Sarah81
Gast
ich bin zur Zeit ziemlich niedergeschlagen, weil wie der Titel schon aussagt, heiratet meine beste Freundin Lisa in 2 Wochen standesamtlich.
Und es war bisher eigentlich immer so, dass wir beide von ihren Freundinnen den intensivsten Kontakt hatten, das hat sie auch immer erwähnt.
Dann hatten wir mal in einer Woche im März kurz eine Meinungsverschiedenheit und hatten zwei Wochen nichts voneinander gehört, in der Zeit hat sie von ihrem Freund einen Heiratsantrag bekommen... Und dann hab ich eben durch eine gemeinsame Freundin erfahren, dass eine andere Freundin von ihr, Steffi, ihre Trauzeugin macht.
Das hat mir total weh getan und tut es auch immer noch.
Die standesamtliche Hochzeit findet nur im Familienkreis statt und mit ihren Trauzeugen halt.
Ja, und seitdem weiß ich gar nicht mehr was ich denken soll...
Die Steffi organisiert jetzt auch den Junggesellinnenabschied, weil das ja Aufgabe der Trauzeugen ist, ich hätte mich da auch total reingehängt. Für mich wäre das der volle Freundschaftsbeweis gewesen.
Und ja, ich hab da bisher natürlich noch nichts gesagt, denn da komm ich mir ja auch blöd vor.
Aber es tut mir so weh, dass sie mich nicht als ihre Trauzeugin wollte.
Und ich weiß jetzt nicht, wie ich reagieren soll.
Soll sie merken, dass ich da so enttäuscht bin, oder soll ich mich erst recht anstrengen um unsere Freundschaft, damit sie merkt, dass ich immer für sie da bin?
Ich hätte ja nichts gesagt, wenn sie nicht bisher immer betont hätte, dass ich ihre beste Freundin bin und sie zu mir den meisten Kontakt hat. Die Steffi kennt sie zwar schon ein paar Jahr länger wie mich, aber naja...
Was würdet ihr denn machen?
Ich könnte echt heulen, da sie ja nur im kleinen Familienkreis heiratet und ich sie an ihrem schönsten Tag nicht begleiten kann und irgendwie komm ich mir jetzt so als Nebenbeifreundin vor...
Gruß
Sarah
