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zöpfchen25
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Hallo,
ich fühle mich so mies und schlecht, dass ich nicht mehr weiter weiß als meine Gedanken hier mitzuteilen. Ich bin sehr verzweifelt.
Meine siebenjährige Beziehung ist vor 10 Monaten in die Brüche gegangen. Mein Ex hatte sofort eine Neue Partnerin. Wir hatten jedoch weiterhin Kontakt, täglich. Ich habe mich an ihn geklammert, weil ich ihn nicht verlieren wollte. Er ist und war mein Halt im Leben. Nach 10 Monaten trennte er sich von seiner neuen Freundin und wir waren wieder zusammen. Das hielt aber gerade mal drei Wochen. Er bekam Probleme mit seiner pubertierenden Tochter, die Hals über Kopf bei ihm eingezogen ist. Daraufhin machte er sofort mit mir Schluss mit der Begründung, dass er sich fortan primär um sein Kind kümmern will und zudem habe ich mein eigenes Päckchen zu tragen.
Mein Päckchen ist meine Mutter. Sie ist psychisch krank, schwere Depressionen. Ich habe keine Geschwister, zu meiner Vater hatte ich nach meinem 20. Geburtstag erstmals Kontakt. Nachdem ich mein Studium abgebrochen habe und NUR eine Ausbildung gemacht habe, wartete er, dass ich diese auch ja beende, damit er nicht mehr für mich zahlen braucht. Danach ist der Kontakt abgebrochen. Meine Mutter hat keine sozialen Kontakte, weigert sich bis heute professionelle Hilfe anzunehmen. Ihr Krankheitsbild wurde schlimmer. Als ihre Bezugsperson fühle ich mich ihr verpflichtet. Der Kontakt zu meiner Oma und ihren Geschwistern ist stark unterkühlt. Das liegt daran, dass sie als anderen für ihre Situation verantwortlich macht, sie ist jedem gegenüber misstrauisch.
Naja die Situation mit meiner Mutter hat natürlich auch die Beziehung belastet und dieses Risiko will er nicht nochmal eingehen auch zum Schutz seiner Kinder. Sein O-Ton: Du wirst an deiner Mutter zerbrechen. Und so wird es wahrscheinlich auch sein.
Meine Mutter ist unmittelbar von Obdachlosigkeit bedroht. Sie kündigte im Sommer ihre Wohnung um Deutschland zu verlassen, weil es ihr dan n besser gehen würde, was natürlich quatsch ist. Sie tat nichts dafür und auch nichts dagegen. Sie macht mir heute Vorwürfe, dass ich sie nicht bei ihrem Vorhaben unterstützt habe und überhaupt ich ja nicht verstehen würde, wie schlimm alles sei. Nun droht die Zwangsräumung. Meine Mutter sieht nicht den Ernst der Lage, die Zusammenarbeit mit Behörden und Psychatern verweigert sie, die wollen ihr ja auch alle was Böses.
Ich fühle mich komplett überfordert und hilflos. War selbst schon bei einer Beratung. Die sagen mir, wenn sie sich nicht helfen lassen will, ist das ihre Sache, ich habe mein eigenes Leben und das hat Vorrang. Heute habe ich meiner Mutter die Schlüssel von meiner Wohnung abgenommen, damit sie nicht Tag ein Tag aus dort herum sitzt und sich vor ihren eigenen Angelegenheit drückt. Daraufhin hat sie mir eine riesen Szene gemacht und mir gesagt, dass sie mir das nie verzeihen wird.
Nun sitze ich hier und habe eine riesige Angst vor der Zukunft. Ich habe die beiden wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren und beide geben mir auf ganz unterschiedliche Weise die Schuld daran. Ich bin bzw. war eigentlich immer eine fröhliche und selbstbewusste Frau, aber seit der Trennung fühle ich mich als Versagerin auf der ganzen Linie.
Weihnachten wird der Horror, das weiß ich jetzt schon. Ich sehne mich oft nach meinem Ex zurück, Halt und Kraft im Leben und dann spüre ich aber auch wieder den Schmerz, dass er nach der Trennung sofort eine Neue hatte, die er dann wiederum mit mir ständig betrogen hat. Und nun ist er wieder weg, wir haben noch ab und zu Kontakt, er schreibt, dass er mich vermisst, er wird eifersüchtig, wenn ich ihm erzähle, dass ich nun zum Sport gehe, um mir was Gutes zu tun.
Ich weiß nicht, vielleicht hat er jetzt auch schon wieder eine Neue. Er sagte selbst mal, er kann nicht alleine sein. Das stimmt auch. Er hat damals seine Frau und somit auch seine Kinder für mich verlassen.
Er war meine erste große Liebe, vielleicht fällt es mir deswegen so schwer loszulassen oder weil ich weiß, ausser ihm habe ich nur meine kranke Mutter überhäuft von Problemen. Ich habe auch ein paar wirklich liebe und gute Freunde, aber die will ich auch nicht zu sehr mit meinen Sorgen nerven. Die mussten schon den ganzen Liebeskummer der letzten Monate ertragen.
ich fühle mich so mies und schlecht, dass ich nicht mehr weiter weiß als meine Gedanken hier mitzuteilen. Ich bin sehr verzweifelt.
Meine siebenjährige Beziehung ist vor 10 Monaten in die Brüche gegangen. Mein Ex hatte sofort eine Neue Partnerin. Wir hatten jedoch weiterhin Kontakt, täglich. Ich habe mich an ihn geklammert, weil ich ihn nicht verlieren wollte. Er ist und war mein Halt im Leben. Nach 10 Monaten trennte er sich von seiner neuen Freundin und wir waren wieder zusammen. Das hielt aber gerade mal drei Wochen. Er bekam Probleme mit seiner pubertierenden Tochter, die Hals über Kopf bei ihm eingezogen ist. Daraufhin machte er sofort mit mir Schluss mit der Begründung, dass er sich fortan primär um sein Kind kümmern will und zudem habe ich mein eigenes Päckchen zu tragen.
Mein Päckchen ist meine Mutter. Sie ist psychisch krank, schwere Depressionen. Ich habe keine Geschwister, zu meiner Vater hatte ich nach meinem 20. Geburtstag erstmals Kontakt. Nachdem ich mein Studium abgebrochen habe und NUR eine Ausbildung gemacht habe, wartete er, dass ich diese auch ja beende, damit er nicht mehr für mich zahlen braucht. Danach ist der Kontakt abgebrochen. Meine Mutter hat keine sozialen Kontakte, weigert sich bis heute professionelle Hilfe anzunehmen. Ihr Krankheitsbild wurde schlimmer. Als ihre Bezugsperson fühle ich mich ihr verpflichtet. Der Kontakt zu meiner Oma und ihren Geschwistern ist stark unterkühlt. Das liegt daran, dass sie als anderen für ihre Situation verantwortlich macht, sie ist jedem gegenüber misstrauisch.
Naja die Situation mit meiner Mutter hat natürlich auch die Beziehung belastet und dieses Risiko will er nicht nochmal eingehen auch zum Schutz seiner Kinder. Sein O-Ton: Du wirst an deiner Mutter zerbrechen. Und so wird es wahrscheinlich auch sein.
Meine Mutter ist unmittelbar von Obdachlosigkeit bedroht. Sie kündigte im Sommer ihre Wohnung um Deutschland zu verlassen, weil es ihr dan n besser gehen würde, was natürlich quatsch ist. Sie tat nichts dafür und auch nichts dagegen. Sie macht mir heute Vorwürfe, dass ich sie nicht bei ihrem Vorhaben unterstützt habe und überhaupt ich ja nicht verstehen würde, wie schlimm alles sei. Nun droht die Zwangsräumung. Meine Mutter sieht nicht den Ernst der Lage, die Zusammenarbeit mit Behörden und Psychatern verweigert sie, die wollen ihr ja auch alle was Böses.
Ich fühle mich komplett überfordert und hilflos. War selbst schon bei einer Beratung. Die sagen mir, wenn sie sich nicht helfen lassen will, ist das ihre Sache, ich habe mein eigenes Leben und das hat Vorrang. Heute habe ich meiner Mutter die Schlüssel von meiner Wohnung abgenommen, damit sie nicht Tag ein Tag aus dort herum sitzt und sich vor ihren eigenen Angelegenheit drückt. Daraufhin hat sie mir eine riesen Szene gemacht und mir gesagt, dass sie mir das nie verzeihen wird.
Nun sitze ich hier und habe eine riesige Angst vor der Zukunft. Ich habe die beiden wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren und beide geben mir auf ganz unterschiedliche Weise die Schuld daran. Ich bin bzw. war eigentlich immer eine fröhliche und selbstbewusste Frau, aber seit der Trennung fühle ich mich als Versagerin auf der ganzen Linie.
Weihnachten wird der Horror, das weiß ich jetzt schon. Ich sehne mich oft nach meinem Ex zurück, Halt und Kraft im Leben und dann spüre ich aber auch wieder den Schmerz, dass er nach der Trennung sofort eine Neue hatte, die er dann wiederum mit mir ständig betrogen hat. Und nun ist er wieder weg, wir haben noch ab und zu Kontakt, er schreibt, dass er mich vermisst, er wird eifersüchtig, wenn ich ihm erzähle, dass ich nun zum Sport gehe, um mir was Gutes zu tun.
Ich weiß nicht, vielleicht hat er jetzt auch schon wieder eine Neue. Er sagte selbst mal, er kann nicht alleine sein. Das stimmt auch. Er hat damals seine Frau und somit auch seine Kinder für mich verlassen.
Er war meine erste große Liebe, vielleicht fällt es mir deswegen so schwer loszulassen oder weil ich weiß, ausser ihm habe ich nur meine kranke Mutter überhäuft von Problemen. Ich habe auch ein paar wirklich liebe und gute Freunde, aber die will ich auch nicht zu sehr mit meinen Sorgen nerven. Die mussten schon den ganzen Liebeskummer der letzten Monate ertragen.

Du hast Recht, wo bin ich eigentlich. Ich habe mich ein Stück weit selbst verloren und leider auch emotional abhängig gemacht.
