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Bedürftigkeit und die Wirkung auf Frauen

Sternehimmel

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Hallo nochmal an alle!
In meiner heutigen Frage geht es um Bedürftigkeit. Was ist denn Bedürftigkeit? Und wie wirke ich bedürftig auf Frauen? Ab wann wirke ich bedürftig auf Frauen? Gibt es eine Grenze?
Ich habe bisher wenig Erfahrung mit Frauen. War früher ein sehr schüchterner Mensch und habe verstanden, dass ich die meiste Zeit bedürftig rüberkam. Ich möchte endlich verstehen, was ich falsch tat und wie ich es besser machen kann.

Vielen Dank für eure Antworten!

21.05.2021 16:44 • #1


Tin_

Tin_


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Selbstbewusstsein und Selbstwert fangen da an, wo man aufhört solche Fragen zu stellen....

21.05.2021 16:45 • x 4 #2



Bedürftigkeit und die Wirkung auf Frauen

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LoveForFuture

LoveForFuture


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Hallo!
Hab gerade mal kurz in deinen anderen Thread geschaut und
Zitat von Sternehimmel:
Jeder Mensch ist für mich wie eine Dro.. Wenn Sie mir gibt, was ich brauche ist alles in Ordnung

Wow, liest sich sehr unangenehm und beklemmend, psychisch auffällig scheinst du schon zu sein.

Schonmal an eine Therapie gedacht?
Das was du schreibst liest sich nämlich nicht gesund, weder für dich, noch für deine Mitmenschen.

21.05.2021 16:51 • #3


Offspring78


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Zitat von Sternehimmel:
Hallo nochmal an alle! In meiner heutigen Frage geht es um Bedürftigkeit. Was ist denn Bedürftigkeit? Und wie wirke ich bedürftig auf Frauen? Ab ...

Bedürftig bist du, wenn es dir geht, wie du in deinem anderen Thread schilderst: es geht dir nicht gut, die Beziehung belastet dich, du wirst vielleicht sogar aktiv schlecht behandelt, kannst aber die Beziehung absolut nicht beenden, da sie ja trotzdem deinen Selbstwert stabilisiert. Denn immerhin ist da wer, der sich mit dir beschäftigt, und sei es auch im Negativen.

Da raus kommst du, indem du die Beziehung beendest und erstmal viel für dich selber machst. Welche Leute bewunderst du denn zB? Kannst du mal schauen, was die machen, um zufrieden zu sein? Könntest du dir vorstellen, sowas auch für dich zu machen?

21.05.2021 17:00 • x 4 #4


Baumo


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Bedürftig ist
Wenn du unbedingt eine Freundin haben willst
Aber keine bekommst
Und das auch noch erzählst

21.05.2021 17:16 • x 2 #5


Isnogud

Isnogud


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Bedürftigkeit kommt ja von "Bedarf" ne?
Also frage dich, was BRAUCHST du und erhoffst dir, dass es dir die Frau/oder jemand anderes gibt. Wenn du dir DAS selbst geben kannst, bist du nicht mehr bedürftig.
und NICHT: welche Verhaltensweise muss ich abstellen, damit die Frau nicht merkt dass ich bedürftig bin..

21.05.2021 18:19 • x 2 #6


LoveForFuture

LoveForFuture


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Zitat von Baumo:
Bedürftig ist Wenn du unbedingt eine Freundin haben willst Aber keine bekommst Und das auch noch erzählst

Danke Baumo, fast so stumpf wie ich
Zitat:
Also frage dich, was BRAUCHST du und erhoffst dir, dass es dir die Frau/oder jemand anderes gibt

Menschen, er braucht Menschen, die sind wie eine Dr*ge für ihn, wie man aus seinem anderen Thema entnehmen kann.
Mensch ist er ja.

21.05.2021 18:24 • #7


Charla

Charla


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Bedürfigkeit bedeutet für mich, daß du andere brauchst um dich gut fühlen zu können, du bist auf sie angewiesen, also abhängig von ihnen.
Die Erwartungshaltung ist so groß, daß du anderen die Luft abdrückst.

21.05.2021 18:26 • x 2 #8


Genussmensch

Genussmensch


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Das Thema allein und die Fragen sind ein gutes Beispiel für Bedürftigkeit.

21.05.2021 18:26 • x 2 #9


Isnogud

Isnogud


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Zitat von LoveForFuture:
Menschen, er braucht Menschen,

echt jetzt?
Wenn ich mir von dir nicht gerade so verarscht vorkommen würde, ich würd mir glatt ne Brille aufsetzen und n Bleistift in meinen Dutt stecken und dann ganz Oberlehrerinnenhaft tapfer erklären, dass der TE überlegen muss, WAAAS er von den Menschen braucht und wie er sich das selbst geben kann...
Och nö, das hab ich ja eigentlich schon oben geschrieben

21.05.2021 18:30 • x 1 #10


Emma75

Emma75


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Ich finde eigentlich schade, dass der Begriff Bedürftigkeit so schlecht besetzt ist. Denn bedürftig sind wir doch eigentlich alle. Fast jeder Mensch braucht in gewisser Weise andere Menschen - Freunde, Familie, Partner... Ein Eremiten-Dasein ist ja nun wirklich nicht jedermanns Sache. Wichtig ist, dass man sich selbst genug wertschätzt, damit man den Wunsch nach Liebe nicht über die eigenen Rechte stellt - z.B. nach körperlicher und seelischer Unversehrtheit. So pragmatisch das klingt: Man sollte immer mal einen "Kassensturz" von Kosten und Nutzen machen, wenn man z.B. in einer Beziehung steckt, die nicht mehr so rosig ist. Was gibt mir die Beziehung und was nimmt sie mir? Mach ich mich gerade zum Horst und verletze meine eigene Würde? Was bekomme ich dafür?
Ich habe auch lange gebraucht um zu erkennen, dass man sich eben nicht für eine Beziehung verbiegen und ausnutzen lassen muss. Das ich mehr verdient habe als das. Naja, immerhin bin ich jetzt so weit, dass ich erst mal keine Beziehung mehr eingehen will und wirklich sehr zufrieden mit mir selbst bin. Ob es je wieder dazu kommt, weiß ich nicht - die Kosten-Nutzen-Rechnung war in der Vergangenheit einfach zu negativ.

22.05.2021 14:03 • x 12 #11


Dracarys


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Ich finde es auch erschreckend, dass das normalste Empfinden der Welt, nämlich ein Bedürfnis zu verspüren, so negativ besetzt ist.
Eine Sehnsucht nach Liebe ist nichts anderes, das Wort selbst könnte man ebenso negativ belegen, da steckt sogar schon das Böse Wort Such.t drin.
"Sehnsucht" ist aber erstaunlicherweise der Inbegriff der Romantik.

TE, sehr viele Menschen sind bedürftig der Liebe.
Die Kunst ist es, das möglichst zu verbergen, deshalb sorgt man für einen aufregenden und fordernden Job, viele bzw. gute Freundschaften und reichlich Hobbys, damit man nur wenig Zeit hat, das ist sehr wichtig in der dating-Phase.
Dieses Ausfüllen und Verknappen von Zeit suggeriert, dass keine Bedürftigkeit existiert, der Effekt verstärkt sich noch, wenn das dating als "Spaß" verkauft wird und die Sehnsucht nach Liebe nicht (!) thematisiert wird.

Eine Such.t nach Partnerschaft, die als krank und sehr belastend empfunden wird, sollte sich lieber ein Therapeut anschauen.

22.05.2021 14:33 • x 6 #12


Isnogud

Isnogud


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Aber beschreiben das die unterschiedlichen Worte nicht auch genau so?
Das Bedürfnis nach Liebe haben wir alle und es ist absolut natürlich - Bedürftigkeit beschreibt hingegen den Punkt, an dem es nicht mehr gesund ist - ich für die Stillung dieses Bedürfnisses sogar meine eigenen Grenzen überschreite und nicht mehr gut zu mir selbst bin.
Genauso Sehnsucht. Sich nach dem geliebten Partner zu sehnen, ist schön. Mein Sehen ist Ausdruck meiner Zuneigung und ich kann mich auch positiv nach ihm sehnen, wenn er nicht da ist, ich an ihn denke und ich mich auf die nächste Begegnung freue. Sehnsucht impliziert eher, dass es ein konkreter Mangel in mir ist, den ich abstellen will.

22.05.2021 15:27 • x 1 #13


Bebalina


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Ich denke, bedürftig bist du, wenn du eine Freundin brauchst, quasi als Bestätigung deines Selbstwerts. Das ist wohl nie eine gute Voraussetzung für eine Beziehung...
Du solltest dich ohne Partnerin wohl fühlen, zufrieden sein. Das Bedürfnis nach einer Freundin darf dann trotzdem da sein: Die ist dann sozusagen die Kirsche auf dem Eisbecher

05.06.2021 01:02 • x 1 #14


Psalm20-8

Psalm20-8


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Bedürftigkeit im Sinne des TS sehe ich darin, wenn z.B. Gefühle wie Mitleid oder mütterliche Gefühle primär und permanent bei der Frau geweckt werden, anstatt eine gesunde und wohltuende Spannung zwischen den Geschlechtern. Zu schnell die "Waffen" strecken und sich der Frau ergeben, kann ebenso fatal sein. Ein Mann darf deshalb ruhig auch etwas geheimnisvoll, unberechenbar und wild für eine Frau bleiben. Er muss kein zahmer Dackel sein, den sie an der Leine hinter sich herzieht.

Heute 07:18 • x 2 #15



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