Beistand/Austausch neues Leben nach Horrorzeit

Changing

Hallo,

bin w, 44, und suche jemand zum Austausch / ggf. Telefonieren - ich will mir ein neues Leben aufbauen, habe aber sehr viele Baustellen (grob benutzt worden, kein Antrieb mehr, Krankheit etc.). Ich habe ein sehr schweres, hartes Leben hinter mir. Wie im Horrorkabinett.

Weiss noch nicht genau, in welche Richtung es gehen soll mit dem neuen Leben (neue Umgebung, neuer Job etc.?)

Klar ist nur, es muss sich was ändern.

Wem geht es ähnlich und möchte sich austauschen ?

Und / oder: Wem geht es nicht ähnlich, möchte mir aber helfen ?

28.10.2015 20:02 • #1


Ex-Mitglied


Hallo Changing, wenn Du das wircklich möchtest, ist es erfahrungsgemäß mal nicht schlecht sich anzumelden...

28.10.2015 20:14 • #2


Changing


klar, wenn jemand interessiert ist, dann melde ich mich schon an.

Ich warte mal ab, ob sich jemand findet...bin im Moment so ausgepowert, dass ich gerade nicht die Kraft habe, mich anzumelden.

Man kann ja auch als Gast schreiben und antworten...

28.10.2015 20:21 • #3


Ex-Mitglied


Ok.Versteh ich.Dann mach ich mal den Anfang...bin da...

28.10.2015 20:27 • #4


GNDQ

GNDQ


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Neues Leben, neuer Job usw. klingt erstmal nicht schlecht, nach dem Versuch eines Neuanfangs. Es klingt aber auch ein wenig wie die einfachste Flucht vor deinem alten Leben. Problem an der Sache, dich selbst und alle Erinnerungen nimmst du immer mit. Kann sein, dass dir kurz bis mittelfristig ein Umzug gut tut, eine berufliche Veränderung. Aber leider, ein unaufgearbeitetes Päckchen nimmst du immer mit. Solange bis du es auspackst und dich damit auseinander setzt. Ich kann durchaus verstehen, dass du alte Straßenzüge, welche Erinnerungen herauf beschwören gegen Neue eintauschen möchtest. Doch wenn du wirklich einen Neustart wagen willst, schließe vorher mit alten Erinnerungen ab.

28.10.2015 20:27 • #5


iregdnwo


GNDQ, stelle doch erstmal Fragen bevor Du deinen Senf abgibst.

Woher willst Du denn wissen dass die TE auf der Flucht ist? Manchmal ist es dringend notwendig, sich aus alten Strukturen zu lösen (Beziehung, Wohnort...) um überhaupt wieder zu sich finden zu können. Dann gleich mit "Erinnerungen nimmst Du überall mit hin..." zu kommen, finde ich wenig konstruktiv.

Das wichtigste ist dass ein Impuls da ist, seine Situation zu verändern.
Man fängt irgendwo an...
Wäre ich in der Stuation der TE würde mch dein Beitrag echt herunter ziehen.

28.10.2015 20:39 • #6


Manon


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@ irgendwo:

hast Du toll beschrieben und ich bin Deiner Meinung - das wichtigste ist der Impuls zur Veränderung. Das ist doch schon mal viel Wert.

Und auch das sehe ich so,dass es auch mal dringend nötig sein kann, die äußeren Strukturen zu ändern.

Ich kenne das auch. Klar, nimmt man sich selbst immer mit (@ gndq), aber manchmal kann die Not so groß sein, dass eine Flucht (nach vorne, von mir aus auch zur Seite, aber bloß nicht zurück) gerade das einzige Mittel ist, wenn sonst alles blockiert oder nicht möglich ist.

Ich habe das auch schon gemacht, und es hat mich - für eine Weile - weitergebracht.
Also nicht komplett geheilt, aber mal Platz geschafft, um Durchzuatmen.

Manchmal kann das überlebensnotwendig sein.

28.10.2015 21:16 • #7


Fox72

Fox72


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Hallo changing,

ich kenn das Problem was du grade durchmachst. Ich habe ebenfalls eine Horrorzeit hinter mir und bin grade auf dem Weg mich zu ordnen.
Leider ist es mir nicht wirklich möglich alle Brücken abzubrechen und komplett neu zu starten daher halte ich das irgendwie so aus.
Wenn du reden möchtest kannst du mich gerne anschreiben

Gruß

29.10.2015 07:49 • #8


GNDQ

GNDQ


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@iregdnwo
Da ich mir den Thread gründlich durchgelesen habe, stellen sich keine Fragen. Nebenbei bemerkt, welchen Grund sollte ich haben mich an deine(!) Regeln/Vorgaben zu halten? Ganz schön anmaßend.

@Manon
Es ging mir nicht so so sehr um einen Vorschlag, sondern darum auf etwas hinzuweisen, dass ich schon aus eigener leidvoller Erfahrung lernen musste. Und zwar: Die Umgebung zu wechseln bringt kurzfristig Linderung, aber die eigenen Erinnerungen und damit verbundenen Gefühle, die nimmt man mit. Da reicht schon ein Song im Radio...
Fazit: Es kann helfen,ist aber kein Heilmittel. Eine Biografie beginnt und endet nicht mit einer Beziehung, aber die Zeit in der Beziehung und kurz danach prägt ebenfalls. Es gibt leider keinen Resetschalter.

29.10.2015 12:26 • #9