Zitat von Yonda:Bei mir konstatiere ich immer wieder eine ziemliche Ahnungslosigkeit, was meine wirklichen Befürfnisse angeht. Häufig genug negiere ich diese, bin nicht ehrlich zu mir selbst und verdränge diese.
Der Beziehungskiller schlecht hin. Übergeht man sich selbst ständig, oder der Partner, was passiert? Einer wird und muss ausbrechen denn es fehlt an Authentizität. Man ist nicht mehr selbst. Eine Beziehung muss dann enden. Wir denken sicherlich ehrlich, sagen auch alles voller Ehrlichkeit. Doch der Körper und die Seele sprechen eine andere Sprache. Sie allein kennen die Wahrheit, die wir verloren haben.
Es hört sich schon fast nach Esoterik an. Nun, worauf bezieht sich aber der Glaube im Allgemeinen? Wie kam es zu so vielen Glaubensarten?
Woher kommen solche Sprüche, wie:
Komme zu dir! Bist du bei dir? Der Weg zu sich selbst ist der schwerste Weg und ähnliches?
Um hier nicht ein OT draus zu machen, jede Veränderung ist eine Chance. Nicht nur ein Beziehungsende. Zu was uns der Mut und die Kraft oft fehlt, ist die Chance auf Veränderung in einer Beziehung zu finden. Wir geben auf, der Partner gibt auf. Einfach und bequem, davon zu laufen.
Im heutigen Zeitalter der Medien, sind wir einfach ungeduldig, bequem und intollerant geworden. Der schwere Weg zum Glück, für viele eben nicht gehbar.
Ich frage mich, warum? Warum sieht man erst, so der TE, eine Chance im Ende einer Beziehung. Warum, sieht man keine Chance in der Beziehung? Warum gehen wir oder lassen wir gehen, und leiden dann vor uns hin. Warum leiden viele. Warum fällt vielen der Umgang mit dem Verlust so unsagbar schwer? Man fällt in Depression, man fällt in Wut. Warum?

Die Antworten sind so einfach, doch man kann sie eben nicht lehren. Man muss selbst erfahren dürfen und wollen.
MIr persönlich geht es jetzt gut. Ich habe 30 Jahre Ehe nicht mit der Klospülung beseitigt. Es reicht, wenn einer erkennt und lernt und dem anderen den Weg bereitet. Beziehung = Ergänzung = Augenhöhe
Nicht einfach, aber machbar.