Vorab,
grundsätzlich sollte niemand so behandelt werden wie Du es im Laufe Deiner Ehe immer wieder wurdest.
Und ich bin auch der Meinung das bei einer Trennung, vor allem nach so vielen gemeinsamen Jahren, vor allem Fairness gelten sollte.
Man ist so viel Lebensweg gemeinsam gegangen und, es mag blauäugig klingen, es sollte einem wichtig sein das der Mensch mit dem man soviel Leben verbracht hat nun nicht komplett auf der Strecke bleibt.
Ich heiße das Verhalten von sabeth's Nochmann und ihren Kindern also sicher nicht für gut.
Allerdings drängt sich mir beim lesen von Deinen Zeilen hier, sabeth, immer wieder Unverständnis auf.
Und Gänsehaut.
Zitat von sabeth:Das habe ich versucht, einmal mit dem Erzeuger meines Sohnes, das war im meinem Auslandsjahr, ich wäre sogar ausgewandert, aber der Feigling ist bei seiner Frau geblieben.
Was hat er mir erzählt, wie sehr er mich doch liebt, als mein Sohn wissen wollte, wer er ist bin ich mal mit ihm dahin gereist, er hatte sich ziemlich verändert, war fett und alt geworden,...
Ein anderes Mal war es genauso, ich verliebte mich in einen Kollegen der noch verheiratet war, dabei hatte er mir gesagt, er hätte die Scheidung eingereicht, das hat dann oder besser seine Frau, nachdem mein Mann uns in flagranti erwischt hat. Keine schöne Zeit und die Kinder waren auch dabei und haben natürlich zu ihrem Papa gehalten. Der Kollege war kurz vor allem noch ein drittes mal Vater geworden.
Zitat von sabeth:Als man Anstoß daran nahm, dass wir unverheiratet zusammen lebten haben wir uns verlobt und als die vom Jugendamt mir einen Vormund für neine Tochter vorsetzen wollten, da wollte ich dann doch heiraten vor der Geburt, er hat sich darauf eingelassen, obwohl er damals sich irgendwie verändert hat. Was er einmal gesagt hat, das gilt.
Zitat von sabeth:Damals schlief er bei meinem Sohn im Kinderzimmer, weil der Arme ja immer so schlimmer Alpträume hatt!
Er litt an Pavor Nocturnus, hört im Alter von 8 Jahren meist auf und hat auch keine Spätfolgen. Wer mich jetzt als kalt und gefühllos abstempelt dem sage ich: ich weiß es aus eigener Erfahrung, ich hatte das auch als Kind. Meine Eltern haben mich auch immer schreien lassen ...
Anfangs dachte ich Du seist durch das Verhalten Deines Mannes und Deiner Kinder während und nach der Trennung so verbittert, kalt und hart geworden.
Aber nach allem was Du so schilderst warst Du das wohl schon immer.
Und das was Du nun zu spüren bekommst sind die Reaktionen darauf.
In allem was Du schreibst ist nichts von Wärme Deiner Familie gegenüber, nichts von Liebe zu Deinem Mann oder zu Deinen Kindern zu spüren.
Deine Worte sind eisig!
Und wenn Dein Umgang mit Deiner Familie ebenso eisig war und das über eine lange, lange Zeit, ganz ehrlich, dann wundert mich weder wie sie nun Dir gegenüber auftreten noch das Du nun außen vor bist.
Ich weiß, das sind harte Worte.
Aber es ist genau das was mir beim lesen in den Sinn kommt.
Du fragtest was sie hat was Du nicht hast?
Vielleicht hat er bei ihr zum ersten Mal das Gefühl am richtigen Platz zu sein. Und nicht nur Notnagel, weil alles was Dir eigentlich lieber gewesen wäre als er, nicht klappte.