Broetchen
Gast
mein Thema wird euch nicht neu sein.
Ich weiß nicht, ob ich hier überhaupt richtig bin. Es handelt sich nicht um Liebeskummer im eigentlichen Sinn.
Ich hatte einen guten Freund. Dieser Mensch ist mir unglaublich wichtig. Es war nie einfach zwischen uns, er hat wohl schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht und lies das immer wieder an mir aus. Immer wieder abstruse Beschuldigungen wegen meines Frauseins, 2x auch Beleidigungen usw.
Trotzdem habe ich immer gekämpft um diese Freundschaft.
Leider ohne Erfolg. Er hat den Kontakt abgebrochen. "Für immer!"
Das hat er schon öfter. Ich habe so manches Mal das Gespräch zu ihm gesucht um ihn nicht zu verlieren und am Ende wollte er die Freundschaft doch nie beenden, sondern hat immer nur aus Impulsivität alles beendet.
Dieses Mal ist es anders. Ich wollte ihn zu einer Veranstaltung einladen, er hat mir (in meinen Augen ohne Grund) mal wieder vorgeworfen, ich würde auf ihn stehen. Als ich das abstritt und ihm erklärte, dass mich das Thema nervt (ich bin vergeben! Außerdem ist er 20 Jahre älter!), wünschte er mir viel Spaß beim Koitus mit meinem Freund und meinte, ich soll es nicht wagen, ihn nochmal zu kontaktieren, ich sei psychisch krank. (?!)
Tja. Mein Verstand sagt ganz klar, dass es das jetzt war. Ich habe nicht die Energie, nochmal das Gespräch zu suchen. Es wird sich nichts ändern. Und offensichtlich liegt ihm auch nichts an mir.
Ich werde bald umziehen und dann werden wir uns nie wiedersehen.
Die Traurigkeit wird dann irgendwann ein Ende haben, das weiß ich.
Und trotzdem... warum liegt mir an jemandem, der so mit mir umgeht noch so viel? Warum bricht mir der Gedanke, ihn nie wieder zu sehen, fast das Herz? Wie halte ich mich davon ab, darauf zu hoffen, dass er irgendwann doch wieder der Alte sein könnte, den ich vor 1,5 Jahren kennen gelernt hatte?
Ich hatte diese Situation noch nie und ich habe keine Ahnung, wie ich damit umgehen kann.
Über einen Austausch würde ich mich freuen.