valensina
Mitglied
- Beiträge:
- 8
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 9
- Mitglied seit:
nun der wendepunkt: so blumig solche geschichten beginnen mögen bin ich ein typ der ungemeine angst davor hat einseitig verliebt zu sein. ich bin sehr verunsichert falls ein mann weniger stark an mir hängt als ich an ihm und brauche in der ersten zeit wiederholte bekenntnisse zu der gefühlslage. ich bin leider sehr hübsch und habe angst dass ein mann in mir nur eine "trophäe" sieht. es kam zu einer situation die ich eventuell falsch interpretiert habe. ich war zu einem geburtstag des freundes als begleitung mit eingeladen. die tage zuvor hatten der mann und ich nur schriftlich kontakt und ich wurde immer mehr verunsichert als ich auch noch herauslas das er den tag bei einem reitturnier mit seiner ex freundin verbrachte (sie haben zusammen ein pony). normal bin ich nicht eifersüchtig solange mir die absolute sicherheit vermittelt wird, woran ich bin. in diesem fall wurde ich nun das erste mal nach den 4 wochen kennenlernen unsicher. ich machte mich schon mit einem unguten gefühl auf den weg (1 std fahrzeit). bei der ankunft offenbarte ich sofort dass ich mich nicht gut dabei fühlen würde jetzt bei dem geburtstag mitzukommen weil mir die letzten tage die verbindung zwischen uns gefehlt hat und ich ein gespräch mit ihm brauche. um ihm nicht den abend zu verderben bot ich sofort an ihn mit meiner schlechten stimmung lieber nicht zu begleiten. und das wir den tag drauf reden müssten. er nahm das angebot sofort an und ich fuhr wieder 1 std nach hause. auf dem weg nach hause war ich sauer und enttäuscht. das kein bischen energie aufgewendet wurde um meine zweifel abzumildern. ich dachte er hätte mir auch anbieten können dass ich bei ihm übernachten könnte um nicht extra wieder den weiten weg fahren zu müssen. es kam abends auch keine nachricht mehr ob ich gut angekommen sei. am nächsten morgen war ich immer noch enttäuscht. ich wartete bis mittags und sah ihn bis dahin schon diverse male online. daraufhin sah ich meine befürchtungen bestätigt dass ich viel stärker emotional involviert war und eigentlich keine große bedeutung für den herren hatte. darauf formulierte ich eine nachricht die meine enttäuschung ausdrückte, anhand meiner beobachtungen belegt. der herr antwortete; allerdings mit der information er würde nicht gegen mich angehen. er möge keinen streit und werde nicht streiten. er wünsche mir dass ich hoffentlih meinen traummann bald finde wenn er mich so enttäuscht. er würde keinen weiteren kontakt wollen. ich war absolut sauer wie man so konfliktscheu sein kann. und ich war total verwirrt. einerseit dachte und glaubte ich absolut daran dass wir uns richtig gerne mögen. dann aber im selben zug keinerlei energie aufwenden zu wollen um ein mögliches missverständnis auszuräumen. es herschte ein tag status qou. ich war total vor den kopf gestoßen und unglücklich. ich suchte wieder das gespräch-erklärte alles ganz genau wie es zu meinen zweifeln und gedankengängen kam und entschuldigte mich zutiefst für meine zweifel an ihm. er formulierte darauf hin dass er nicht böse auf mich sei und ich ja großartig wäre. ich schrieb ihm dass es mir unendlich leid tut; ich ihn absolut toll finde, es mir leid tut dass ich so ein unsicherer typ bin was vertrauen angeht und ich auf jeden fall mit ihm zusammen sein möchte. bis heute verweigert er die kommunikation. er sagt lediglich er möchte nicht wieder stumpf rüberkommen und keinen weiteren kontakt. ich wurde übrigens auch sofort gelöscht. ich habe zwischenzeitlich auch mal 10 tage vegehen lassen bis ich ihn nochmal anschrieb, dass ich immer noch wie verrückt an ihn denke und ich es so gerne klären und lösen wollen würde. es sind 3 wochen seit der situation und seiner aussage dass er keinen kontakt mehr möchte vergangen.
ich bin absolut traurig über diese situation. in meinen augen hätte die beziehung eine absolute chance gehabt. ich denke dass diese erste phase der zweifel total wichtig ist um gemeinsam darüber zu reden und das vertrauen zu stärken. es fühlt sich so unfair an sofort "aufgegeben" zu werden.
da ich meinen stolz wahren möchte akzeptiere ich dass es vorbei ist und ich offensichtlich daran schuld bin - da ich ihn angezweifelt habe. innerlich sterbe ich tausend tode und bin täglich am heulen. ich habe versucht alles richtig zu machen und sofort über alles zu sprechen was an gefühlen in mir aufkommt. und dazu gehören auch unsicherheiten. aber auch das eingeständnis dass ich eventuell viel zu schnell emotional reagiere. und die fähigkeit mich zu reflektieren. ich habe den eindruck der mann hatte kein interesse meine sorgen verstehen zu wollen. leider fühle ich meine anfänglichen zweifel, dass mein interesse an ihm größer ist, bestätigt. was meine ganze wahrnehmung über die kennenlernohase über bord wirft.
was meimt ihr?