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Angst vor erstem Zusammentreffen mit den Eltern des Ex

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Hallo ihr Lieben! Ich habe mega Angst vor dem heutigen Tag! Am Mo hat sich mein Partner von mir getrennt. sehr unerwartet. Ich habe zu kämpfen, das überhaupt durchzustehen und habe hier im Forum bereits viel Hilfe erfahren.

Nun ist meine Tochter heute Mittag bei der Mutter meines Ex. wie immer am Do. Ich will und kann ihr das ja nicht verbieten. Zudem hat der Papa meines Ex am Sa Geburtstag. da wollen die Kinder hin.

Ich habe große Angst, dass mein Ex seiner Familie noch gar nichts gesagt hat oder erklärt hat und fürchte mich davor, dass ICH heute Abend, wenn meine Tochter gebracht wird, die Eltern meines Ex damit konfrontieren muss. Das pack ich im jetzigen Zustand nicht! Ich bin ja selber geschockt! Ich habe kein Problem, wenn meine Kinder den Kontakt halten, es sind ja wichtige Bezugspersonen, aber ich kann und will mit ihnen im MOMENT nicht darüber reden.
Was soll ich denn nur tun? Die Ungewissheit und Angst vor dem, was mich erwartet schnürt mir die Kehle zu, aber DESHALB bei meinem Ex nachzufragen und die Kontaktsperre aufzuheben erscheint mir auch nicht sinnvoll!

Für guten Rat wäre ich dankbar!

18.10.2018 07:57 • x 1 #1


Tin


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Wovor hast du denn Angst? Du hast dir doch nichts vorzuwerfen, es sei denn, du hast die Trennung verschuldet (Seitensprung, Affäre, grosser Vertrauensbruch...).
Du bist durch den Wind - verständlich. Aber das kannst du auch klar kommunizieren. Deine Schwiegereltern sind keine Monster und werden das verstehen. Wie ist das Verhältnis bisher zu ihnen?

Also nochmal: Wovor genau hast du Angst?

18.10.2018 08:02 • x 1 #2



Angst vor erstem Zusammentreffen mit den Eltern des Ex

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Wir hatten Streit, ich hab ihn verletzt, darauf hat er gesagt, er kann die Beziehung nicht mehr weiter führen...nein direkt vorwerfen kann ich mir nichts...aber da in dieser Beziehung immer ICH der Ansprechpartner war, hab ich Angst vor der Reaktion, vor Fragen nach dem Warum. Wir haben ein gutes Verhältnis, aber als ich meiner Familie die Tatsache mitgeteilt hab, kamen auch erst mal nur geschockte Fragen. Ich bin selber gerade zu sehr mit meinem Schmerz beschäftigt, als dass ich in der Lage wäre, geschockte Schwiegereltern zu trösten!

18.10.2018 08:12 • x 1 #3


Tin


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Das "Warum" ist nicht dein Ding - ER hat es beendet und wird Gründe dafür haben. Somit ist er in der Pflicht (so er es denn will und kann) Nachfragen von Aussenstehenden zu beantworten. Sag einfach: "Da musst du deinen Sohn fragen, ich weiss es nicht wirklich und kann es selbst noch nicht fassen. Entschuldige, Ich möchte auch nicht weiter darüber reden, da es sehr weh tut."

Jeder halbwegs denkende Mensch wird das verstehen können und dir seine Hilfe anbieten. Du musst vor nichts Angst haben.

18.10.2018 08:25 • x 2 #4


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Du hast wahrscheinlich recht! Ich werds genau so machen! Ich bin nur gerade etwas konfus, kann nicht mehr vernünftig denken...lieben Dank!

18.10.2018 08:29 • #5


Tin


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Dafür gibt es ja so ein Forum und auch andere Sichtweisen. In einer emotionalen Ausnahmesituation ist es schwierig die Ratio zu bemühen.
Nichts zu danken!

18.10.2018 08:39 • #6


Holzer60


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Liebe 280576,

Tin hat dir schon ein paar wichtige bzw. richtige Ratschläge gegeben und da kannst du wirklich nicht all zu viel falsch machen.

Zudem denke ich mal, dass ihr niemanden Rechenschaft schuldig seid und trotz allem auch weiterhin ein
gutes Verhältnis zu den Schwiergereltern usw. haben könnt.

PS

Ich habe noch nie verstanden, dass wenn sich Partner trennen, teilweise auch sofort alle Kontakte zu den Familien, gemeinsamen Freunden usw. abgebrochen werden !?


VG Holzer60

18.10.2018 09:33 • #7


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Hallo Holzer 60, da hast du sehr recht, ich möchte deshalb auch keinen Kontaktabbruch....es sind nur 3 Dinge, die man berücksichtigen sollte:
1. Es ist SEINE Familie und ich möchte nicht jemand das Gefühl geben, dass ich ihm etwas wegnehme oder mich in etwas einmische, was ursprünglich untrennbar zu IHM gehört.
2. Diese Kontakte bedeuten auch, dass man immer etwas vom anderen mitbekommen wird. Man sollte sich gut überlegen, inwieweit man das verkraftet oder der andere das auch möchte.
3. Ich möchte keinem das Gefühl geben, dass er "zwischen den Stühlen" sitzt und sich andauernd zerreißen oder entscheiden muss.
Falls das geklärt ist, finde ich es gut und richtig, Kontakte beizibehalten.
LG

18.10.2018 10:05 • x 1 #8




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