Auf und Ab mit Depressionen

Ehemaliger User

Hallo Ihr!

Ich lese seit drei Monaten hier fleißig mit und habe durch dieses Forum  stets das Gefühl, nicht ganz allein zu sein mit meinem Trennungs-Problem. Zu meiner Story: Nach beinahe sechs Jahren Beziehung hat mein Freund mich (36 Jahre alt) verlassen. Klar, wie für die meisten hier, für mich ziemlich überraschend, da er moch am Tag zuvor großspurige Liebeserklärungen machte "Ich liebe Dich und wir bleiben für immer zusammen usw.". Wir hatten einige Probleme und ziemlich viel Streß vor der Trennung, die aber nicht überdimensional waren. Unser Dauerproblem war seine Mutter, die ständig "gekonnt dazwischenfunkte" und unsere Beziehung regelrecht sabotierte. Da mein Ex wirklich abhängig ist von seiner Mama (ihre Lebensauffassung ist seine, was sie sagt gilt, eine eigene Meinung hat er nicht) und sie ihn wohl auch nie loslassen wird, hat sie ihr Ziel nun endlich erreicht. Unsere Beziehungsprobleme hat er mit seiner Mutti besprochen, statt mit mir usw. Seine wahren Gründe für die Trennung hat er mir nie genannt. Ich kann also nur nach Erklärungen für mich suchen. Er hat jeden Kontakt zu mir abgebrochen und das obwohl wir zuvor eine sehr intensive Verbindung hatten. Was mir langsam wirklich sehr große Sorgen macht, ist die Tatsache, dass ich immer wieder schmerzvoll an ihn denke  und beinahe immer wieder in Depressionen abrutsche. Obwohl ich inzwischen dahinter gekommen bin, dass ich ihn nicht mehr zurück haben will. Zu groß sind die Verletzungen gewesen, zu groß die Unterschiede in unseren Lebensauffassungen, dabei war er verantwortungslos und recht faul. Ich habe im nachhinein beinahe das Gefühl, den Mensch, den ich liebte, gab es gar nicht. Er war nur eine Illusion in meinem Kopf. Ich habe nun auch seit Wochen von mir aus keine SMS mehr geschickt, nicht mehr angerufen usw. Klar, ich habe ihn geliebt. Zu sehr! Habe immer alles entschuldigt, immer wieder verziehen, mich klein gemacht. Und als ich dann am Boden lag, hat er den Abflug gemacht. Eine gebrochene Frau ist ja auch nicht gerade attraktiv. Er hat mich wohl regelrecht zerstört innerlich - und ich habe es zugelassen. Vor unserer Beziehung war ich sehr selbstbewußt, hatte Spaß am Leben und jetzt bin ich nur noch ein Häufchen Elend. Ich verkrafte es nicht, dass es ihm nun scheinbar so gut geht (ich weiß  es nicht wirklich), er nichts vermisst, er nicht den Drang hat, Kontakt aufzunehmen - so als hätte es mich nie gegeben - und ich nicht vorwärts komme mit meinem eigenen Leben. Ich plane, mache mir Gedanken darüber, wie ich mein Singleleben nun befriedigen gestalten könnte. Aber  mit der praktischen Umsetzung klappt es nicht so richtig. Zu viel Zeit verbringe ich mit trüben Gedanken, die sich nicht abstellen lassen.  Inzwischen gibt es Tage, an denen ich mich zeitweise gut fühle und die neuen Freiheiten für mich entdecke. Aber immer wieder kommen die üblen Trauerphasen zurück und das obgleich ich weiß, dass dieser Mensch mir nicht gut getan hat. Ist das noch normal? Wie geht man damit um? Ja, ich versuche an mich zu denken, habe mich im Sportstudio angemeldet und mache Sport. Aber es gelingt mir nicht wirklich, mich in die Arbeit zu stürzen, obwohl ich nebenberuflich selbständig bin und nun endlich die Zeit hätte, mich dabei total auszutoben. Kennt das jemand von Euch? Dieses Phänomen, dass man genau weiß, diese Beziehung hatte keine Basis, keine Zukunftsperspektive und doch kann man nicht loslassen, weil man zu sehr liebte? Was kann man in so einem Fall tun? Ich hoffe, Ihr habt ein paar gute Tipps für mich... :'(

15.07.2005 17:14 • #1


Ehemaliger User

Hallo du,
Ich war mit meinem Freund zwar nicht so lange zusammen nur zehn Monate, aber ich habe das gleiche Problem. Kannst ja mal meinen Beitrag: " Ich verstehe ihn nicht:" lesen. Vielleicht können wir uns dann ja gegenseitig helfen
Gruß Annika alias Zoerk

15.07.2005 17:50 • #2


Ehemaliger User

Hi Ariane,

du darfst nicht zu viel von dir erwarten nach sechs jahren intensiver beziehung, das streift sich nicht mal eben in ein paar wochen ab. ich kann deine gefühle so gut nachvollziehen. meine trennung ist jetzt sechs wochen her, es war eine viereinhalbjährige hochintensive beziehung. und bei mir wechseln sich die stimmungen nach wie vor noch ganz schön ab. mitunter sind es vor allem die wochenenden, an denen mir das leben dann merkwürdig fremd, trist und blaß vorkommt. oder auch ausgewachsen melancholisch. vielleicht magst du mal meinen "sonntags-blues" lesen, der ist inzwischen auf seite 6 im forum gewandert.

wir müssen uns zeit geben, das zu verdauen, was wir an verlust erlitten haben. ich finde es sehr gut und sehr sinnvoll, daß du dich nach draußen bewegst, sport machst usw. das ist der richtige weg, auch wenn er sich im moment noch nicht effektiv anfühlen mag.

du hast geschrieben, daß dir klar ist, daß die beziehung keine basis hatte. bei mir war das letztlich auch so. und es hilft mir manchmal, mich sozusagen bewußt daran zu erinnern, wenn die trauer und das elend so richtig über mich herfallen. ich sage es mir dann im geiste ein paar mal, und manchmal klappt das tatsächlich, um dem ganzen gräßlichen verlustgefühl wenigstens die spitze zu nehmen. aber manchmal nutzt es natürlich auch gar nix

liebe ariane, ich hoffe, du bleibst deinem weg treu; er ist der richtige, auch wenn er sich die meiste zeit so steinig anfühlen dürfte. komm immer hierher, wenn dir danach ist, das war zumindest etwas, das mir auch immer wieder sehr geholfen hat.

viele grüße, und ein drücken aus der ferne,

siron

15.07.2005 18:17 • #3


Ehemaliger User

Hallo Ihr Lieben,

es hilft schon sehr zu wissen, dass man nicht allein ist. Man hat ein wenig das Gefühl, man ticke nicht ganz richtig! Wieso trauert man etwas hinterher, dass einen kaputt machte? Ich hätte gern das Gefühl in mir "Du bist es gar nicht wert, dass ich um Dich trauere!" - aber dieses - falls vorhanden - ist nicht von Dauer! Es ist diese brutale Kränkung, dieses "nichts mehr wert sein" in den Augen des Ex, dass einen so belastet. Trotz meiner 36 Jahre habe ich noch nie so sehr gelitten und stets nach Trennungen schneller den Weg zu mir selbst gefunden. Das üble ist auch wirklich, dass die ganze Umwelt von mir erwartet, es nicht so schwer zu nehmen, ich solle einfach vergessen, es sei ja sowieso besser so für mich usw. Wie gut, dass es dieses Forum gibt. Bei Freunden und Familie traue ich mich gar nicht mehr dieses Thema anzusprechen. Hier kann man sich zumindest ausheulen. Dass es ganz objektiv das Beste für mich ist, weiß ich inzwischen selbst. Ich habe die guten Eigenschaften meines Ex stets so in den Vordergrund geschoben und all seine üblen Charakterschwächen nicht sehen wollen, sie verdrängt und verleugnet. Dennoch überrascht mich meine Reaktion und dieses Auf und Ab der Gefühle, die wohl völlig normal sind. Es ist womöglich auch dieser Angriff auf das Selbstwertgefühl, das ich ja offensichtlich im Laufe der sechs Jahre völlig verloren habe, dass man so abgelegt wird, wie ein wertloses altes Möbelstück. Eigentlich will ich, dass er es bereut, dass er merkt, was er an mir hatte usw. nur damit ich dann sagen könnte: Mit mir nicht mehr! Am Anfang der Trennung habe ich ihn verzweifelt angerufen, gsmst usw. und habe ihm wohl das Gefühl gegeben, er könne wieder zurück kommen, wenn er will etc. Wie becheuert! Ich denke, es würde mir wesentlich besser gehen, wenn er es wissen würde, dass ich ihn auch nicht mehr will! Komisch, ich denke diese Genugtuung würde mir wirklich helfen, die Sache geregelt zu kriegen, aber diesen Gefallen wird mir mein Ex nicht tun! Ich hätte nie gedacht, dass er so viel Macht über mich hat und meine Ich-Stärke so sehr von ihm abhängt! Das macht mich total fertig! Aber wie ich sehe, bin ich ja nicht die Einzige, die leidet wie ein Hund und das schon seit so vielen Wochen!

15.07.2005 18:38 • #4


Ehemaliger User

Nein, Ariane, du bist ganz sicher nicht die einzige. Wenn du dich hier länger aufhälst - und das tust du ja schon seit drei monaten - dann siehst du, daß du dich in großer großer gesellschaft befindest. erfreulicherweise sind hier auch immer wieder mal ein paar "alte" anwesend, die durch die jauchegrube schmerzhafter trennung hindurch sind und zu neuem glück gefunden haben. das kann mitunter ein hoffnungsschimmer sein, wenn man nicht noch so dermaßen verstrickt ist, daß einem fremdes glück nur noch mal mehr das eigene elend vor augen führt.

mir persönlich hat hier bei trennungsschmerzen.de der chat am meisten geholfen. hast du das auch schon ausprobiert? ich finde, es geht wenig über den direkten austausch mit einem gegenüber, und das chatten hier ist zwar ein austausch durch die computerbildschirme hindurch , aber trotzdem sehr kraftvoll.

apropos kraftvoll: so kommt mir deine sprache nämlich an mehreren stellen vor; du wirkst in manchen sätzen so gar nicht nach zerbrochener frau, ich habe eher den eindruck, da lugt die starke und lebenslustige ariane schon wieder ein wenig hervor! ich hoffe, daß sie sich noch weiter nach vorne kämpfen wird!

alles gute,

siron

15.07.2005 18:59 • #5


Ehemaliger User

Hallo!

Nein, das mit dem Chat habe ich noch nicht versucht. Wie kommt man dahin? Ich denke, es tut gut sich "auszukotzen" und wenns nur per PC ist. Ich meine wirklich, man muss vor der Außenwelt immer so stark sein und macht sich nur selbst etwas vor. Man schämt sich ja ein wenig, dass man gar nicht so stark ist, wie es die anderen von einem erwarten. Klar, mir gehts gut...solang keiner merkt, was in einem vorgeht....Wie geht es Dir inzwischen? Bist Du aus der Jauchengrube bereits aufgestiegen und bist Du mittlerweile über Deinen Trennungsschmerz hinweg? Bist Du wieder glücklich mit Deinem Single-Leben?

15.07.2005 19:14 • #6


Ehemaliger User

Hi Ariane,

einfach oben im fenster auf trennungsschmerzen.de-chat klicken. dann kannst du entweder mal zum ausprobieren als gast rein, oder du registrierst dich direkt. das hat den vorteil, daß du auch leute "anflüstern" kannst (so mit ihnen reden, daß nur sie und nicht alle anderen es lesen können). wär schön, dich da mal zu treffen, denn so geht es doch einfacher als hier im forum hin und her zu schreiben. wenn du dich im forum registrierst, dann kann man sich auch kurzmitteilungen schicken.

und nein, ich bin nicht aus dem trennungsschmerz heraus, aber ich genieße zumindest gelegentlich tatsächlich das single-leben. aber wie dir schon geschrieben: es geht hin und her, bessere und schlechtere tage.

na ja, ariane, zumindest kann ich dir von dieser warte aus sagen, daß auch tatsächlich wieder bessere tage kommen. man glaubt es kaum, aber es ist doch so!

also dann, bis bald im chat vielleicht! machs gut,

Siron

15.07.2005 19:50 • #7


Ehemaliger User

Hallo mary 24!

Deine Story ist wirklich übel, besonders wegen Deinem Kinderwunsch. Aber auch mit 42 ist das ja noch nicht ganz ausgestanden...Meine Frauenärztin sagt, man könne auch bis 44/45 Jahren heute noch Mama werden. Natürlich ist es dann sicherlich nicht mehr so leicht, schwanger zu werden und es besteht ein erhöhtes Risiko. Aber ich kenne  wirklich Frauen aus meiner Berufswelt, bei denen es mit 44/45 klappte - ohne dass sie dies wollten. Wer weiß, vielleicht ist der Zug noch nicht ganz abgefahren.

Da auch ich ständig zwischen Kopf und Herz hin und her schwanke, ist dies nun nur ein doofer Hinweis, der Dir bestimmt keine Erleichterung verschafft: Aber wäre das der RICHTIGE VATER für Dein Kind gewesen??? Ich habe keinen dirketen Kinderwunsch und kann dies bestimmt nicht ganz einschätzen, vielleicht kommt dieser mit dem "richtigen Mann"? Liebe mary24! Glaube mir, ich arbeite mit vielen allein erziehenden Frauen zusammen und dass ist wahrlich kein vergnügliches Leben für diese Mütter. Und wenn Dein Ex so ein A....ist, hätte er Dich sicherlich auch trotz des Kindes irgendwann einmal ad acta gelegt! Auch Kinder haben das Recht auf eine intakte Familie und einen Vater. Also ích hätte es mir nie ohne mein Daddy vorstellen können. Vielleicht triffst Du noch den "RICHTIGEN" und gemessen an der zu erwarteten Lebensdauer heutzutage ist es doch gar kein Problem mehr auch wirklich späte Mama zu sein! Bei den Akademikerinnen ist es doch die Norm, dass Kinder erst ab 40 Jahren aufwärts geplant werden...

Ich weiß, Dir geht es genauso wie mir: Dein Selbstwußtsein ist schwer angeknackst so wie meines auch! Man fühlt sich wertlos, abgelegt, weggeworfen und das ist für uns "reifere" Damen sicherlich ein besonderer Stich! Ich denke mir auch, dass mein Ex sich jetzt gerade mit sehr viel jüngeren Frauen amüsiert. Dann hilft mir aber der Gedanke: Wird ihm das auf Dauer reichen? Klar, diese jungen Frauen sind humorvoll, spontan usw. und geben diesen Männern wohl auch das Gefühl, sie seien ein Held. Mein Partner war auch mehrere Jahre jünger (wobei ich stets das GEfühl hatte, ich sei die jüngere und agilere) und ab und an denke ich mir, dass er sich stets unterlegen fühlte - intelektuell, finanziell etc. Aber ich denke es ist so, wie viele es hier niederschreiben. Neue Besen kehren gut und am Anfang ist jede Beziehung schön, unkompliziert und beschwingend, aber auf Dauer schleichen sich auch dort Probleme ein und der Alltag überrollt die anfänglichen Glücksmomente. Dann wird doch sicherlich auch Dein Ex an Dich denken...Dieser Gedanke hilft mir in diesen Momenten, wenn ich mir ausmale, dass ich gegen eine viel jüngere Dame womöglich ausgetauscht wurde - was ich ja nicht definitiv weiß. Aber unsere beiden Ex sind doch gar nicht in der Lage, auf Dauer nur zu geben. Sie sind in dieser Hinsicht von uns doch echt verwöhnt worden. Man hat sie doch mitgezogen in allen Lebenslagen, oder nicht? Meinst Du nicht, es wird der Tag kommen, dass unsere Ex dann auch denken: "Mensch eigentlich hat ichs doch ganz gut und bequem bei meiner Verflossenen..." Diese Sorte Mann ändert sich nie, davon bin ich fest überzeugt - wenn der Blues nicht gerade volle Kanne zuschlägt und ich der Meinung bin: Ihm geht es so gut und ich trauere vor mich hin...Ich gönne ihm das überhaupt nicht, dass ich so viel Schmerz ertragen muss und ihn auch zulasse! Aber ehrlich gesagt, ich wäre jetzt gar nicht in der Lage, mich nach neuen Männern umzuschauen, die mir mein geknicktes Ego wieder aufzurichten helfen. Wenn mich nur einer anschaut (bin ja nicht wirklich so häßlich, wie ich mich zur Zeit fühle  ;)), werde ich schon sauer! Das ist aber auch gut so! Wieso sollte man einen Menschen dafür benutzen, um sein Selbstwertgefühl aufzuplustern. Nein, dann müsste ja noch einer leiden. Das wäre auch nicht gerade fair! Aber das ist auch meine große Sorge. Vielleicht sitze ich noch in 5 Jahren da und komme aus meiner Trauer nicht heraus und bin nicht mehr fähig, mich auf etwas Neues einzulassen. Ehrlich gesagt, fühle ich mich fast so, als würde ich innerlich mit meinem Ex einen Wettkampf veranstalten, nach dem Motto: Wer ist jetzt glücklicher...Er gewinnt täglich! Dabei wäre ich so gern als erste im Ziel! Da schau her: Mir gehts doch viel besser ohne Dich und man siehts mir an! Oh ich denke, diese Genugtuung wirds nicht geben! Ich hasse mich dafür, dass ich ihm noch so viel Energie und Gedanken widme, während er wahrscheinlich gar nicht mehr weiß, dass es mich überhaupt gab. Aber ganz so einfach haben es die Verlasser ja auch nicht, oder?

Viele Grüße

Ariane

16.07.2005 12:19 • #8


Ehemaliger User

hallo ariane,

ich kann dir versichern, dass die verlasser es auch nicht leicht haben.natürlich hängt es immer davon ab, wann man sich innerlich schon bereits getrennt hat.
das sieht dann für den zurückgebliebenen so aus. als wären da hopplahopp, keine gefühle mehr-stimmt aber nicht.
als ich meinen partner verlassen habe,hatte sich das bereits schon 5-6 monate ca. vorher vorbereitet.ich hatte fast jeden tag magenschmerzen und ständig heimlich geheult.ich habe einfach gesehen, dass der schritt unausweichlich ist.reden hätte nichts gebracht,das konnten wir gut.ich wollte eine zukunftsperspektive, die habe ich aber nicht bekommen.das tut weh und mir wäre lieber gewesen, wir hätten das gemeinsam geschafft.fünf jahre und auch ich bin schon 38 und dachte langsam an familie.glaub mir ,verlassen macht auch keinen spass...
lieben gruss

16.07.2005 17:26 • #9


Ehemaliger User

Hallo magoon!

Es ist wirklich mal interessant zu hören, wie sich ein "Verlasser" fühlt. Zumal der Verlassene nicht immer hinreichend Gründe erfährt, wieso es nun so weit kam und man sich ständig fragt, was ist denn tatsächlich los gewesen. Es ist ja das Erschütterliche an all den beendeten Liebesgeschichten, dass auch die Verlassenen oftmals wissen, dass diese Geschichte zum Scheitern verurteilt war oder es zumindest viele vernünftige Gründe gibt, warum es nicht gut gehen konnte. Und trotzdem schmerzt das Herz und schaltet den Verstand ab! Für mich ist dies eine grausame Erfahrung. Ich wünschte die Vernunft wäre stärker und ich könnte einfach für mich sagen: "Diese Geschichte ist beendet, es ist besser so für mich und mein weiteres Leben und jetzt starte ich in mein neues Leben, ohne Blick zurück." Glaub mir, obwohl ich sehr wohl weiß, es ist besser für mich so, krieg ich die Kurve nicht wirklich, sitze da vor großartigen Plänen für meine Solo-Zukunft. Aber meine Aktivität wird derart gelähmt, weil 90% meiner Energie von Grübelei, Schmerz, Erinnerungen und die Interpretationen meiner Ex-Love-Story förmlich aufgesogen werden. Ich habe alle Selbsthilfebücher gelesen zu diesem Thema, aber ich schaffe es mit dem Loslassen maximal stundenweise...Ich kann nur hoffen, dass sich das eines Tages legt. Ich möchte nicht noch mit 90 Jahren da sitzen und an meine Vergangenheit denken. Aber im Moment geht es eben nicht. Ich will nicht unter Leute, ich hab mich verkrochen sozusagen. Mich würde noch interessieren: Sind Deine Perspektiven für die Zukunft durch das Verlassen in Erfüllung gegangen oder denkst Du auch an manchen Tagen, es sei ein Fehler gewesen, zu verlassen? Das höre ich oft von Verlassern, dass wenn es nicht so klappt nach der Beziehung, wie man es sich so rosig ausgemalt hat, die Erinnerung an den Ex-Partner wieder auflodern. Irgendwie bewundere ich das total: Zu gehen, auch wenn man liebt, weil es objektiv keine Chance gibt. So stark war ich leider nicht. Habe immer wieder neue Versuche gestartet, die eigentlich nichts brachten, weil mein Ex darum unter Tränen bettelte. Ich denke , diese Versucherei hat mir mein Selbstwertgefühl und meine Lebensenergie geraubt. Es wäre besser gewesen, ich hätte den Asprung selbst geschafft, aber dafür war ich zu schwach. Der Witz an der ganzen Sache ist, dass ich nun eine ganz andere Meinung von mir selbst habe. Von wegen unerschütterlich, selbstbewußt und "hart im nehmen"! Eigentlich eine abhängige, depressive und ein wenig zertsörte Frau - das trifft wohl eher zu! Ich kann nur hoffen, dass ich irgendwann aus diesem tiefen Tal empor steige und wirklich zu mehr Ich-Stärke finde und nie mehr faule Kompromisse bis zur Selbstzertsörung in meinen Beziehungen leben werde! Dann würde es ja einen Sinn machen, die ganze emotionale Tortur! An alle Verlasser: Haben sich Eure Hoffnungen auf ein besseres Leben ohne Eure Ex-Partner tatsächlich erfüllt?

17.07.2005 10:20 • #10


Ehemaliger User

hallo ihr,
da ich wieder in meiner *geliebten depri-falle stecke, bin ich zu keinem guten beitrag fähig. das ich hier lese und schreiben kann ist wiederum ein gutes zeichen :-/
die letzte frage, ob es den verlassern o.s.ä. besser geht
wüsste ich auch gern. nur werde ich es nie erfahren.
als ich nach dem tod meines mannes die "vermeintlich" große
2. liebe traf, habe ich zu einem zeitpunkt den schlussstrich gezogen. da war eine schweigende lüge vor seinem urlaub mit ex-familie. obwohl seine worte, "wir passen so gut in allem" liebste....etc.pp (viele briefe u.am.). vielleicht schaffe ich es mal, darüber mehr zu schreiben....
"er" hat es dann doch wieder geschafft, mich zu gewinnen.
ich liebte ihn ja und er mich auch.
das ABER und WARUM kann ich jetzt nicht mitteilen.
nur soviel: wäre ich damals als gestandene frau standhaft geblieben, wäre mir vieles schlimme erspart geblieben.
es hat lange gedauert, bis ich endlich zu der erkenntnis kam,
das dieser mann  mit großer sicherheit nicht glücklich und geworden ist aber mich in´s unglück *gezogen hat.
mehr geht nicht.
l.g.
butterfly

17.07.2005 11:38 • #11


Ehemaliger User

[quote author=Ariane link=board=allgemeines;num=1121444086;start=7#10 date=07/17/05 um 11:20:54]Hallo magoon!

Es ist wirklich mal interessant zu hören, wie sich ein "Verlasser" fühlt. Zumal der Verlassene nicht immer hinreichend Gründe erfährt, wieso es nun so weit kam und man sich ständig fragt, was ist denn tatsächlich los gewesen.

An alle Verlasser: Haben sich Eure Hoffnungen auf ein besseres Leben ohne Eure Ex-Partner tatsächlich erfüllt?[/quote]

hallo ariane,
wie bei allen Trennungen ob absichtlich oder auch nicht,bleibt am schluss immer einer zurück mit fragen.das ist so wenn ein lieber mensch gestorben ist,oder wenn man eben verlassen worden ist. es ist ja nicht so das ich die andere seite nicht auch kenne.ich bin in meinem leben oft verlassen worden,gerade deshalb tut man sich dann auch schwer das einem anderen anzutun, man weiss ja wie das ist. aber zusammenkleben bleiben um jeden preis,das kanns ja wohl nicht sein!

deine frage ob sich die hoffnungen erfüllt haben, zielt darauf ab, zu betätigen,als hätte es doch auch mit meinem expartner klappen müssen .so nach dem motto auch in der nächsten beziehung wird es wieder probleme geben, warum nicht bleiben wo man ist,oder?leider ist das nicht so einfach.obwohl sich hier die meisten geschichten ähnlich anhören, sind die gründe vielschichtig und man sucht in den geschichten der anderen nach gemeinsamkeiten. das tröstet zwar,ist aber nicht die ganze wahrheit.in meinem fall gibt es keine diskussionsgrundlage und auch das verhalten von meinem partner hätte nur in eine richtung gehen können.es lag nicht an ihm und seiner person.ich habe andere zukunftsvorstellungen als er.was will man da machen.oft sind die die verlassen nur schneller als der andere. das kann man häufig sehen,wenn es vorbei ist ,weint der andere zwar-zurück will er aber auch nicht.das ist dann meist nur ein nachhängen der zerbrochenen träume, oder ärger und wut darüber,dass der andere einen einfach so sitzen lässt,ohne erklärung und von jetzt auf gelich.

der der geht, hat meistens die a**karte und muss ich allerhand anhören,vom freundeskreis,eltern,verwandten usw.
schlimmer noch wenn dann sofort ein neuer partner da ist, damit ist das feuer frei und jeder beschiesst dich.
ich sage mal so, ich lasse auch niemand zurück der weinend auf dem sofs sitzt und sich nach mir verzehrt. mein expartner ist wohl eher froh, das ich den schritt gemacht habe, weil er einfach nicht dazu bereit war ,mit mir weiter zu planen noch sich von mir zu trennen.

wie gesagt die andere seite kenne ich gut und irgendwie, habe ich mich eigentlich schon vorher verlassen gefühlt, da unsere gemiensamkeiten immer weniger raum hatten. ich glaube so geht es vielen verlassern. sie bekommen etwas was nicht ,oder nicht mehr,was ihnen sehr wichtig ist. sie haben es auch schon mehrmals angesprochen, aber es wird einfach nicht ernst genommen,oder der andere vertsteht die kleinen andetungen nicht. oft hat es aber auch rein garnichts mit der anderen peron zu tun, der hätte machen können was er wollte,wenn du dich anders entwickelst gibts da keine gründe.
wenn der partner geht, weil er meint du bist nicht gut genug,oder nur abwechslung sucht,kommt er meistens sowieso wieder,weil er merkt,so ists ja nun auch nicht. dann sind aber nicht selten,die verlassenen meist schon raus aus dem trennungstal und wollen auch nicht mehr.

mir fällt insgesamt auf, das die verlassenen immer soviel druck machen und sich nicht vorstellen können, dass so eine trennung auch eine zeit der besinnung sein kann für den anderen. er braucht vielleicht gerade mal den abstand um festzustellen was ihm fehlt, damit er sich auch tatsächlich umentscheiden kann.aber der zurückgelassene sieht nur durch seine tränen und seinen schmerz(verständlich) hindurch und verhält sich so unangenehm und vorwurfsvoll,dass sich der verlasser nur in seiner entscheidung bestätigt sieht.

die trauer gehört eben nicht zum ex sondern zu freunden,in die familie und in so ein forum.als ex ist das eine ungeheure belastung damit fertig zu werden jemand anderem so weh zu tun,obwohl man selbst noch gar nicht richtig abstand hat. ich habe es in der ersten zeit in meinem freundeskreis verschwiegen,weil ich keinen bock hatte dauernd damit konfrontiert zu werden.bei mir muss schliesslich auch was heilen.ich bin auch verletzt,weil träume die ich hatte mit diesem menschen nicht in erfüllung gehen.

der eine lenkt sich dann ab und stützt sich sofort in die nächste bekanntschaft, der andere lügt und wird extrem hart, behauptet er liebt nicht mehr,nur damit das alles endlich ein ende hat und man auch mal zur ruhe kommt.ich finde es ehrlich gesagt sehr bedenklich wie manche hier über ihre expartner herziehen, nachdem sie verlassen wurden.jetzt stell dir mal vor, der besinnt sich tatsächlich und du müsstest ihm den ganzen text vorlegen, den du hier über ihn abgelassen hast?jeder kann doch einmal einen fehler machen,oder?manchmal dauert das 2 wochen,6monate oder ein ganzes leben?wer weiss aber immer davon zu reden man hätte sich getäuscht,oder es verhindern können,ist nach meiner meinung blödsinn. die verlassenen sind dann die grössten und schäfrsten richter und kriegen sich in ihrem hass garnicht mehr ein.

wen wunderts da das der ex bleibt wo er ist?
ich für meinen teil bin froh um den abstand,auch wenn ich es schade finde.ich beiss mich nicht fest und las auf mich zukommen,was jetzt passiert. besonders gut gehts mir nicht und einen neuen hab ich auch nicht.ich habe baustellen in meinem leben von denen ich die letzten jahre sehr abgelenkt war, darauf konzentriere ich mich und das rate ich allen anderen auch,obwohl ich genau weiss wie unsäglich schwer das ist .doch das leben ist noch nicht zuende,da draussen wartet für uns alle noch etwas,wunderbares.

wenn ich zurückblicke,kam nach jedem mann immer einer der noch  besser zu mir gepasst hat,obwohl ich bei jedem dachte mein leben hört auf-und warum soll das jetzt bitte anders sein ? ::)

lieben gruss

17.07.2005 11:54 • #12


Ehemaliger User

Hallo mangoon!

Vielen Dank für die auisführliche Antwort! Nein, ich will mich nicht als Richter aufspielen oder meinen Ex ganz schlecht machen. Er hatte FÜR MICH einige Charakterstärken, die ich über seine Schwächen gestellt habe und sehe es eigentlich so, dass ich es nicht geschafft habe - im Gegensatz zu ihm -, den Schlussstrich zu ziehen. Die Vorwürfe gehen in meine Richtung, nicht in seine. Ich beneide ihn um die Stärke, die ich nicht hatte. Ja, ich empfinde Neid. Wieso ist er so verdammt stark und ich bin so schwach? Ich möchte, dass er bereut und ich dann sagen könnte: "Nein!". Ich glaube, ich suche nur danach mein seelisches Gleichgewicht wieder herzustellen, auch wenn dies ein sehr schwacher Weg ist.
Nein mangoon, ich glaube im Endeffekt ist es objektiv in meiner Geschichte so, dass ich auch nie eine Zukunftsperspektive hatte mit ihm und das nicht wahr haben wollte. Ich kann es mir nur eigentlich nicht wirklich eingestehen, wenn die ganze Gefühlsduselei über mir hereinbricht. in meinen "wachen und sachlichen" Momenten weiß ich, dass er vielleicht den schwereren Part in unserer gemeinsamen Story hat. Ich als Verlassene muss mir nie die Frage stellen, war es richtig, zu gehen? Ich werde ins kalte Wasser geschmissen, was verdammt weh tut -> ich muss schwimmen lernen. Der Verlasser, muss schwimmen lernen und irgendwo mit der Frage leben: War es richtig? Mir fehlt vielleicht nicht genau dieser Mensch, nur die Zweisamkeit, die Gewohnheiten usw. Das kann ich mir nur nicht eingestehen. Ich kritisiere eher mich selbst, dass ich nicht objektiv und stark genug bin, mit meinem Leben weiter zu machen. Dass ihm nun gar nichts fehlt, möchte ich nicht glauben. Ich habe es immer wieder versucht, obwohl schon kein Ausweg mehr da war (auch zu verschiedene Lebensentwürfe und die Vorstellung, Frau sei für Küche und Herd geboren, während ich mich beruflich verwirklichen möchte...) und das kritisiere ich an mir: Wieso habe ich es nicht so geschafft, wie Du, den erforderlichen Schlussstrich für mich zu ziehen? Zu feige? Angst vor dem Schmerz? Angst vor dem Alleinsein? Angst davor, alle Illusionen saußen zu lassen? In meinem Fall ist auch noch eine besondere Kränkung da, die mich wütend und depressiv macht: Seine Mutter hat stets Probleme gesehen und er hat mir die Vorwürfe seiner Mutter immer wieder präsentiert. Ariane ist nicht die Richtige, weil sie zu modern ist, weil sie so und so ist, bla, bla. Ich habe mir das mit 36 Jahren gegeben: "Meine Mutter sagt, Du bist so und so, bla, bla...!" Das tat verdammt weh und dabei kannte mich diese Frau nicht einmal richtig! Das war so demütigend und ich habe das mit mir machen lassen! Das ist wiederum keine Kritik an ihm, verstehst Du. Ich habe es zugelassen! Ich hänge dem allen emotional nach und kriege meinen Ar. nicht hoch, um mir ein eigenes Leben aufzubauen und vorwärts zu gehen. Das ärgert mich maßlos! Damit hat ja mein Ex nichts zu tun. Ja, ich beneide ihn um seine offensichtliche Stärke. Er ist so, wie er ist, ich bin so wie ich bin - es hätte nie gepaßt. Basta! Wir wollen in verschiedene Richtungen im Leben. Schön, wenn das alles nicht mit so viel emotionaler Trauer verbunden wäre! Ich finde es toll, dass Du es geschafft hast, rechtzeitig zu gehen und den Schmerz dafür in Kauf genommen hast! Ich habe in vielen Psycho-Büchern gelesen, dass der Verlassene oftmals schneller mit der Trennung fertig wird, als der Verlasser, weil er ja durch den emotionalen Trauerprozess durch muss. Der Verlasser - von Fall zu Fall gewiß verschieden - plagt sich länger damit herum, wenn alle Erleichterung zu Beginn von ihm abfällt!

Viele Grüße

Ariane

17.07.2005 12:57 • #13


Ehemaliger User

hallo ariane,

das ist natürlich die kehrseite der medaillie!- und sicher auch nicht besser.sich und sein handeln dauernd in frage zu stellen. mein gott, du hast dich eben damals so entschieden,weil dir sicher an dem anderen etwas lag ,oder nicht?wieso musst du denn alles perfekt machen?bist du die einzige,die in einer beziehung arbeitet?so wie du das beschreibst,hat dein ex ja noch eine sehr enge beziehung zu seiner mum und ist auch ganz schön von ihrer meinung abhängig.gegen so etwas ist man machtlos.wenn der mann seiner mutter mehr gewicht einräumt.da kannst du überhaupt nichts machen.und zur sache,dass man vorher schon sieht das es nix wird.ja,bitte was ist denn mit den schönen tagen?gabs die nie?am ende fragt man sich nur noch was be***n war. Ich möchte die zeit mit meinem ex nicht missen,es wahr sehr anstrengend,oft lustig,traurig und schön.eben alles was eine beziehung so zu bieten hat.
irgendwie gewinnt man den eindruck,dass du ihm nur anneidest,das er schneller war als du ,weil du jetzt länger oder intensiver leiden musst??ich verstehe das ehrlich gesagt nicht ganz.obwohl ich nachvollziehen kann, das man zumindest hofft, dass der andere nicht einfach so zur tagesordnung übergeht und zumindest merkt das ihm was fehlt.
das die verlasser länger leiden,ist glaub ich eher ein wunsch von den verlassenen.wenn jemand sich innerlich lange vorher verabschiedet hat ohne es dem anderen zu sagen,stimmt das sicher nicht. ich glaube,das trifft auf die leichtfüsse zu, bei denen jahre lang alles super lief und die dann z.B.aus langeweile oder midlifecrisis gedankenlos ausbrechen. die trifft dann der schock hinterher,weil sie nicht über den schritt nachgedacht haben.aber was will man das verallgemeinern,jeder ist anders,man weiss es ja doch nicht wirklich und das ist auch gut so.es kann dann nämlich auch(im positiven) alles anders kommen als man denkt.
lieben gruss

17.07.2005 17:43 • #14


Ehemaliger User

Hallo mangoon!

Ja, meine Reaktionen sind zum Teil sehr merkwürdig, sehe ich selber so....wenn es mir gelingt, sachlich zu sein...Ich stecke eben noch mitten in der Trauerarbeit und das gehört wohl auch dazu. Mein "Kräftemessen" mit dem Ex im nachhinein, kann ich selber nicht ganz nachvollziehen...Dennoch ist es ehrlich, dass ich diesen Neid verspüre. Ich denke die Verlassenen brauchen "ihren Hass" auch, um wieder auf die Beine zu kommen. Ich denke, wenn man darüber hinweg ist, wird alles wieder versöhnlicher. Man sieht dann die guten und die schlechten Seiten der Beziehung und sicherlich auch das, was es einem gebracht hat. Dennoch muss ich mir schon eingestehen, dass man sich viel erspart hätte, wenn man "rechtzeitig" gegangen wäre. Klar, jeder verdient eine zweite Chance, aber wenn sich eben partout nichts ändert, muss man die Reißleine ziehen, so wie Du das gemacht hast. Irgendwann gehen, wenn es keine Hoffnung mehr gibt. Und das ist eben der Punkt: Ich konnte das nicht! Was sagt das wohl aus??? Ja, wahrscheinlich ist es eine innerliche Angst vor der Einsamkeit oder so.., nicht Loslassen können. Auch wenns mir noch so b**.... gegangen wäre, hätte ich nicht Schluß gemacht. Irgendwas stimmt da nicht bei mir...Du scheinst da stärker zu sein, als ich. Und das kann ich nur bewundern.

Viele Grüße

Ariane

18.07.2005 18:55 • #15




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag