Merethires
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ich möchte mich mit einem Thema an euch wenden, dass mich sehr beschäftigt und nicht so richtig los lässt.
Vor etwa 6 Monaten habe ich meine Nun-Ex kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und hatten sofort einen Draht zueinander. Alles lief toll als wir uns gedatet haben. Nach 3 Monaten kamen wir dann fest zusammen.
Da fing es an, dass Sie manchmal Trigger hatte, wo Sie plötzlich komplett dicht machte. Ich war immer sehr aufmerksam, hab immer gesehen wenn irgendwas war. Und Sie meinte, Sie kenne das von ihren Ex Freunden so nicht. Einmal am Telefon hab ich förmlich gehört wie sich bei Ihr ein Schalter umgelegt hat, sie kaum noch was gesagt und dann sogar aufgelegt hat. Am nächsten Tag hatte sie sich dann entschuldigt. Sie wüsste nicht was mit Ihr los war. Sie hatte auch immer mal Phasen, wo Sie total schlechte Laune hatte.
Dann hatten wir Anfang September unseren ersten gemeinsamen Urlaub. kaum da angekommen hatte Sie schon schlechte Laune. Zu viele Leute, zu viel Tumult. Schlechtes Wetter. Es kam halt viel zusammen. Mittwochs dann noch alles gut. Haben eine kleine romantische Schifffahrt gemacht.
Am nächsten Tag sitzt sie auf dem Bett und schaut als würde jemand enttäuscht über was nachdenken. Ich frage Sie was los ist und rücke an Sie ran. Sie macht ein Geräusch, als wöllte Sie das gerade nicht. Sie meint dann Sie möchte grad einfach Ihre Ruhe. Und dass man doch nicht 24 Stunden aufeinander rumhocken müsse. Auf der Rückfahrt war Sie sehr seltsam. Es gab dann keinen Abschiedskuss. Abends hab ich mit Ihr telefoniert was los sei. Sie meinte Sie wisse nicht was mit ihr los ist. Dass Sie denkt, dass Sie das Problem ist und im Moment von vielen Dingen genervt sei, die ich mache. Dass es ihr leid tut dass Sie manchmal so distanziert ist und Sie schon nach toxischer Beziehung gegoogelt hätte. Dass Sie aber nicht Schluss machen wolle.
Am nächsten Tag macht Sie dann Schluss, mit der Begründung, dass sie in Therapie möchte, etwas mit Ihr nicht stimme und sie nicht will, dass Ich mir das Drama mit Ihr antue. Dass Sie lieber gleich die reißleine zieht. Ich war natürlich völlig perplex. Habe Ihr nicht geglaubt und Ihr gesagt, wenns für Sie einfach nicht gepasst hat, dann solle Sie es sagen. Wir haben dann auch noch per Whatsapp hin und her diskutiert. Dann war erstmal einen Tag Ruhe. Ich hab Ihr dann geschrieben, dass Ich sie jetzt besser verstehe und Ihr Zeit lasse. Wollte Ihr die Begründungen wirklich glauben. Sie meinte Sie war erleichtert. Ich hab ihr gesagt, dass es mich verletzt, dass Sie mir so den Rücken zudreht. Sie meinte es tue Ihr leid, das wölle Sie nicht. Dann habe ich vorgeschlagen, dass man ja gemeinsam zu dem Kinofilm gehen kann für den wir die Karten schon vor dem Urlaub bestellt hatten. Und danach nochmal reden könne.
Ich fragte Sie ob das Treffen für Sie rein freundschaftlich wäre. Sie meinte Sie würde es erstmal rein freundschaftlich angehen, aber reden könne man danach trotzdem nochmal. Ende vom Lied: Wir saßen 2 Stunden in dem Film und haben auch kurz Händchen gehalten (Auf meine Initiative hin) und draussen haben wir 3 Stunden geredet. Sie hat genau dasselbe wieder erzählt. Dass Sie im Moment nicht aus Ihrer Haut könne und mich nicht an sich ranlassen könne. Ich hab Ihr gesagt, dass ein Partner doch dazu da ist einem Halt zu geben und dass Ich wenn ich weg bin entgültig weg bin. Nach ein paar Tränen und einem "eigentlich will Ich dich aber auch nicht gehen lassen" Haben wir uns dann verabschiedet. Im Whatsapp dann nochmal alles gute gewünscht. Seitdem (Seit Sonntag) Ist nun eine Woche Funkstille. Ich hab immer gehofft, dass nochmal was von Ihr kommt. Sie mich vielleicht vermisst, oder so. Aber nichts.
Ich glaube Rückblickend ist es Ihr zu viel geworden.
Sie hat sich immer unter Druck gesetzt gefühlt, dies und das in der Beziehung zu machen. (Zeit nehmen füreinander, Intimität, liebe Worte) Obwohl ich Ihr immer wieder gesagt hab, dass ich keinen Druck in der Beziehung möchte und Ihr alle Freiheiten gebe die Sie braucht. Sie meinte Sie kann das aber nicht abstellen. Schlussendlich hat Sie die Beziehung vielleicht erdrückt, oder Sie hat sich durch die Beziehung an sich eingeengt gefühlt. Dann hätte man aber darüber reden können. Sie meinte Ich wäre mit meinen Gefühlen schon weiter als Sie.
Und ich denke, der Urlaub war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat für Sie. Die ganze Zeit aufeinander hocken, zu viele Menschen, zu viel gelaufe, schlechtes Wetter. Dann hatte Sie noch das was Frauen monatlich haben, Sie hatte aufgehört zu rauchen. Und ruck zuck projeziert Sie das alles auf mich und ich nerve Sie nur noch.
Nun denke ich darüber nach langsam wieder auf Sie zuzugehen. Ihr heute vielleicht zu schreiben und Sie zu fragen, ob Sie sich nächstes WE mal treffen will. Ich möchte das nicht wegwerfen. Ich kann einfach nicht fassen, dass Sie das aus Feigehit einfach aufgeben will. Was meint Ihr dazu? Allgemein zu dem Ganzen?