Zitat von udi74:
Ich sehe es ganz entspannt: Ich war nie vermögend und solange ich mit meinem Geld und Vermögen zurechtkomme, reicht es mir. Was andere meinen und sagen, ist ihr Ding. Ich respektiere das und mach mein Ding und gut ist.
Gesundheit ist für mich wichtiger geworden, letztes Jahr war ich meinem "Schöpfer" so nahe wie lange nicht mehr. Da wird man nachdenklicher, ruhiger, überlegt, was ist wirklich wichtig im Leben und was eher doch nicht.
Ne, ich meinte etwas anderes. Es gibt viele Komptenzenzhierarchien, die nichts mit Geld zu tun haben.
Oft wird ja als Kritik angebracht, wenn man jungen Männern auf die Sprünge helfen will, dass man mit "Macho-Methoden" sich lächerlich macht, weil wir haben ja 2018. Was da dann aber als Unterbau fehlt ist der Umstand, dass es nicht um eine einzelne Spitzenposition in der Hierarchien Macho geht, sondern darum, welche Eigenschaften Männer in den Top-Positionen der unendlichen Komptenzenzhierarchien innehaben.
Sehr wohl kannst Du aber beobachten, dass wenn ein Mann Schritte unternimmt, sich zu emanzipieren, er durch die ad Hominem Argumentation "was bist Du denn für ein Macho?" in die Defensive gedrängt wird, weil diese Gruppe eben mit lächerlichen Attributen belegt ist. Wenn es dann der gesellschaft passt, dann wird gerne die Verantwortung eingeklagt. So kann man Männer mit Doppelstandards sehr gut in der Defensive halten.