J
Julie18
Gast
Hallo zusammen,
ich bin 25 und mittlerweile 8 Jahre mit meinem Freund zusammen. Wir waren zwischendurch einmal kurz getrennt (aus guten Gründen), aber irgendwie bin ich dann doch wieder zurückgegangen. Wir sind grundverschieden, streiten viel und haben zu den meisten Themen einfach eine andere Meinung. Aber dann waren da auch wieder die guten Zeiten, in denen ich schon glücklich war. Wir haben eigentlich relativ schnell zusammen gewohnt allerdings bei seinen Eltern im Haus, weshalb es auch aufgrund fehlender Privatsphäre oftmals zu Auseinandersetzungen kam. Irgendwann hab ich es nicht mehr ausgehalten weil er kein Interesse daran hatte mit mir nach einer gemeinsamen Wohnung zu suchen, in der wir uns beide wohlfühlen, also habe ich für mich entschieden mir eine eigene Wohnung zu suchen und dann zu schauen wie es weitergeht. Es ist dann irgendwie doch dazu gekommen, dass er mitgezogen ist, aber es hat mich wider Erwarten einfach nicht glücklich gemacht. Mein Freund ist eher faul, lässt viel liegen und macht nichts ohne, dass man ihn darauf aufmerksam macht. Wenn ich ihn drauf anspreche, dass mich das enttäuscht, bekomme ich nur Vorwürfe, dass ich übertreiben würde und es ihm wie es ist halt gefällt. Wenn ich ihn darauf anspreche ob er sich vorstellen kann mich irgendwann zu heiraten oder eine Familie zu haben, sagt er nur dass er das jetzt noch nicht weiß. Es häufen sich einfach Situationen, die mich verletzen und ich frage mich schon lange, ob es das wirklich gewesen sein soll und ob ich das immer weiter so durchziehen sollte. Wenn ich die Situation anspreche, redet er nicht wirklich mit mir, dabei bin ich eigentlich jemand, der sich gerne ausspricht.
Ich habe extrem Angst davor mich zu trennen, weil ich es vielleicht bereuen könnte. Wir sind schon so lange zusammen und unsere Familien kennen sich. Ich weiß aber leider auch nicht ob es einfach auch die Angst vorm alleine sein ist oder davor, dass es auch mit niemand anderem besser laufen könnte. Ich will ihn anders herum auch nicht verletzen, will seiner Familie nicht vor den Kopf stoßen, will ihn nicht vor die Tür setzen, weil ich das Gefühl habe ich muss es weiter versuchen, aber ich merke auch, dass es mir einfach die Energie raubt. Ich bin nur noch unglücklich oder versuche mich dazu zu zwingen glücklich zu sein. Ihr merkt es ist schwierig zu beschreiben, aber ich weiß einfach nicht mehr weiter. Vielleicht kennt jemand diese Situation ja. Meine Freunde fragen mich nur warum ich das alles schon so lang mitmache und dann öffnet es mir auch für einen kurzen Moment die Augen, wenn er aber dann neben mir sitzt, habe ich sofort ein schlechtes Gewissen, weil ich so egoistisch denke.
ich bin 25 und mittlerweile 8 Jahre mit meinem Freund zusammen. Wir waren zwischendurch einmal kurz getrennt (aus guten Gründen), aber irgendwie bin ich dann doch wieder zurückgegangen. Wir sind grundverschieden, streiten viel und haben zu den meisten Themen einfach eine andere Meinung. Aber dann waren da auch wieder die guten Zeiten, in denen ich schon glücklich war. Wir haben eigentlich relativ schnell zusammen gewohnt allerdings bei seinen Eltern im Haus, weshalb es auch aufgrund fehlender Privatsphäre oftmals zu Auseinandersetzungen kam. Irgendwann hab ich es nicht mehr ausgehalten weil er kein Interesse daran hatte mit mir nach einer gemeinsamen Wohnung zu suchen, in der wir uns beide wohlfühlen, also habe ich für mich entschieden mir eine eigene Wohnung zu suchen und dann zu schauen wie es weitergeht. Es ist dann irgendwie doch dazu gekommen, dass er mitgezogen ist, aber es hat mich wider Erwarten einfach nicht glücklich gemacht. Mein Freund ist eher faul, lässt viel liegen und macht nichts ohne, dass man ihn darauf aufmerksam macht. Wenn ich ihn drauf anspreche, dass mich das enttäuscht, bekomme ich nur Vorwürfe, dass ich übertreiben würde und es ihm wie es ist halt gefällt. Wenn ich ihn darauf anspreche ob er sich vorstellen kann mich irgendwann zu heiraten oder eine Familie zu haben, sagt er nur dass er das jetzt noch nicht weiß. Es häufen sich einfach Situationen, die mich verletzen und ich frage mich schon lange, ob es das wirklich gewesen sein soll und ob ich das immer weiter so durchziehen sollte. Wenn ich die Situation anspreche, redet er nicht wirklich mit mir, dabei bin ich eigentlich jemand, der sich gerne ausspricht.
Ich habe extrem Angst davor mich zu trennen, weil ich es vielleicht bereuen könnte. Wir sind schon so lange zusammen und unsere Familien kennen sich. Ich weiß aber leider auch nicht ob es einfach auch die Angst vorm alleine sein ist oder davor, dass es auch mit niemand anderem besser laufen könnte. Ich will ihn anders herum auch nicht verletzen, will seiner Familie nicht vor den Kopf stoßen, will ihn nicht vor die Tür setzen, weil ich das Gefühl habe ich muss es weiter versuchen, aber ich merke auch, dass es mir einfach die Energie raubt. Ich bin nur noch unglücklich oder versuche mich dazu zu zwingen glücklich zu sein. Ihr merkt es ist schwierig zu beschreiben, aber ich weiß einfach nicht mehr weiter. Vielleicht kennt jemand diese Situation ja. Meine Freunde fragen mich nur warum ich das alles schon so lang mitmache und dann öffnet es mir auch für einen kurzen Moment die Augen, wenn er aber dann neben mir sitzt, habe ich sofort ein schlechtes Gewissen, weil ich so egoistisch denke.