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Angst vor Entfremdung der Kinder

B

ByMyselfeAgain
Mitglied

Beiträge:
38
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4
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91
Mitglied seit:
Hey,
Wollte mal fragen wie einige hier so nach der Trennung damit umgehen, ihre Kinder so wenig zu sehen.

Nach 2 monatiger Trennung habe ich meine Kinder 9 und 6 das erste mal von Freitag bis Montag früh bei mir gehabt. Vorher ging nicht, weil schon andere Dinge bei meiner Ex und mir im Kallender standen.
Hab sie aber einmal für zumindest eine Übernachtung gehabt und zwischendurch gesehen.

Jetzt ist es so, dass ihr neuer (vor der Trennung natürlich nur ein guter Freund) 🙄
Mittlerweile voll in deren Alltag integriert ist.
Er ist überall dabei und die Kinder haben letztes Wochende ständig von ihm gesprochen, vor allem die kleine.
Mit der Planung sind meine Ex und ich soweit einig. Haben das ganze restliche Jahr schon durch.
Hab sie demnächst sogar drei Wochenenden hintereinander plus Urlaub hinterher.
Was mich wurmt ist, das ich im laufe der letzten 2 jahre immer mehr ein narzistische Ader in meiner Ex wahrnehme. Alles tutti solange es für sie passt.
Sie aber trotzdem auch dazu neigt, sich von außen manipulieren zu lassen.

Ich habe Angst, dass sie mit mir Spielt.
Dass sie irgendwann, wenn bei ihr auch das letzte bißchen Gefühl für mich weg ist, der neue vielleicht der bessere Papa sein könnnte.
Wie gesagt, in ihrem Kopf läuft zur Zeit einiges nicht rund.
Kurz gesagt, da machen sich grad viele Gedanken über zukünftigen Kindesentzug in mir breit.
Ich denke, ich bin nicht der einzige der über sowas nachgrübelt.
Und allgemein schmerzen mich diese 2 Wochen, wenn irgendwann ein normaler Rythmus da reinkommt.
Ich fühle mich so machtlos in dieser Zeit.

#1


B
@ByMyselfeAgain Was hindert dich, die Betreuung so auszuweiten, dass du häufigen und regelmäßigeren Kontakt hast, als nur alle zwei Wochen?

x 7 #2


A


Angst vor Entfremdung der Kinder

x 3


B
@Brightness2
Wir hatten das jetzt erstmal so festgelegt.
Ok, den Montag diese Woche hatte ich mir ja auch gewünscht, weil ich die Morgenroutine mit den Kids so vermisse.
Ich will das bei ihr nicht als betteln rüberkommen lassen. Will keinerlei Schwäche meinerseits ihr gegenüber preisgeben.
Das habe ich einmal gemacht und danach ist alles den Bach runtergegangen.
Ich bin gezeichnet was sie betrifft.
Mit den Montagen hatte ich mir zumindest überlegt, dass als Regelmäßigkeit einzuführen.

x 1 #3


Heffalump
Warst du beim Anwalt?

Zitat von ByMyselfeAgain:
immer mehr ein narzistische Ader in meiner Ex wahrnehme

Warst du beim Anwalt?

Zitat von ByMyselfeAgain:
immer mehr ein narzistische Ader in meiner Ex wahrnehme


Ohne Narzissmus kann man kein „ich“ definieren

x 2 #4


Blind-Meg
Zitat von ByMyselfeAgain:
Ich will das bei ihr nicht als betteln rüberkommen lassen. Will keinerlei Schwäche meinerseits ihr gegenüber preisgeben.

Es gibt nichts zu betteln, denn es sind auch deine Kinder.
Seit wann ist es eine Schwäche, sich für Zeit mit seinen Kindern einzusetzen?

Ich frage auch nochmal: was hindert dich daran, mehr Zeit mit den Kindern einzufordern?
"Wir haben das so vereinbart" ist keine Antwort auf diese Frage. Warum hast du einer Abmachung zugestimmt, die dir nicht gefällt?

x 8 #5


B
@Heffalump
Nein, beim Anwalt war ich nicht.
Gab oder gibt ja noch keinen Grund.
Wir haben das ja bis jetzt so geregelt, auch beim Jugendamt waren wir zusammen.

Habe auch schon drüber nachgedacht, ob meine letzten Endes gerechtfertigte Eifersucht da mit eine Rolle spielt.
Hat sich ja alles bestätigt, was mich das letzte Jahr so kaputt gemacht hat.
Jetzt ist mein Kopf darauf geprägt nur noch zu analysieren.
Und ich bin vielleicht zu übervorsichtig geworden was meine Forderungen zum Umgang mit den Kindern betrifft. Ich fühle mich als müsste ich auf Eiern laufen und könnte jederzeit etwas kaputt machen.
Es sind erst 2 Monate. Ich muss mich mal am Riemen reißen.
Meine Muster. Immer von einer Liebe zur nächsten.
Von Eifersucht zur nächsten Angst.
Zumindest die Selbsterkenntnis hab ich schonmal.
Mal schauen, ich hab die beiden ja demnächst sehr viel.
Erstmal beruhigen.

x 1 #6


T
Was wolltet ihr beim Jugendamt?
Wenn die Trennung erst 2 Monate her ist, ist es ja auch normal, dass man sich erstmal sortieren muss. Überlege dir, welchen Umgang du mit deinen Kindern willstund leisten kannst. Schreib das auf und dann schlag deiner Ex das vor. Mit Betteln hat das nichts zu tun. Wenn sie mit deinem Vorschlag nicht einverstanden ist, muss man weiter schauen, dann bleibt vermutlich nur ein Antrag bei Gericht. Jugendamt kannst du vergessen.
Wenn du noch nicht beim Anwalt warst, solltest du das nachholen, allein schon wegen der finanziellen Dinge. Lass mich raten, das Jugendamt hat den Unterhalt berechnet, den du zahlen sollst. Der ist nicht zu deinen Gunsten gerechnet, sondern zur Unterhaltsmaximierung. Der Anwalt kann dir auch mit dem Umgang helfen, wenn es da keine Einigkeit gibt.

x 5 #7


B
@Blind-Meg
Bei der Abmachung war ich noch voll in meinem Tunnel kurz nach der Trennung.
Beim Jugendamt wollte ich auch nur wieder alles schicki schön rüberkommen lassen.
Du hast recht. Ich muss endlich mal über meinen Schatten springen und Dinge für mich einfordern.
Zu jedem Aspekt die die Trennung mit sich gebracht hat.
Ich darf nicht weiter so sein, wie ich in der Beziehung geworden bin.

x 1 #8


S
@ByMyselfeAgain
Es geht um die Kinder. Sie brauchen ihren Vater und auch das Gefühl, dass er für sie da ist und sie will. Das ist soo wichtig. Viel wichtiger als deine Angst. Betrachte das Ganze aus ihren Augen, auch wenn sie von dem anderen erzählen. Er gehört nun mal jetzt auch zu ihrem Leben. Aber du bist ihr Vater!

x 1 #9


B
@Tobalf
Ja wegen dem Unterhalt waren wir beim Jugendamt. Nach Düsseldorfer Tabelle sind die gegangen.
Ich komme auf meinen Selbstbehalt von 1450 Euro und mir fehlen immer noch 300Euro die ich zahlen müsste.
Habe halt nicht grad nen top job.
Ein neuer Arbeitsplatz steht aber in 2 Monaten an.
Ne Menge mehr Verdienst.
Das gehört auch grad mit zu meinen Plänen zur Selbstverbesserung. Wenn auch erst jetzt aus der Notlage heraus. Geht ja auch um meine finanzielle Zukunft.

#10


T
Zitat von ByMyselfeAgain:
@Tobalf Ja wegen dem Unterhalt waren wir beim Jugendamt. Nach Düsseldorfer Tabelle sind die gegangen. Ich komme auf meinen Selbstbehalt von 1450 Euro und mir fehlen immer noch 300Euro die ich zahlen müsste. Habe halt nicht grad nen top job. Ein neuer Arbeitsplatz steht aber in 2 Monaten an. Ne Menge mehr Verdienst. ...

Dann lass dir nach dem Jobwechsel den neuen Unterhalt von deinem eigenen Anwalt berechnen oder beschäftige dich damit und mach es selbst. Düsseldorfer Tabelle ist klar, aber wenn du über Mindestunterhalt kommst, wird es was zu bereinigen geben. Da wird dich da JA nicht drauf hinweisen. Das JA hat nur beratende Funktion und kann keine bindenden Forderungen an dich stellen oder mit dem Umgang irgendwas entscheiden. Sie tun aber gerne so.

x 2 #11


B
@ByMyselfeAgain Darf ich dir -ohne Vorwurf!- meinen Eindruck zurückmelden, dass du dir selbst gerade mit deinen überbordenden Gedankengängen, nach dem was richtig und was falsch ist, mehr im Weg stehst, als deine Ex das zu tun scheint?
Zitat von ByMyselfeAgain:
Ich muss endlich mal über meinen Schatten springen und Dinge für mich einfordern.

Zitat von ByMyselfeAgain:
Ich darf nicht weiter so sein, wie ich in der Beziehung geworden bin.

Du musst nicht und du darfst. Aktuell darfst du atmen. Tief. Durch den Bauch. Tief in die Brust rein. Du darfst deinen Schmerz spüren und du darfst auch unsicher sein. Fatal und eskalierend kann das werden, wenn du deine Ängste und Unsicherheiten auf deine Ex projizierst, ihr vorauseilend irgendwelche Schuldzuweisungen
Zitat von ByMyselfeAgain:
im laufe der letzten 2 jahre immer mehr ein narzistische Ader in meiner Ex

Zitat von ByMyselfeAgain:
Ich habe Angst, dass sie mit mir Spielt.

Zitat von ByMyselfeAgain:
da machen sich grad viele Gedanken über zukünftigen Kindesentzug in mir breit.

einschenkst, statt dich mit deiner Gefühlswelt zu befassen. Schau erst einmal, was du bezüglich der Kinder leisten kannst und willst, gerade im Hinblick auf deinen neuen Job. Vielleicht hilft dir schon einen Nachmittag in der Woche, in der die Kinder kein Papawochenende haben. Vielleicht könnt ihr auf Donnerstag bis Montag ausweiten. Überleg dir das, was ist für eure Kinder das beste. Und dann argumentiere auch genau so. Mit Kindeswohl. Nicht mit der Neuerfindung des Papas, nicht mit vermeintlicher Stärke, die du aktuell im Zweifelsfall gar nicht spürst, mit Machtkämpfen, die euren Kindern schaden. Schau, was ist super für die Kinder, was willst du und vor allem, was kannst du leisten. Dann redet ihr miteinander und erst dann kannst du sehen, wie deine Ex reagiert.

x 4 #12


P
Hi.
Dass Du Angst vor Entfremdung hast, ist völlig normal.
Dein Ältestes ist aber in einem Alter, wo es sehr genau weiß, wer sein Papa ist.
Nach 2 Monaten tritt keine Entfremdung ein.
Hast Du schon mal über ein Wechselmodell nachgedacht? Das kannst du auch einklagen.
Wer war bisher die Hauptbezugsperson?

Meine Ex wollte mich damals auch entsorgen und wollte, dass mein Sohn, damals 9, zu dem neuen Papa sagt.
Er war aber stark genug und wusste, wer sein Papa ist.
Naja, irgendwann lebte er dann bei mir und ich wurde alleinerziehender Vater.

Ich weiß nicht, wie narzisstisch Deine Ex wirklich ist. Eine Gefahr besteht.
Ich war mal hier im Forum mit jemandem in Kontakt, dessen Ex tatsächlich eine Narzisstin war und die ihn komplett entsorgt hatte mit falschen Missbrauchsvorwürfen etc. Also solltest Du schon auf der Hut sein.
Das wäre mein Rat.

x 1 #13


B
@Brightness2
Ja ein weiterer Tag das wäre was.
Vielleicht auch für meine Ex und ihren neuen.
Kinderfrei 😅
Einfach aus der Not eine Tugend machen.
Ich hatte am Anfang immer noch das Hirngespinnst gehabt, ich darf den beiden so wenig Zeit wie möglich gönnen.
Aber hab mir doch schnell eingestanden, was das für ein Quatsch das ist.
So viel Kinder für mich und soviel Papa für die Kinder wie möglich ist. Darum geht's.

x 1 #14


S
Zitat von ByMyselfeAgain:
So viel Kinder für mich und soviel Papa für die Kinder wie möglich ist. Darum geht's.

🎯🎯

x 1 #15


A


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