Marius92
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mein Name ist Marius (31). Ich bin mittlerweile seit rund 3 Jahren mit meiner Freundin in einer Beziehung. Nach vielen anfänglichen Streitigkeiten, schien es die letzten Monate aufwärts zu gehen. Ich habe mich beruflich weiterentwickelt und musste dementsprechend mein altes Büro räumen und umziehen.
Gemeinsam mit einer Kollegin (31) habe ich mir rund 6 Monate das Büro geteilt. Sie ist verheiratet, hat ein Kind und den Wunsch nach einem weiteren, alles wie es sein soll. Wir haben uns beruflich super verstanden, privat aber gar keinen Kontakt gehabt.
An meinem letzten Tag, ist meine Kollegin zu mir gekommen, schien sehr traurig und hatte einige Tränen im Auge. Meinte sie würde sich nun ein wenig einsam fühlen, da wir die einzigen in unserem Altersbereich gewesen sind und ich nun weg bin.
Von besagter Situation habe ich meiner Freundin erzählt, laut mir überhaupt gar kein Problem. Laut ihr sehr merkwürdig, da sie die Situation anders interpretiert. Sei ist der Auffassung, dass die Kollegin mehr gewollt hat, nicht umsonst würde man wegen mir weinen.
Nach meinem ersten Arbeitstag, hat mich meine alte Arbeitskollegin zum ersten Mal privat angerufen. Ich lag abends mit meiner Freundin im Bett und bin ans Telefon gegangen. Sie hat angerufen um zu erfragen wie der erste Tag gewesen ist. Im Hintergrund des Telefonats konnten wir ihren Mann mit dem Kind sprechen hören, alles ganz normal.
Das Telefonat ging nur 3min, anschließend ist meine Freundin an die Decke gegangen. Was fällt ihr ein dich privat anzurufen, ich möchte das du den Kontakt zu ihr abbrichst und nie wieder im Gebäude mit ihr redest .
Bezüglich der Kollegin verstehe ich das Problem nicht.
Leider bin ich ein ziemlicher Trottel und vergleiche dann auch sehr viel und entgegne meinerseits mit Vorwürfen.
Sie ist Polizistin und in letzter Zeit im
Funkwagendienst tätig. Von ihren 30 Kollegen muss ich gestehen, dass ich mit einem ein Problem habe, von dem sie auch weiß.
Wie dem auch sei, es gibt eine Planung in der man sich wohl Dienste eintragen kann. In letzter Zeit kommt es vermehrt dazu dass sie mit der Person unterwegs ist und immer wieder zu kleinen Konflikten unter uns aufgrund der Thematik. Sie sagt, dass sie sich nicht mit ihm eingetragen hätte, er das wohl gemacht haben muss.
Auf die Frage, ob man mögliche Dienste im Nachhinein nicht auch mal wechseln könne entgegnet sie, dass sie das nicht machen wird. Er sei seit Ewigkeiten mit seiner Freundin zusammen, ein super Typ und mit ihm würde die Arbeit am meisten Spaß machen.
Tatsächlich weiß ich durch einen gemeinsamen Bekannten, dass der Gute ab und zu mal ein paar unnötige Sprüche vom Stapel lässt.
Übertreibe ich in der Situation mit diesem Vergleich ?