Paperdog
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Mein Partner und sind jetzt schon seit ein paar Jahren in einer dramatischen wunderschönen klassischen On Off Beziehung und um aus diesem Kreislauf auszubrechen haben wir uns nun für eine Beziehungspause geeinigt.
Kurz wie es dazu kam:
Es war mal wieder soweit, nach Monaten voller Liebe und Zweisamkeit ohne Streits oder Spannungen kam die regelmäßige Winterdownphase, die, ebenso wie die im Frühsommer, damit anfing dass wir uns über die verschiedensten Kleinigkeiten streiteten. Mein Partner war schon immer derjenige, der die Reisleine zieht und aufgibt und in nichts mehr einen Sinn sieht und ich war immer optimistisch.
Nebenbei lässt sich allerdings auch sagen dass mein Freund Depressionen hat, mit denen er oft nicht klar kommt und deswegen komplett dicht macht.
Beim letzten Streit viel dann wieder ein "Ich mach Schluss" wonach bei uns beiden die Tränen runterliefen.
Beim nächsten Treffen um das er zwei Tage später gebeten hatte, hat er mir erklärt wieso er sich trennen möchte und ich verstehe ihn, allerdings glaube ich dass wir unsere Probleme im den Griff kriegen können ein für alle mal und nicht alles direkt in die Tonne kloppen müssen.
Zumal haben wir bereits einen Hauskauf geplant und Kinder sollten in den nächsten Jahren auch kommen (Er hatte vor einiger Zeot vorsichtig gefragt ob wir nicht langsam eine Familie gründen wollen und dann haben wir oft und lange darüber gesprochen ).
Ich habe eine Beziehungspause vorgeschlagen, weil sein Grund für die Trennung ist, dass ihm alles zu viel ist und er nurnoch alleine sein möchte und "am liebsten nie wieder was fühlen oder Sorgen machen müssen". Und ich dachte vielleicht ist die Rettung unserer Beziehung und der Ausbruch aus der On Off Sch*** eben eine Pause.
Nun er hat sich ein Datum ausgsucht und es waren ganau 40 Tage. Bis dahin Kontaktverbot (ausser in absoluten Notfällen oder wenn einer von uns beiden "nicht mehr kann"(sein Vorschlag)) und normale Treueregeln einer Beziehung. Er sagte er wird mich vermissen und hat sich bedankt für die "besten Jahre seines Lebens" die ich ihm geschenkt habe.
Es ist noch nichtmal eine Woche her und nun leide ich, ich kann nicht essen, nicht schlafen und komme nicht aus dem Bett. Er fehlt mir so sehr aber ich weiß ich muss ihm die Zeit für sich alleim geben die er braucht. Zudem frage ich mich wie es ihm geht, ob er sich genug ablenkt und er sich nicht verkriecht, denn ich weiß ihm fällt es auch nicht leicht.
Nun bekomme ich aber Angst, dass er mich in 35 Tagen abweist und sagt, dass es für immer vorbei ist, da viele sagen, dass eine Pause nur eine Trennung "light" ist.
Was haltet ihr davon? Muss eine Pause immer das Aus bedeuten?
Wir haben beide gesagt dass wir immernoch eine Zukunft miteinander wollen, wie wir sie zusammen geplant hatten (Haus, Kinder etc) und wir nicht einfach so aufgeben wollen, aber trotzdem ist diese Angst so groß.
Habt ihr vielleicht Tipps wie ich diese Zeit einfacher überstehen kann?
Ich arbeite zwar in Vollzeit und verbringe viel Zeit mit der Familie und Freunden, aber ich kann nie abschalten und er ist immer in meinen Gedanken. Einerseits Freue ich mich riesig darauf ihn wiederzusehen, andererseits werde ich gebrochen sein, wenn er am vereinbarten Tag nicht erscheint und dieser Gedanke lässt mir keine Ruhe.
LG
Paperdog
. Mehr bleibt im Moment nicht, außer dass Du gut für Dich sorgst und liebevoll mit Dir umgehst. Lenke Dich ab und lasse die Zeit für Dich arbeiten.