Diedieimmerlach.
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Hier mal ein Beispiel was ich beisteuern kann, die Überschrift ist hier
Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben
Als ich mal für eine Weile in einem Spaßbad gekellnert habe, habe ich eine Jobanzeige gelesen, ich bewarb mich, der protentielle Chef antwortete, klang begeistert und fragte mich, ob ich nicht mal Probe arbeiten wollte. Natürlich sagte ich zu.
Es war nach 10 durchgearbeiteten Tagen der erste von 3 freien Tagen. Ich erschien in der Firma, meldete mich bei einer Ansprechpartnerin. die sah mich erst verdutzt an, rief dann jemanden an und zeigte mir meinen zukünftigen Job. Sie war quasi meine Vorgängerin, hatte nicht gekündigt, wurde nicht gekündigt, ich war konfus. Ich fragte sie, ob der Job so viel Arbeit mach, dass er für zwei reicht. Sie meinte eher nicht. Ich fragte sie, ob sie reduzieren wollte, natürlich wollte sie das nicht. Ich machte gute Miene zum bösen Spiel und als sie eine Kaffepause vorschlug fragte ich sie, ob es diese Stelle wirklich gibt. Da antwortete sie, sie hätte mit ihrem Boss schon länger einen Streit und er wollte ihr wohl zeigen, dass sie nicht unersetzbar ist. Er hatte die ganze Woche über schon Vorstellungsgespräche mit anderen Bewerberinnen gehabt und nun kam ich zum Probearbeiten.
Sie sagte, sie wird nicht kündigen und er weiß, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht hat und wenn dann geht sie mit goldenen Handschlag oder gar nicht.
Ich traf dann auf den Chef und fragte, ab wann der Job zu vergeben ist. Der druckste rum und gab dann auch zu, dass der Job erst frei wird, wenn Frau X. die Firma verlässt und das war in den nächsten 3 Monaten nicht zu erwarten. Ich überlegte kurz, aber ich fand es unnötig, dem Mann eine Szena zu machen bedankte mich für sein Interesse, sagte, ich würde was für gleich suchen und wünschte ihm noch einen schönen Tag. Später schickte ich ihm einen Brief und bat ihn, mir die entstandenen Kosten (Bewerbungsmappe, Porto Fahrt und Verpflegungskosten auf mein Konto zu überweisen. Die Kosten waren reel, mit etwas Schmerzensgeld, er hatte nicht geschrieben, dass er für entstehende Kosten nicht aufkommen würde.
Lange Rede kurzer Sinn, das Geld wurde auf mein angegebenes Konto und genau die Summe überwiesen. Der Tag war zwar zur Hälfte gelaufen, aber wenigstens habe ich nicht draufgezahlt. Was die anderen Bewerberinnen eventuell durchgemacht haben als sie die x.te Absage erhielten ging dem Mann wohl am A-sch vorbei.
Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben
Als ich mal für eine Weile in einem Spaßbad gekellnert habe, habe ich eine Jobanzeige gelesen, ich bewarb mich, der protentielle Chef antwortete, klang begeistert und fragte mich, ob ich nicht mal Probe arbeiten wollte. Natürlich sagte ich zu.
Es war nach 10 durchgearbeiteten Tagen der erste von 3 freien Tagen. Ich erschien in der Firma, meldete mich bei einer Ansprechpartnerin. die sah mich erst verdutzt an, rief dann jemanden an und zeigte mir meinen zukünftigen Job. Sie war quasi meine Vorgängerin, hatte nicht gekündigt, wurde nicht gekündigt, ich war konfus. Ich fragte sie, ob der Job so viel Arbeit mach, dass er für zwei reicht. Sie meinte eher nicht. Ich fragte sie, ob sie reduzieren wollte, natürlich wollte sie das nicht. Ich machte gute Miene zum bösen Spiel und als sie eine Kaffepause vorschlug fragte ich sie, ob es diese Stelle wirklich gibt. Da antwortete sie, sie hätte mit ihrem Boss schon länger einen Streit und er wollte ihr wohl zeigen, dass sie nicht unersetzbar ist. Er hatte die ganze Woche über schon Vorstellungsgespräche mit anderen Bewerberinnen gehabt und nun kam ich zum Probearbeiten.
Sie sagte, sie wird nicht kündigen und er weiß, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht hat und wenn dann geht sie mit goldenen Handschlag oder gar nicht.
Ich traf dann auf den Chef und fragte, ab wann der Job zu vergeben ist. Der druckste rum und gab dann auch zu, dass der Job erst frei wird, wenn Frau X. die Firma verlässt und das war in den nächsten 3 Monaten nicht zu erwarten. Ich überlegte kurz, aber ich fand es unnötig, dem Mann eine Szena zu machen bedankte mich für sein Interesse, sagte, ich würde was für gleich suchen und wünschte ihm noch einen schönen Tag. Später schickte ich ihm einen Brief und bat ihn, mir die entstandenen Kosten (Bewerbungsmappe, Porto Fahrt und Verpflegungskosten auf mein Konto zu überweisen. Die Kosten waren reel, mit etwas Schmerzensgeld, er hatte nicht geschrieben, dass er für entstehende Kosten nicht aufkommen würde.
Lange Rede kurzer Sinn, das Geld wurde auf mein angegebenes Konto und genau die Summe überwiesen. Der Tag war zwar zur Hälfte gelaufen, aber wenigstens habe ich nicht draufgezahlt. Was die anderen Bewerberinnen eventuell durchgemacht haben als sie die x.te Absage erhielten ging dem Mann wohl am A-sch vorbei.