Zitat von Gurkensalat: Doch. Man sollte dem anderen schon sagen, was Sache ist.
Und wie oft noch?
Denn
Zitat: Ich habe ihm schon öfters mitgeteilt , dass ich gerne etwas festes mit ihm hätte
Ich unterstelle damit, dass es nicht nur eine Mitteilung darüber gab, sondern auch entsprechende Gespräche/Erläuterungen.
Zitat: Aber dennoch möchte ich endlich eine Antwort haben.
Entsprechend steht sie hier mit ihrer "Forderung" UND der Kombination "öfters ihm mitgeteilt zu haben, dass xyz" nicht erstmalig auf der Matte.
Zitat: ich sollte es beenden, aber ich kann es nicht
Und auch hier wird deutlich signalisiert, dass die TE ihre Grenze aufzeigt. Die gilt es zu wahren für sich selbst.
Zitat von Gurkensalat: Aus welchem Grund sollte man denn wie ein trotziges Kind reagieren, nur weil man nicht bekommen hat, was man wollte?
Das hat in diesem Fall für mich nichts mit Trotz zu tun. Wenn ich 10 Mal mir die Finger an einer Tasse verbrühe, und es nicht schaffe, davon die Finger zu lassen, verbanne ich halt die Tasse...aus Eigenschutz. Zudem ist es nicht kindisch eine Reißleine zu ziehen, denn hier geht es nicht darum "etwas nicht bekommen zu haben", sondern darum, dass bisherige Gespräche für sie (!) nichts gebracht haben, unabhängig davon:
Zitat von Gurkensalat: Es ist ja nicht klar, ob er der anderen Frau Unrecht tut.
Tut nichts zur Sache, dass ist seine Baustelle. Ob offene Beziehung oder nicht. Tatsache ist, dass es eine Affäre ist.
Alles in allem kann sie sehr wohl sich unankündigt aus der Affäre ziehen. OK, zugeben, eine Info könnte überlegt werden, frei nach dem Motto : Ich bin raus aus der Nummer, bitte unterlasse jeglichen Kontakt und tschüss. Aber
Zitat von Gurkensalat: Eine kurze Begründung reicht doch aus
Danke, ne. In Bezug auf mein Zitiertes...was für einen Sinn macht das Sinn?
Ich fange mir damit doch nur Schönreden, Rumdebattieren und Einfangversuche ein, denn er will doch nichts ändern, weil:
Zitat von Zoe1310: dass er sagt, dass er uns Beide liebt.
Zitat von Zoe1310: er meinte nur er weiß es nicht.
reicht doch aus als Antwort und "Stellungnahme". Da benötigt es keine Begründung mehr.
Verstehe mich nicht falsch... in anderen Situationen oder bei anderen Dingen...keine Frage: Bin ich die Erste, die begründet oder ein Gespräch sucht oder what ever.
Zitat von Gurkensalat: Was soll das bringen, außer dass man eine gewisse Asozialität zur Schau stellt?
Hier geht es nicht darum, etwas zur Schau zu stellen.
Generell bin ich da bei Dir, aber nicht in diesem Fall. Es ist eine Affäre, Gespräche haben stattgefunden, Wünsche wurde geäußert, es wurde sich positioniert, sie schafft es nicht sich zu lösen, es sind Arbeitskollegen... um aus dieser Nummer heraus zu kommen, kann die TE in meinen Augen nur den radikalen Weg wählen. Für sich selbst, unbeachtet dessen, wie er "irgendwas" interpretiert oder wertet.
Und zugegeben...in mir wabert dann umher, dass sein Leben mit der Frau wirklich als offene Beziehung durchgehen kann. Dann hat die TE erst recht ein Problem, sie wird nie die Exclusivität bekommen, die sie sich wünscht. Und wenn es so gelebt wird von ihm, dann wird er den Teufel tun und sie ziehen lassen, sondern vielmehr versuchen das Konstrukt mit Schönwetterreden zu halten.