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Angst vor dem Alleinsein nach Trennung

MissYoga

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21.02.2016 20:39 • x 1 #1


Selbstliebe

Selbstliebe


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Schau der Angst in die Augen und sie wird blinzeln!

Wenn du nie ohne Partner warst, könnte deine Angst in dem Unbekannten begründet sein. Du weißt nicht, was auf dich zukommt, deshalb hast du Angst. Diffuse Angst. Du kannst deine Angst auch umleiten in Neugierde: Ich freue mich aufs Alleinsein, denn das ist eine Herausforderung, die mir zu persönlichen Wachstum und Reife verhilft.

Versuch also deine Haltung zur Angst zu verändern, indem du deine neue Lebenssituation mit positiven Aspekten belegst. Mit deinen Gedanken beeinflusst du deine Gefühle!

21.02.2016 20:50 • x 4 #2



Angst vor dem Alleinsein nach Trennung

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valaki

valaki


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Hallo MissYoga

ich kann dich gut verstehen...bei mir ist genau das gleiche..wenn du ein Lösung gefunden hast, bitte schreib mir!

21.02.2016 21:01 • #3


MissYoga


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Zitat von Selbstliebe:
Schau der Angst in die Augen und sie wird blinzeln!

Wenn du nie ohne Partner warst, könnte deine Angst in dem Unbekannten begründet sein. Du weißt nicht, was auf dich zukommt, deshalb hast du Angst. Diffuse Angst. Du kannst deine Angst auch umleiten in Neugierde: Ich freue mich aufs Alleinsein, denn das ist eine Herausforderung, die mir zu persönlichen Wachstum und Reife verhilft.

Versuch also deine Haltung zur Angst zu verändern, indem du deine neue Lebenssituation mit positiven Aspekten belegst. Mit deinen Gedanken beeinflusst du deine Gefühle!


Vielen lieben Dank für deine Worte, ich werde es versuchen. Ja meine Ängste gehen schon dahin, dass ich Angst habe, krank zu werden und hab dann niemanden, der für mich da ist etc.
Mein Mann gab mir Sicherheit und diese ist nach der Trennung weggebrochen. Meine Tochter ist 20 und wohnt nun mehr bei Ihrem Freund als zu Hause. Das ist noch eine große Veränderung in meinem Leben. Dann hatte ich mich nun an meinen neuen Freund stark geklammert und wollte zu ihm ziehen und nun ging das in die Brüche. Ist viel auf einmal. Es gibt auch schöne Tage und ich unternehme viel mit Freunden. Allerdings ist das auch anstrengend und mein Wunsch wäre es, für mich alleine zu sein und mich wohl zu fühlen. Aber wenn ich nach der Arbeit heimkomme, dann weine ich sehr oft und der Sonntag ist auch schlimm ... ich war früher ein positiver und starker Mensch. Eine so lange Krise habe ich noch nie gehabt.

21.02.2016 21:16 • x 1 #4


MissYoga


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Zitat von valaki:
Hallo MissYoga

ich kann dich gut verstehen...bei mir ist genau das gleiche..wenn du ein Lösung gefunden hast, bitte schreib mir!


Ja mach ich ich habe gerade ein paar Minuten im Wohnzimmer gejoggt um außer Atem zu kommen.
Das hat spontan geholfen, nun geht es mir für den Moment besser. Das habe ich schon öfter gemacht und tut gut. Allerdings kostet es Überwindug es gerade dann zu tun, wenn es einem schlecht geht,
alles Gute für dich

21.02.2016 21:23 • x 2 #5


Blunda

Blunda


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Ich wünschte mir im Moment auch, ich könnte eine von den Singles sein, die einfach zufrieden sind mit sich alleine. Bin ich aber nich. Es stellt mich nichts wirklich zufrieden was ich tue und ich bin irgendwie angepisst von der Situation.

Single bin ich jetzt seit etwas mehr als 1 1/2 Jahren. Ich komme gut alleine zurecht so is es nich. Kann gut für mich sorgen und alles soweit ist in Ordnung. Schön, das ich mich nicht um jemanden scheren muss der da ist. Ich steh auf, wann ich will, ich geh ins Bett wann ich will und ich räume auf wann ich will.

Bin aber auch jemand der gern in ner Beziehung ist. Nur treff ich immer auf die....du bist nett, ich kann mir aber nicht mehr mit dir vorstellen-Typen
Ziemlich frustrierend.

Ich glaub da gibt es kein Patentrezept. Manche sind wohl glücklich mit der Single-Situation und andere eben weniger.

Wenn´s absolut gar nicht anders geht und man merkt es wird überhaupt nicht besser, sollte man evtl mal eine Therapie in erwägung ziehen.
Ich werd das woh auch noch mal machen, wenn ich umgezogen bin und woanders wohne. Für die 3 Monate lohnt sich´s auch nicht.

21.02.2016 21:30 • x 2 #6


MissYoga


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Zitat von Blunda:
Ich wünschte mir im Moment auch, ich könnte eine von den Singles sein, die einfach zufrieden sind mit sich alleine. Bin ich aber nich. Es stellt mich nichts wirklich zufrieden was ich tue und ich bin irgendwie angepisst von der Situation.

Single bin ich jetzt seit etwas mehr als 1 1/2 Jahren. Ich komme gut alleine zurecht so is es nich. Kann gut für mich sorgen und alles soweit ist in Ordnung. Schön, das ich mich nicht um jemanden scheren muss der da ist. Ich steh auf, wann ich will, ich geh ins Bett wann ich will und ich räume auf wann ich will.

Bin aber auch jemand der gern in ner Beziehung ist. Nur treff ich immer auf die....du bist nett, ich kann mir aber nicht mehr mit dir vorstellen-Typen
Ziemlich frustrierend.

Ich glaub da gibt es kein Patentrezept. Manche sind wohl glücklich mit der Single-Situation und andere eben weniger.

Ich wünsche dir alles Gute und dass du einen tollen Partner findest.
Ich habe eine Therapie angefangen, hoffe trotzdem auch hier Gleichgesinnte zu finden, die ihre Angst überwunden haben und mir Tipps geben können-
Als ich in deinem Alter war, habe ich mit meiner Tochter, damals 6 Jahre, nach der Trennung meines 1. Mannes auch schon mal alleine gelebt, da hatte ich diese Ängste nicht. Ich habe Hoffnung, dass es wieder gut wird. Mit Mitte 40 ist das eine andere Situation für mich. Ich weiß auch nicht, warum ich die Angst habe, keinen Mann mehr zu finden, der zu mir passt?
Wenn´s absolut gar nicht anders geht und man merkt es wird überhaupt nicht besser, sollte man evtl mal eine Therapie in erwägung ziehen.
Ich werd das woh auch noch mal machen, wenn ich umgezogen bin und woanders wohne. Für die 3 Monate lohnt sich´s auch nicht.

21.02.2016 21:49 • #7


Honig148


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Ich habe auch sehr oft Angst vor dem Alleinsein gehabt! Ich habe es seit der Trennung auch wieder häufig.
Was mir hilft, ist einerseits Ablenkung andererseits Zulassen. Was meine ich damit? Beim Zulassen meine ich, dass jeder ein Recht darauf hat, traurig zu sein oder Angst zu haben; wenn Dir nach Weinen ist, dann weine; wenn Dir nach Angst haben ist, dann habe Angst! Lass die Angst zu! Wenn ich gegen die Angst angegangen bin, bekam ich Panik und Schlafstörungen, ich wollte diese Panikattacken nicht haben. Ich ließ die Angst zu und stellte fest: "Ich bin nicht wirklich alleine! Ich bin da, ich habe mich!" Das war zuerst komisch, aber der Gedanke half mir ungemein. Probier es aus!
Zum Ablenken: ich bin oft zum Sport gegangen, was mich körperlich müde machte; ich schlief also besser
Außerdem habe ich mich bei einem Tanzkurs in einer Tanzschule angemeldet; dort musste ich keinen Tanzpartner mitbringen, sondern es gab Gastherren. Anfangs war ich superskeptisch, aber es machte Spaß, ich war unter Leuten, saß Sonntags nicht auf der Couch und ich lernte interessante Menschen kennen.
Ich könnte hier noch mehr aufzählen... Es gibt so viele Möglichkeiten sich abzulenken und wenn zwischendurch wieder diese Angst vor dem Alleinsein kommt, dann spüre ich sie, lasse sie zu, weine, schreie, schreibe mir was dazu auf, rufe Freunde an, höre Musik, was auch immer; auf diese Weise bin ich mir selbst die Nächste, Liebste und für mich da.

22.02.2016 17:16 • x 4 #8


CherryOnTop

CherryOnTop


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Gibt einen Zyniker in mir der dir sagt: Quatsch du bist doch nicht allein die Angst ist doch bei dir!

Wenn du zu Hause traurig bist dann sei halt nicht zu Hause. Ich hab Rollschuhfahren angefangen. Malkurs, Tanzkurs, Spieleabende, Fahrradtouren mitmachen, immer darauf achten dass es Gruppenveranstaltungen sind dann wirds einfacher. Nichts schlimmer als z.B. auf Ausstellungen allein zu gehen in diesem Zustand.
Ein Trennungsstammtisch würde ich übrigens empfehlen, vielleicht ist ja was in deiner Nähe.

Und wenn doch zu Hause dann antworte auf andere Themen hier im Forum, lenkt sehr gut ab!

22.02.2016 19:41 • x 2 #9


MissYoga


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Zitat von Honig148:
Ich habe auch sehr oft Angst vor dem Alleinsein gehabt! Ich habe es seit der Trennung auch wieder häufig.
Was mir hilft, ist einerseits Ablenkung andererseits Zulassen. Was meine ich damit? Beim Zulassen meine ich, dass jeder ein Recht darauf hat, traurig zu sein oder Angst zu haben; wenn Dir nach Weinen ist, dann weine; wenn Dir nach Angst haben ist, dann habe Angst! Lass die Angst zu! Wenn ich gegen die Angst angegangen bin, bekam ich Panik und Schlafstörungen, ich wollte diese Panikattacken nicht haben. Ich ließ die Angst zu und stellte fest: "Ich bin nicht wirklich alleine! Ich bin da, ich habe mich!" Das war zuerst komisch, aber der Gedanke half mir ungemein. Probier es aus!
Zum Ablenken: ich bin oft zum Sport gegangen, was mich körperlich müde machte; ich schlief also besser
Außerdem habe ich mich bei einem Tanzkurs in einer Tanzschule angemeldet; dort musste ich keinen Tanzpartner mitbringen, sondern es gab Gastherren. Anfangs war ich superskeptisch, aber es machte Spaß, ich war unter Leuten, saß Sonntags nicht auf der Couch und ich lernte interessante Menschen kennen.
Ich könnte hier noch mehr aufzählen... Es gibt so viele Möglichkeiten sich abzulenken und wenn zwischendurch wieder diese Angst vor dem Alleinsein kommt, dann spüre ich sie, lasse sie zu, weine, schreie, schreibe mir was dazu auf, rufe Freunde an, höre Musik, was auch immer; auf diese Weise bin ich mir selbst die Nächste, Liebste und für mich da.


vielen Dank ... das werde ich beim nächsten Mal, wenn die Angst kommt ausprobieren, es zuzulassen.
Vielleicht bin ich ja bald mal so mutig, mir einen Tag für mich alleine einzuplanen, das wäre ein riesen Fortschritt. Momentan tut mir Ablenkung am Besten. Es hört sich so an, dass deine Angst viel besser geworden ist und du deine Zeit für dich alleine auch geniessen kannst. das freut mich für dich und gibt mir Hoffnung. Alles Liebe für dich

22.02.2016 23:13 • #10


Honig148


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Danke! Die Angst ist immer noch da, mal mehr, mal weniger. Sie gehört eben zu mir. Psychologisch gesehen soll die Akzeptanz u Wahrnehmung wohl etwas sehr Gutes sein.
Ich bin nicht gern alleine, schon gar nicht an den Wochenenden. Dennoch werde ich mir alleine meine beste Freundin u stärker mental. Ich werde demnächst sogar ganz alleine in den Urlaub fliegen.
Alles Gute für Dich

23.02.2016 07:05 • x 1 #11


JungeRoemer


Guten Morgen MissYoga, wie bist Du auf diesen Nick gekommen, ..süß..!?

23.02.2016 07:29 • #12


JungeRoemer


Guten Morgen MissYoga, wie bist Du auf diesen Nick gekommen, ..süß..!?
Ja, diese Angst hatte ich auch einmal. Später stellte sich jedoch heraus, dass sie völlig unbegründet und überbewertet war und ist.
Ich lernte mit knapp 40 Jahren die Sonntage zu genießen... und tat nicht, wie von sog. "Freundinnen" empfohlen, mich sonntags doch zu verkrichen.
Ich tue das, worauf ich Lust habe,.... wenn ich nicht arbeiten darf.
Alles Gute und viel Glück für Deine Zukunft. LG

PC war mal wieder abgeschmiert..

23.02.2016 07:43 • #13


JungeRoemer


Zitat von Honig148:
Ich werde demnächst sogar ganz alleine in den Urlaub fliegen.
Ich auch. Es ist ein Land, welches ich noch nicht kenne, aber zukünftige Großfamilie drängelt schon so ..
Bin ängstlich und mega aufgeregt und traue es mir in 2-3 Monaten zu. Bis dahin müsste ich genug Energie aufgetankt haben.

23.02.2016 07:54 • #14


MissYoga


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Zitat von JungeRoemer:
Zitat von Honig148:
Ich werde demnächst sogar ganz alleine in den Urlaub fliegen.
Ich auch. Es ist ein Land, welches ich noch nicht kenne, aber zukünftige Großfamilie drängelt schon so ..
Bin ängstlich und mega aufgeregt und traue es mir in 2-3 Monaten zu. Bis dahin müsste ich genug Energie aufgetankt haben.


Wow super, das hört sich doch gut an! Ich freue mich für euch ... alleine in den Urlaub, das traue ich mich noch nicht. Bin dankbar, dass ich so viele Freundinnen habe, die mich begleiten. Im Mai laufe ich Jakobsweg, (da werde ich dann meine Wünsche in die Bücher schreiben in den Kapellen und Kerzen anzünden
Und im August mache ich eine Singelreise, aber auch mit einer Freundin.
Ja ich habe noch einiges zu lernen, eben, das alleine sein mit mir zu genießen. Momentan glaube ich immer noch, dass nur ein Mann mich vervollständigt. Ich möchte mein Leben nicht alleine gestalten und hoffe, dass ich erst mit mir ins Reine komme und dann einen tollen Partner finde.
Mein Exfreund hatte laut meiner Psychologin narzistische Züge. Ich war so sehr verliebt, ja und brauche da noch Zeit meine Seele von den Verletzungen zu heilen.
Habt einen schönen Tag

23.02.2016 09:22 • x 1 #15



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