Dies hat er auch getan, aber nach dem nächsten Termin bei seinem Psychiater/Psychotherapeuten sagte er dann nur:"Er hat gesagt, das wäre nicht nötig." Damit war das Thema dann auch gegessen...

Wenn sein Resümee lautet "Der hört mir gar nicht zu!" und "Der sagt, dass ein Klinikaufenthalt nicht nötig ist."... wenn *das* nach 3 (!) Jahren unter'm Strich stehenbleibt, dann ist das ein beschissenes Resultat. Und dann sollte er m.E. unbedingt und schnellstmöglich den Therapeuten wechseln. Noch will dein Freund gesund werden, bleibt er noch ein paar Monate/Jahre bei diesem Therapeuten, kann es sein, dass er resigniert und sich damit abfindet, dass es halt Phasen gibt, in denen er vor sich hinvegetiert. Die Krux daran ist, dass diese Phasen dann immer länger und schwärzer werden können, bis... ja, bis...

Und was das Abstumpfen der Gefühle angeht... Solange er noch so drauf ist, wie er gerade drauf ist, thematisiere eure Beziehung nicht über Gebühr. Er fühlt im Moment wahrscheinlich weniger und an manchen Tagen gar nichts. Ja, (vielleicht) auch für dich. Es ist möglich, dass seine Liebesbekundungen momentan nicht emotionaler, sondern rein kognitiver Natur sind, aber... so ist das eben manchmal. Und es kann durchaus auch wieder umschwenken.

Sag ihm, dass du gern in seiner Nähe bist und bleiben würdest, wenn er dich lässt... dass du Geduld hast und gern noch ein bisschen abwarten würdest, was eine finale Entscheidung gegen euch angeht. Bitte ihn, Geduld mit sich selbst zu haben. Auch er sollte zur Zeit, in seinem Zustand, nicht über so was Elementares entscheiden wie eure Beziehung oder seine berufliche Zukunft. Das macht ihm nur noch mehr Druck. Es ist gut, dass er etwas mit Freunden unternimmt. Vielleicht könnt auch ihr beide (wieder) mehr unternehmen. Er und ihr braucht schöne Momente.

Viele Grüße und einen guten Start in die neue Woche.

27.07.2015 00:04 • #7




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