meerkätzchen
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Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier und auf der Suche nach Hilfe, wie ich es endlich schaffe Schluss zu machen. Wie habt ihr euch dazu überwunden? Wie ging es euch danach? Ist es normal, dass man auch als der "böse" Schlussmacher Liebeskummer hat?
Kurz zur Backgroundstory: Mein Freund (25) und ich (25) sind seit 3 Jahren ein Paar. Er hatte von Anfang an Probleme seine Gefühle zu zeigen, ich vermute eine leichte Form des Asperger-Syndroms. Trotzdem hatten wir viele schöne Momente, in denen die Wärme und Herzlichkeit jedoch fast immer zu mindestens 70 Prozent von mir ausging. Er fand es schön, konnte jedoch nur schwer von sich aus liebevoll sein. Anfangs dachte ich ich könne damit leben, dass er seine Liebe eher dadurch zeigt indem er praktische Dinge für mich erledigt, mir zuhört, einfach "da ist", oder mir mit wahrer Engelsgeduld das Snowboarden beibringt. Emotionale Zuneigung, wie ein "Ich vermisse dich", eine innige Umarmung, oder einen Blumenstrauß musste ich meistens einfordern.
Mit der Zeit ging ich daran kaputt von ihm keine tiefe Zuneigung entgegengebracht zu bekommen. Er war außerdem häufig unloyal, hat mich nicht ernst genommen... Vor einer Woche bevor er in den Urlaub fuhr dann für mich der Supergau: Wir saßen in einer Bar, er schrieb eine Sms und ich tippte auf sein Handydisplay, um ihn ein wenig zu ärgern
Daraufhin schlug er grob meinen Arm weg und tat mir dabei ein wenig weh. (Unabsichtlich!) Für mich war diese Geste der Horror, da ich als Kind von meinem Vater oft verprügelt wurde. Das weiß er auch. Mir schossen sofort die Tränen in die Augen. Er ignorierte mein Weinen und als ich ihm sagte er hätte mir gerade weh getan und was das in mir auslöst machte er mir einen Vorwurf. Ich sei selbst schuld, weil er gerade eine sehr wichtige SMS geschrieben hätte. Letztendlich habe ich mich dann entschuldigt und ihn umarmt, obwohl ich mir in dem Moment eigentlich gewünscht hätte, dass er mich umarmt
Diese kurze Szene beschreibt unsere Beziehung ziemlich gut.
Nun trage ich mich mit dem Gedanken ihn zu verlassen, wenn er aus dem Urlaub zurück kommt. Natürlich meldet er sich selten und ich muss ihn dazu drängen mir mal zu sagen, dass ich ihm fehle. Ich hab einfach keine Kraft mehr. Aber der Gedanke daran, dass er weg ist, ich nicht mehr zu ihm fahren kann um mich an ihn zu kuscheln, ihn nicht mehr anrufen kann, wenn es etwas zu erzählen gibt... der Gedanke macht mich sehr traurig...Ich hab solche schreckliche Angst vor dem Alleinsein!
Seit 3 Jahren habe ich so viele Gefühle in diese Beziehung gesteckt. Bin immer wieder gegen seine Mauer angerannt
Jetzt fehlt mir die Kraft den letzten Schritt zu tun und ihn zu verlassen. Und ich frage mich auch: Was, wenn es ein Riesenfehler ist? Was, wenn unsere Beziehung gar nicht so schlecht ist wie ich es denke? Vielleicht habe ich zu hohe Erwartungen?
Ich würde mich sehr über Tipps und eure Erfahrungen zum Thema "Schluss machen" freuen, denn im Moment weiß ich weder ein noch aus... Vielen Dank schonmal fürs Durchlesen
ich bin neu hier und auf der Suche nach Hilfe, wie ich es endlich schaffe Schluss zu machen. Wie habt ihr euch dazu überwunden? Wie ging es euch danach? Ist es normal, dass man auch als der "böse" Schlussmacher Liebeskummer hat?
Kurz zur Backgroundstory: Mein Freund (25) und ich (25) sind seit 3 Jahren ein Paar. Er hatte von Anfang an Probleme seine Gefühle zu zeigen, ich vermute eine leichte Form des Asperger-Syndroms. Trotzdem hatten wir viele schöne Momente, in denen die Wärme und Herzlichkeit jedoch fast immer zu mindestens 70 Prozent von mir ausging. Er fand es schön, konnte jedoch nur schwer von sich aus liebevoll sein. Anfangs dachte ich ich könne damit leben, dass er seine Liebe eher dadurch zeigt indem er praktische Dinge für mich erledigt, mir zuhört, einfach "da ist", oder mir mit wahrer Engelsgeduld das Snowboarden beibringt. Emotionale Zuneigung, wie ein "Ich vermisse dich", eine innige Umarmung, oder einen Blumenstrauß musste ich meistens einfordern.
Mit der Zeit ging ich daran kaputt von ihm keine tiefe Zuneigung entgegengebracht zu bekommen. Er war außerdem häufig unloyal, hat mich nicht ernst genommen... Vor einer Woche bevor er in den Urlaub fuhr dann für mich der Supergau: Wir saßen in einer Bar, er schrieb eine Sms und ich tippte auf sein Handydisplay, um ihn ein wenig zu ärgern
Diese kurze Szene beschreibt unsere Beziehung ziemlich gut. Nun trage ich mich mit dem Gedanken ihn zu verlassen, wenn er aus dem Urlaub zurück kommt. Natürlich meldet er sich selten und ich muss ihn dazu drängen mir mal zu sagen, dass ich ihm fehle. Ich hab einfach keine Kraft mehr. Aber der Gedanke daran, dass er weg ist, ich nicht mehr zu ihm fahren kann um mich an ihn zu kuscheln, ihn nicht mehr anrufen kann, wenn es etwas zu erzählen gibt... der Gedanke macht mich sehr traurig...Ich hab solche schreckliche Angst vor dem Alleinsein!
Seit 3 Jahren habe ich so viele Gefühle in diese Beziehung gesteckt. Bin immer wieder gegen seine Mauer angerannt
Jetzt fehlt mir die Kraft den letzten Schritt zu tun und ihn zu verlassen. Und ich frage mich auch: Was, wenn es ein Riesenfehler ist? Was, wenn unsere Beziehung gar nicht so schlecht ist wie ich es denke? Vielleicht habe ich zu hohe Erwartungen? Ich würde mich sehr über Tipps und eure Erfahrungen zum Thema "Schluss machen" freuen, denn im Moment weiß ich weder ein noch aus... Vielen Dank schonmal fürs Durchlesen