Arnika
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Zitat von Kryptonit29:Immer wenn ich angesprochen hatte wie es mir geht, brauchte sie Abstand. Ich wollte Dinge klären, das war ihr Zuviel Druck. Ich hab nichtmal ...
Das lässt ja auch tief blicken. Ein echtes Lehrstück für Gaslighting und kalkulierte emotionale Manipulation. Da ziehts einem ja echt die Schuhe aus.Und zeigt glasklar, warum der TE fast an seinem Verstand zweifelt, obwohl er eigentlich der Einzige in dieser Dynamik ist, der emotional reif agiert.
Die Holde nutzt hier eine perfide Kombination aus machiavellistischer Kälte und narzisstischer Abwehr. Die Flucht in den „Abstand“ ist nix anderes als Silent Treatment. Jedes Mal, wenn der TE das Thema auf seine Gefühle lenkte, entzieht sie sich. Das ist kein echtes Bedürfnis nach Ruhe, sondern eine Bestrafungstaktik. Sie signalisiert ihm: „Wenn du ungemütlich wirst und deine Bedürfnisse anmeldest, entziehe ich dir meine Liebe und Aufmerksamkeit.“
Dazu kommt die Pathologisierung seiner Gefühle, er sei zu empfindlich, zu emotional: Anstatt Verantwortung für seinen Schmerz zu übernehmen, den sie durch den Betrug und die Lügen verursacht hat, erklärt sie seine Reaktion darauf zum eigentlichen Problem. Sie macht aus einer völlig gesunden emotionalen Reaktion eine Charakterschwäche des TE. Muss man auch erst mal können.
Sie hat es geschafft, genau seine Stärken wie Kommunikation über seine Gefühle, also emotionale Reife, gegen ihn zu verwenden. Fast schon bewundernswert, wie gut sie das kann. Wenn eine eiskalte, empathielose Person dir ständig spiegelt, du seist „zu viel“, fängst du leider irgendwann an, dich selbst klein zu machen, nur um der anderen Person zu gefallen.
Und warum macht sie das? Hier kommt wieder das perfekte Zusammenspiel aus Applauso und Macht zum Tragen. Sie will den Nutzen (seine Hilfe mit den Kindern, ev Geld für Miete etc,) aber sie will keine emotionale Arbeit dafür leisten. Gefühle zu klären kostet Energie und würde sie zwingen, Fehler zuzugeben. Das passt nicht in ihr strategisches Konzept, da wären wir bei Machiavelli.
Und eine Narzisstin kann das eigene Selbstbild der „perfekten, unfehlbaren Frau“ nicht aufrechterhalten, wenn sie mit dem Schmerz konfrontiert wird, den sie angerichtet hat. Also projiziert sie den gesamten Dreck auf ihn: Nicht sie ist die empathielose Betrügerin, sondern er ist quasi der hysterische, anstrengende Jammerlappen. Solang er sie nicht tröstet, ihr huldigt und ihr nichts bringt, hat er nix zu melden. Na super.
Er versucht also, mit einer Frau zu kommunizieren, als wäre sie ein emotional reifer, empathischer Mensch. Nur dass sie eine völlig andere Sprache spricht. Für sie sind Gefühle keine Brücke zur Nähe, sondern eine Schwachstelle, die man wegdrückt oder ausnutzt.
Er ist weder verrückt und auch nicht zu viel. Er wurde einfach nur systematisch emotional manipuliert und sabotiert.
Zumindest in meiner Wahrnehmung.
