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Bedürftigkeit und die Wirkung auf Frauen

leilani

leilani


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Zitat von Sternehimmel:
In meiner heutigen Frage geht es um Bedürftigkeit. Was ist denn Bedürftigkeit? Und wie wirke ich bedürftig auf Frauen? Ab wann wirke ich bedürftig auf Frauen? Gibt es eine Grenze?


Da sind die Grenzen fließend wie bei allen anderen möglichen Suchtmitteln auch.

Wieso kann ein Mensch gelegentlich Alk. genießen, der andere kann nicht mit dem Konsum aufhören und zerstört sein eigenes Leben?

Bedürftig wirkt es wenn man sich selbst mE verleugnet und verbiegt, um Zuneigung zu bekommen bzw. wenn man eigene oder die Grenzen des anderen überschreitet.

Bedürftig empfinde ich es auch wenn unbedingt klare Ansagen eingefordert werden und der eigene Blick auf subtile Ablehnung fehlt.

Heute 07:26 • x 2 #16


Tin_

Tin_


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"Ich brauche dich" vs "Ich will dich".

Ganz einfach erklärt.

Heute 07:27 • x 1 #17



Bedürftigkeit und die Wirkung auf Frauen

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Plentysweet

Plentysweet


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Bedürftig ist es, einer anderen Person klammernd und um deren Gunst flehend, hinterherzurennen. Meist unter Mißachtung ureigenster Bedürfnisse und besseren Alternativen. Es entsteht eine Schieflage und führt meistens zu Konflikten im Miteinander. Es führt zu Mitleid, Mitgefühl, aber auch zu Rückzug und Verachtung beim Gegenüber.

Mein Gott, das liest sich wie Wikipedia . Ich lasse es trotzdem so.

Vor 9 Stunden • x 1 #18


unfassbar


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Zitat von Tin_:
"Ich brauche dich" vs "Ich will dich".

Wenn ein Partner mir das sagt, ist es ein Kompliment und hat für mich nichts mit bedürftig zu tun. Ich möchte von meinen Partner auch gebraucht und gewollt werden.

Vor 9 Stunden • #19


Yoda563


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Ich finde es auch ok, ab und zu bedürftig zu sein und das zu zeigen. Die tiefsten Freundschaften hab ich mit denen, die das auch tun können und bei denen ich mich nicht schäme dafür (und sie sich auch nicht). In der Partnerschaft fänd ich es unattraktiv, wenn ich nur noch Bedürfniserfüllerin bin, aber nicht als Mensch gemeint. Also dass jemand einfach nur ne Freundin braucht, aber es genausogut viele andere sein könnten.

Vor 9 Stunden • #20


Landlady_bb

Landlady_bb


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Zitat von Sternehimmel:
Was ist denn Bedürftigkeit?

Das, was du zeigst: künstlich Probleme zu basteln und darüber demonstrativ herumzujaulen, in der Hoffnung auf Aufmerksamkeit und Mitleid.
Anders formuliert: sich selbst zum Betroffenen zu machen, obwohl man lediglich Betreffender ist.

Vor 8 Stunden • x 1 #21


Tin_

Tin_


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Zitat von unfassbar:
Wenn ein Partner mir das sagt, ist es ein Kompliment und hat für mich nichts mit bedürftig zu tun. Ich möchte von meinen Partner auch gebraucht ...


So unterschiedlich sind eben die Ansichten bei Partnerschaft.

Vor 7 Stunden • x 1 #22


unfassbar


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Zitat von Tin_:
So unterschiedlich sind eben die Ansichten bei Partnerschaft

Stimmt. Wir wären im Leben nicht kompatibel.
Aber es ist auch gut so, dass es auch unterschiedliche Varianten von Partnerschaften gibt. Jeder muss seine Wahl in dem Rahmen treffen und das finden, womit er sich wohl fühlt.
Ich halte von Selbstoptimierung, zu aufgeblähten Selbstbewusstsein und einem überschätzenden Selbstwert wenig. Ich mag Menschen, die auch Schwäche zeigen können, die zugeben könne, dass sie den anderen brauchen, dass sie mit dem anderen teilen wollen, Zeit mit ihm verbringen wollen und keine Spielchen spielen. Menschen, die lachen können, die traurig sein können, die fröhlich sind, manchmal eben auch bedürftig, die Vertrauen dadurch schaffen und sich mit hinter der Fassade "übersteigertes Selbstwertgefühl" verstecken müssen. Alles eben im gesunden Rahmen. Welcher Rahmen gesund ist, definiert jeder für sich selbst.
Ich setze dieses übersteigerte Selbstwertgefühl einfach mit Egoismus und Arroganz gleich.

Vor 7 Stunden • x 2 #23


Plentysweet

Plentysweet


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Zitat von unfassbar:
Ich setze dieses übersteigerte Selbstwertgefühl

Ich bin zwar nicht Tin_ , aber ich frage mich das beim Lesen Deines Posts und frage Dich:
Warum ist es ein übersteigertes Selbstwertgefühl, wenn man gut allein klar kommt und den Partner gern bei sich hat, aber im engeren Sinne nicht braucht? Ich empfinde das als sehr gesund. Das andere ist Abhängigkeit.

Vor 7 Stunden • x 1 #24


Tin_

Tin_


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Zitat von unfassbar:
Ich halte von Selbstoptimierung, zu aufgeblähten Selbstbewusstsein und einem überschätzenden Selbstwert wenig. Ich mag Menschen, die auch Schwäche zeigen können

Du denkst mir zu sehr im "entweder/oder". Ich denke mehr im "und".
Zitat von unfassbar:
dass sie mit dem anderen teilen wollen, Zeit mit ihm verbringen wollen und keine Spielchen spielen. Menschen, die lachen können, die traurig sein können,

Merkste wat?

Vor 7 Stunden • x 1 #25


Arnika

Arnika


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Bedürftigkeit ist, wenn du einen Menschen, seine Anwesenheit, seine gesamte Zugewandtheit komplett brauchst, um so deine eigenen Bedürfnisse zu stillen. Dabei ist es eigentlich ziemlich unerheblich, wer das Gegenüber ist oder was die Frau oder der Mann sich wünscht, die Bedürfnisse des Bedürftigen gehen vor. Dabei überschreiten Bedürfnisse zwar auch durchaus ihre eigene Wohlfühlzone mit Geschenken, Liebesbekundungen, Komplimenten etc, Hauptsache, der andere wird eingewickelt, geht nicht weg und steht zur Verfügung. Aber wehe, der geht auf Abstand und befriedigt so die Bedürfnisse des Bedürftigen nicht mehr, dann gibts Rumgeheule und Dramen, bis hin zu Selbstmorddrohungen, oder -versuchen, Stalking etc

Der Bedürftige handelt wie ein Süchtiger beim Dealer. Schmeicheleien, Geldeinsatz, dienstbeflissen, auch unterwürfig etc für den Stoff. Gibts aber den Stoff grad nicht oder nur ungenügend, wird der Bedürftige ungemütlich. Von Flehen, Heulen, Betteln, 100 SMS in 5 Minuten bis hin zu Gewalt kann da alles dabei sein, je nach Temperament. Deshalb werden Bedürftige auch gemieden oder schnell verlassen, weil das Selbstschutz ist. Sie nehmen dir für ihre Bedürfnisbefriedigung deine Freiheiten, fahren über die Freiheiten des Gegenübers drüber und wenn der dann keine Luft mehr bekommt und immer mehr leidet, sehen sie sich trotzdem als Opfer, weil ja um den Stoff gebracht. Da kannst du nicht gewinnen, weil der Bedürftige egoistisch und manipulativ handelt. Auch wenn die Strategie Schäfchen gefahren wird, ist das dann dennoch ein Wolfs im Schafpelz. Furchtbar sowas. Merke ich, dass jemand sehr bedürftig ist und ich sein Zielobjekt, bekomme ich es mit der Angst zu tun und nehm Reißaus. Und womit? Mit Recht.

Vor 8 Minuten • #26



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