Gast K.
Gast
Mein Leben war die letzten 5 Jahre eine Hölle. Meine Frau wurde depressiv, ihr war alles zu viel, ich bin mit ihr sämtliche Ärzte durchgelaufen, wenn ich jobtechnisch auswärts war, hat das meine Schwester übernommen.
Hat nichts genützt, alle Therapien wurden abgebrochen, alle Ärzte für dumm erklärt, das einzige was sie gerne annahhm waren die Pillen und Schlafmittel. So schlich die Tablettenabhägigkeit ein und ich habe das nicht registriert. Letztes Jahr habe ich im Winterschrank, der im Keller steht auch noch 112 leere Alk. entdeckt. Auch das habe ich nicht gemerkt. Sie hat anscheinend die Tabletten mit Wein runter gespült. Dieses Jahr sammelt sie die Flaschen im Gartenhäuschen und denkt, dass ich es nicht weiß.
Ihre Veränderung ist das einzige, was ich schon vor Jahren registriert habe. Apatisch und ständig am Schlafen und wenn sie wach wurde, ging das pöbeln los. Ich bin beruflich sehr oft weg, meist für Tage oder Wochen, die Tochter hat am meisten abbekommen, zum Glück wohnt meine Schwester nur ein paar Strassen weiter und wenn ich nicht da war, ist sie zu ihr gelaufen und blieb bei ihr so lange bis ich zurück war.
Unser Hund ist vor Weihnachten verschwunden, sehr komisch, weil er sich immer zurückfand, egal wo er war. Tochter meint, sie hat ihn getötet, weil sie einmal abends komische Geräusche gehört hat.
Ich kann nicht mehr, ich bin am Ende, ich ertrage das nicht mehr.
Habe ihr gesagt, dass ich gehe werde und die Tochter mitnehmen, was soll sie mit ihr, sie zeigt keinerlei Gefühle für ihre Tochter und die Tochter hat permanent Angst vor ihr.
Dann ging es aber los, meine Kollegen in der Firma wurden angeschrieben, der Chef auch. Sie erzählte dass ich ein Betrüger bin und die Ehe kaputt mache. Mag sein, in ihren Augen bin ich ein Betrüger, habe eine Frau vor 10 Monaten kennen und lieben gelernt. Belogen habe ich sie nicht, betrügen gab es nicht wen. Denn das letzte Mal im Bett waren wir vor 5 Jahren und der letzte Kuss ist genau so alt!
Jetzt will sie noch zum Jugendamt, Tochter darf nicht mit mir. Ich muss sagen, ich habe sie schwanger kennengelernt und habe das Kind wie meines angenommen. Ich liebe meine Tochter! Aber nun hat sie alle Karten und sagt, dass sie Vaterschaftstest will. Und ich habe dann keine Chancen.
Wie kann ich gehen, wenn meine Kleine da bleiben soll? Ich habe Angst und darf das nicht zulassen.
Sie droht nun mit allem, sie bringt sich um und das Haus wird sie nicht hergeben, aber vor allem droht sie mit der Tochter.
Ich weiß nicht mehr was ich machen muss und wo ich anfangen soll. Es wird immer schlimmer.
Für ein paar Ratschläge wäre ich sehr dankbar.
Viele Grüße - K.
