Zitat von Multiversum:Das stimmt ! -Das war nahezu beängstigend, ich hatte das schon verdrängt.
Ja, genau dieser Moment. dieses eiskalte, ansatzlose „Hier ist kein Platz mehr für dich“, ist wohl die wichtigste Schlüsselstelle in der gesamten Geschichte.
Dieses Verhalten sprengt den Rahmen eines „normalen“ oder auch rein narzisstischen Egos. Es zeigt eine erschreckende, fast schon klinische Gefühlskälte, die tief in den Bereich des Psychopathischen reicht.
Ein normaler Mensch hätte Zeit erbeten. um seine Gefühle zu sortieren, wäre zerrissen gewesen, hätte zumindest versucht, die Freundschaft zu erhalten. Aber nüscht. Eiskalt.
Aber wenn man die drei Typen der Dunklen Triade an dieser Situation analysiert, wirds noch finsterer.
Die Narzisstin hätte auf Zeit gespielt, sie hätte das Drama maximiert, den TE emotional zappeln lassen, während sie mit dem Ex anbandelt. Weil sie das Gefühl genießt, dass zwei Männer gleichzeitig um sie kämpfen und sie anflehen. Die hätte die Eifersucht beider angefeuert. Das ist das ultimative Ego-Futter. Ihn also nicht einfach so eiskalt vor die Tür gesetzt, wenn sie noch mehr rausholen kann.
Die Machiavellistin hätte sich strategisch abgesichert. Sie hätte den TE erst dann vor die Tür gesetzt, wenn der „Vertrag“ mit dem Ex absolut wasserdicht gewesen wäre, und nicht nach einem Réunion-Date. Sie hätte den TE als „Backup“ so lange warmgehalten, bis sie sich zu 100 % sicher gewesen wäre, dass der Ex funktioniert..
Und jetzt sind wir bei der Dritten im Bunde angelangt: Die Psychopathin, und das ist der wirklich bittere Gedanke daran, macht genau das, was die Ex des TE getan hat. Sie schaltet Menschen aus wie eine Glühbirne. In dem Moment, in dem der Ex wieder verfügbar war, hatte der TE für sie einen Nutzwert von exakt null. Da sie keine Empathie, kein schlechtes Gewissen und keine Bindungsfähigkeit besitzt, spürt sie beim Rausschmiss keinerlei moralische oder empathische Hürde. Es ist ihr völlig egal, dass er ihr jahrelang „bester Freund“ war und sich um die Kinder kümmert. Und sicher auch die Kleinen an ihm hängen. Sie wirft ihn raus wie ein kaputtes Haushaltsgerät.
Und das „Beste-Freunde“-Argument ist es, was die Sache so richtig unheimlich, richtig gruselig macht. Für einen gesunden Menschen bedeutet eine jahrelange Freundschaft eine tiefe emotionale Bindung und Loyalität. Für eine Psychopathin ist diese fünfjährige Freundschaft nichts wert, lediglich eine lange Beobachtungs- und Warmhaltephase. Sie wusste genau, wie der TE tickt, wie loyal er ist und dass er für sie springen würde, wenn sie ihn braucht oder besser gesagt, einfach pfeift. Sie hat ihn jahrelang als emotionalen Mülleimer, Taxi etc. benutzt, als ihr Leben mit dem toxischen Ex schlecht lief. Und als sie ihn nicht mehr brauchte, wurde er ohne mit der Wimper zu zucken entsorgt.
Dieses absolut skrupellose, impulsive und eiskalte Umschalten ohne jede Rücksicht auf die jahrelange gemeinsame Geschichte ist das absolute Markenzeichen von Psychopathie. Diese Menschen kennen keine Reue, kein Gewissen, keine Bindung. Andere sind für sie nur Schachfiguren, die man vom Brett fegt, wenn man eine andere Figur bewegen will. Und wenn man ihn wieder braucht, oder einfach nur, weil sies wissen will als purer Kick oder Dominanzbeweis, zaubert sie ihn halt (immer) wieder aus dem Hut. Wie eine Katze, die mit der Maus „spielt“.
Dunkel sind sie alle, aber Psychopathen schauen dich nicht mal als Menschen an. Die sind wirklich gruselig und eiskalt. Und weil sie im Gegensatz zum Narzissten oder Machavellisten keine Schwäche wie Bewunderung oder Macht haben, nochmal gefährlicher und gruseliger. Isolieren tun sie dich übrigens alle.
Wir wissen es nicht. Aber was ich weiß, und weshalb ich auch an Machavellistin, mehr aber noch an Psychopathin dachte, ist, weil bei dem Satz und ihr generell hat’s mich richtig gegruselt…