MüderJoe
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ich hatte vor ein paar Tagen erst ein anderes Thema eröffnet und mein Problem geschildert.
Erneute kurze Schilderung:
Vor anderthalb Jahren bin ich mit meiner Arbeitskollegin zusammen gekommen, kaum Streitigkeiten oder Unstimmigkeiten, beide haben die Beziehung etwas schleifen lassen. Dadurch kam es zu einer kurzen Pause, danach fanden wir wieder zusammen und ich habe versucht viel an mir zu arbeiten. Klappte auch die erste Zeit nach der Pause nur ging es mir dann beruflich und Coronabedingt sehr schlecht. Ansonsten war ich eigentlich immer ganz gut drauf.
Daraufhin sprach sie vor 4 Wochen die Trennung aus, da sie keine Gefühle mehr für mich hat.
Mein Kopf sagt, dass ich sie nicht mehr wieder haben möchte. Einfach aus dem Grund, dass ich mich verletzt und im Stich gelassen fühle. Sie hat jetzt gerade sicherlich auch keine einfache Zeit, da gewisse Umstände da sind. Wir hatten kaum Gemeinsamkeiten. Sie interessierte sich nicht für meine Hobbies. Manchmal haben wir zusammen Sport gemacht, was ich aber auch immer angestoßen habe (Sie hat Rückenprobleme, etc.).
Wir haben eigentlich nur über die Arbeit und unsere Tätigkeit an sich gesprochen. Es kam sogar soweit, dass sie mir nach Feierabend WhatsApp-Nachrichten damit geschickt hat.
Mir fiel die Arbeit in letzter Zeit sehr schwer, das habe ich ihr auch mitgeteilt. Mein Arbeitsbereich machte mich regelrecht fertig und ich habe mich nach Alternativen umgeschaut. Erst erhielt ich Unterstützung und konnte mit ihr darüber reden, zum Ende hin kamen jedoch keine Nachfragen oder Äußerungen mehr, obwohl ich ihr sagte, dass mich momentan alles unglücklich macht.
Mein Herz wartet jedoch auf eine Nachricht von ihr. In der einen Sekunde hoffe ich, dass sie sich meldet und in der anderen bin ich enttäuscht und wütend, sodass ich sie am liebsten nie wieder sehen würde. Wir sind jetzt seit der Trennung in einer Kontaktsperre (die hab ich leider nicht ganz eingehalten und bin vor 2 Wochen schwach geworden). Irgendwo liebe ich sie sehr stark und andererseits versuche ich mich durch die negativen Dinge von ihr zu distanzieren.
Die Hoffnung kommt nicht unbegründet, da sie mir sagte "Sie möchte ERSTMAL keinen Kontakt". Und mit dem Vater von ihr habe ich auch zwangsläufig sprechen müssen, da sie ihm meine Sachen mitgegeben hat. Er sagte mir "Schau dich nach anderen um, mach dich nicht selbst kaputt. Und wer weiß, vielleicht wirst du ja doch irgendwann mein Schwiegersohn". Auf seine Frage, wie es mir ginge, antwortete ich "Nicht gut".
Trotz Ablenkung durch Sport, Familie und Arbeit schwirrt mir das Ganze irgendwie die ganze Zeit um die Ohren. Ich kann leider nichts mit Freunden unternehmen, da diese in anderen Bundesländern wohnen oder stationiert sind. Ich habe bereits einen Arbeitskollegen gefragt, ob er mir nicht eine neue Sportart beibringen kann. Darauf sagte er mir erstmal zu. Darüber hoffe ich Anschluss an andere Menschen zu finden. Diese Ablenkungen helfen jedoch immer nur für ein paar Minuten/Stunden.
Wie kann ich dieses Hin- und Her besiegen? In der einen Stunde sehe ich sie vor mir und stelle mir wieder etwas glückliches vor, in der anderen Stunde sehe ich nur diesen Scherbenhaufen und denke mir "Der Traum ist aus".
Bitte helft mir.